Ausgabe 
24.12.1971
Seite
1397
 
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eines so komplizierten Werkes, wie das eine Orgel nun einmal ist, runde 14 Tage und das Stimmen der Pfeifen, der eigentliche musikalische Teil, dauerte auch noch einmal eine gute Woche,

Am 15. Dez. haben die Orgelbauer ihre Arbeit abge­schlossen.

Der Orgelbausachverständige der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, der beratend und gutachtlich tätig gewesen ist, wird noch vor Weihnachten Rommen, um die Orgel abzunehmen, d.h. das Abnahmegutachten vorzu­nehmen.

Obwohl die Orgel nicht gar klein wirkt, so ist sie doch relativ klein: dreizehn Register insgesamt, drei im Pe­dal, sieben im Hauptwerk und drei im Brustwerk. Auf Vorschlag und unter Beratung des genannten Orgelbau­sachverständigen, Dr. H.M. Balz aus Darmstadt, Prof. Mtiller-Linow aus Darmstadt und Architekt Dipl.Ing.

W.Schumacher aus Koblenz hat der Kirchenvorstand eine zum Kirchenraum passende Gestaltung des Orgel­prospektes (des Gehäuses) beschlossen.

Wir hoffen, daß der Klang und das Aussehen der neuen Orgel der Gemeinde Freude macht. Zu wünschen ist für die Zukunft, daß das neue Werk die Gottesdienste noch schöner macht, daß es zu unserer Freude und zu Gottes Ehre erklingt.

In den Weihnachtsfeiertagen wird die Orgel natürlich schon benutzt. Dennoch aber soll sie mit ihren Möglich­keiten in einer kleineren kirchenmusikalischen Feierstunde der ganzen Gemeinde (und allen Interessierten) vorgestellt werden. Das soll am Sonntag, dem 2. Januar um 17 Uhr geschehen. Dr. H.M. Balz aus Darmstadt wird die Orgel der Gemeinde musikalisch vorstellen.

VEREINSMITTEILUNG

Erfolgreichste Taube

flog 452o Preiskilometer !

Guter Erfolg zum 65-jährigen Jubiläum des BZV Falke

Ein eindrucksvolles Bild bot sich den sachverständigen Be­suchern der Brieftaubenausstellung der Reisevereiniguog Westerwald am vergangenen Sonntag im Kolpinghaus Montabaur.

In langen Käfigreihen standen 237 Sieger der verflossenen Reisesaison. Die an den Käfigen angebrachten Leistungs­karten gaben Auskunft von den Leistungen der betreffen­den Tauben.

Das besondere Interesse des Publikums fanden die in der Leistungs- und Sonderklasse ausgestellten Tiere.

Dort standen Vögel mit über 3ooo und Weibchen mit über 2ooo Prskm. errungen im Jahre 1971. Nicht zu übersehen gleich der erste Käfig mit dem 2-jährigen Vogel des Züchters Wolfgang Lubitz, Wirges, mit 452o km und in Nr. 18 das 7-jährige Weibchen des Züchters Adolf Mül­ler, Dernbach, mit 438o km.

An die nach dem internationalen Standard von den Preis­richtern Schwiedel, Remagen, Schmitz und Überhorst, Weißenthurm gerichteten Tauben wurden folgende Preise vergeben:

Sonderklasse Vögel:

1. Esser, Nassau (Standard)

2. Braun, Horressen

Sonderklasse Weibchen:

1. u. 2. Stuhl, Wirges, Vögel Klasse Ia:

1. Nebgen, Montabaur,

2. Wagner, Wittgert

3. Fuhrmann, Bannberscheid

4. Bohr, Wirges

Weibchen Klasse Ib:

1. Lubitz, Wirges, (Standard)

2. Burggraf, Bannberscheid

3. Bockeimann, Wirges

Vögel Klasse 11 a :

1. Jung, Hübingen,

2. und 3. Wilms, Wirges,

4. Wagner, Wittgert,

5. Metternich, Wirges

6. Piwowarsky, Montabaur

7. Fuhrmann, Bannberscheid

8. Nebgen, Horressen

9. Müller, Kleinholbach

10. Parbel, Bannberscheid

Weibchen, Klasse Ilb:

1. u. 2.: Wilms, Wirges Vögel, Klasse III a:

1. Müller, Kleinholbach

2. Balmert, Ransbach

3. Esser, Nassau

4. Jung, Hübingen

5. jankowitsch, Dernbach

6. Wilms, Wirges

7. Esser, Nassau

8. Bohr, Wirges

9. Wagner, Wittgert

10. Sprenger, Hübingen

Weibchen, Klasse 111 b :

1.. Wilms, Wirges,

2. Bettin, Wirges

3. Wagner, Wittgert

Vögel Klasse IV a:

1. Hommrich, Bannberscheid

2. Ahlschwede, Westerburg.

3. u. 4. Menges, Rothenbach,

5. Gramig-Schröder, Siershahn

6. 7. u. 8. Hommerich, Oberhaid,

9. Löhr, Daubach.

Weibchen, Klasse IV b:

1. Kaiser, Otzingen,

2. Hommerich, Oberhaid

3. Herborn, Bad Ems

4. u. 5. Schneider, Wirges,

6. u. 7. Jankowitsch, Dernbach,

8. Ahlschwede, Westerburg,

9. Burggraf, Bannberscheid.

Der graue Alltag weniger trüb

In ihrem unausgesetzten Bemühen um neue Akzente in der Werbung und der Kontaktpflege zum Kunden geht die Volksbank Montabaur-Wallmered seit Jahren neue Wege. Seit jüngster Zeit ist nunmehr zunächst im großen Schalterraum der Hauptstelle in Montabaur eine Fumu- Anlage installiert. Sie kennen Fumu nicht? Das ist eine nach neuesten psychologischen Erkenntnissen ausgewählte und zusammengestellte Hintergrundmusik, die sowohl die Arbeit der Angestellten erleichtert als auch den Kunden in gewisser Weise umspielt und "einstimmt".

BODEN

ASV "Deutsche Eiche" 1927 e. V. Boden

Am vergangenen Samstag hatten die Bodener den ASV Rübenach zu Gast. Vor gut besetzter Zuschauerkulisse konnten die Bodener diesen Kampf mit 27:9 für sich ent­scheiden.

Durch Verletzung und Krankheit mußte die Mannschaft in einigen Klassen umbesetzt werden. Den Verantwortlichen

Forts.Seite 7!