VERSICHERUNGEN
FINANZIERUNGEN •; IMMOBILIEN j _
MONTABAUR PBTERSTORSTR. 7 3 Ö 80 Jk i^lOl W
infolge Erreichen der Altersgrenze in den Ruhestand versetzten langjährigen Vorsteher, Ltd. Regierungsdirektor Franz Müller, der dem Finanzamt in achtzehnjähriger Tätigkeit seinen Stempel aufgedrückt habe. Es gelte für den neuen Leiter das von seinem Vorgänger Geschaffene kontinuierlich fortzuführen. "Sie sind seit fünf Jahren hier in Montabaur als Vertreter des Vorstehers tätig und haben inzwischen Land und Leute des Westerwaldes gründlich kennengelernt. Der Anzug, der Ihnen Ihr Vorgänger hinterlassen hat, ist zwar noch ein wenig groß, aber ich bin überzeugt, daß Sie ihn eines Tages ausfüllen werdenI” sagte der Oberfinanzpräsident an den neuen Vorsteher gewandt.
"Gern nehme ich die Gelegenheit wahr, an dieser Stelle ein wenig Öffentlichkeitsarbeit zu leisten und etwas über uns Finanzbeamte zu berichten”, fuhr der Oberfinanzpräsident fort. Der Oberfinanzbezirk decke sich mit den Landesgrenzen, und etwa 9ooo Beamte seien in der Finanzverwaltung des Landes tätig, 5ooo davon in der Steuerverwaltung, 2ooo beim Zoll, der Rest verteile sich auf Finanzbauamt, Heilbäder-Verwaltung und Zentrale Besoldungsstelle. Die Finanzverwaltung befinde sich in einem Umbruch, Opas Finanzamt ist tot. Es gelte, den Anschluß an das Komputerzeitalter auch für die Finanzverwaltung zu finden. Mit zunehmenden Aufgaben sei zugleich ein vermehrter Bedarf an Personal zu verzeichnen. Der Redner berichtete sodann von einem neuartigen Versuch der Steuerfestsetzung und -erhebung, der beim Finanzamt Fürth vorgenommen worden sei. Wenn sich die dabei gemachten Erfahrungen auch bei Versuchen in Rheinland- Pfalz bestätigen .werde die Verwaltung nicht zögern,unverzüglich mit dem "Umbau" der Finanzämter zu beginnen.
Als Vertreter der Behördenleiter der Kreisstadt hieß Landrat Dr. Heinen den- neuen Vorsteher herzlich willkommen.
Er zeichnete das Bild des modernen Beamten, der nicht mehr - wie in früheren Zeiten- als Vertreter des autoritären Staates fungiere, sondern im demokratischen Staat dem Wohle aller zu dienen habe. Das sei jedoch für einen Steuerbeamten, der ja stets vom Bürger etwas haben wolle, mit besonderen Schwierigkeiten verbunden. Scherzhaft meinte der Kreischef (und sein Blick fiel dabei auf den anwesenden Bürgermeister Mangels), im kommunalen Bereich gäbe es dagegen die Möglichkeit, gelegentlich auch einmal Geld auszugeben. Für die Angehörigen des Finanzamtes sprach der Vorsitzende des Personalrats, Steueramtmann Klemmer. ” Wir werden Sie in Ihrer schwierigen Arbeit jederzeit unterstützen und -wie auch bei Ihrem Vorgänger - mit Ihnen in Teamarbeit die übertragenen Aufgaben lösen”, sagte Klemmer und bezog sich auf einen Ausspruch des Oberfinanzpräsidenten, den dieser anläßlich der Pensionierung von Franz Müller im August getan hatte.
Abschließend ergriff der neue Vorsteher das Wort. "Man wird mich eines Tages nicht nach dem messen, was ich bei meiner Einführung versprochen habe, sondern daran, was ich als Vorsteher geleistet habe”, sagte Regierungsdirektor Hardt. Er dankte für das ihm von seinen Vorgesetzten geschenkte Vertrauen, das ihn zu seiner neuen dienstlichen Aufgabe geführt habe, sowie für die guten Wünsche zu seiner Amtseinführung. Regierungsdirektor Hardt ist Volljurist. Er war seit 196o in verschiedenen Zweigen der Finanzverwaltung des Landes tätig. Bevor er 1966 nach Montabaur kam, wirkte er am Finanzamt Mayen.
BEREITSCHAFTSDIENSTE
Ärztlicher Sonntagsdienst
SONNTAG, den 31. Oktober 1971:
Dr. Jakob Schmidt, Montabauf, Herzog-Adolf-Str. 14 Telefon: 3855.
MONTAG, den 1. November 1971: (Allerheiligen)
Dr. Jakob Schmidt, Montabaur, Herzog-Adolf-Str. 14, Telefon: 3855.
Zahnärztlicher Sonntagsdienst
SONNTAG, den 31. Oktober 1971
Dr. Hennig, Wirges, Vor der Asbach 13, Tel. 9498
ZA. Nebgen, Höhr-Grenzhausen, Parkstr. 5, Tel. 7855
MONTAG, den 1. November 1971
Dr. Salzmann, Montabaur, Kaiserstraße 2, Tel. 8119
ZA. Schreder, Höhr-Grenzhausen, Rathausstr.26,
Tel. 421
Apothekendienst
v. Samstag, dem 3o.lo., 13. oo Uhr bis Samstag, den 6.11.1971, 13.oo Uhr.
Rathaus-A potheke , Montabaur, Großer Markt 8, Telefon: 3426
Krankenwagen
SAMSTAG/SONNTAG/MONTAG, den Transportstelle Montabaur, Transportstelle Herschbach
3o./31.1o. u.1.11.71 Tel. (o26o2) 3777 Tel. (o2626) 5166
KIRCHLICHE NACHRICHTEN
Kath. Pfarrkirche "St. Peter in Ketten"
Gottesdienstordnung
SONNTAG, 31. lo.71
- 31. So. i. Jahreskreis -
Sa. 18.3o Uhr
Vorabendmesse Amt + Herrn Franz Helm
So. 7.oo Uhr
Hl. Messe
9.3o Uhr
Hochamt - Amt Frau Maria Lauf, v. Bekannten bestellt
11.3o Uhr
Letzte Vormittagsmesse - Amt ++ Familie Reichert.
Keine Andacht
16.oo - 18.00 Uhr Beichtgelegenheit
18.15 Uhr
Sonntagabendmesse
MONTAG, Allerheiligen, 1.11.1971
7.oo Uhr
Hl. Messe
9.3o Uhr
Hochamt - Stift.Amt Anna Maria
Maus u. ++ Geschwister
11.3o Uhr
Letzte Vormittagsmesse - Amt Rektor Heinrich Kespe u. ++ Angeh.
14.oo Uhr
Andacht, anschließend Gang zum Friedhof
18.15 Uhr
Abendmesse , Stift. Amt Anna Bahl und ++ Eltern und Geschwister
DIENSTAG, 2.11.71
Allerseelen
7.1o Uhr
Requiem - Amt für die ++ u. Gefallenen der Pfarrei.
9.oo Uhr
Kindergottesdienst - J.A. Frau Maria Normann
9.3o Uhr
Hl. Messe in der Kriegergedächtniskapelle - Hl. Messe Norbert Intra
lo.oo Uhr
Hl. Messe in der Friedhofskapelle für die armen Seelen deren niemand auf
Erden gedenkt.
18.15 Uhr
Abendmesse - Amt Geschw. Helene u. Maria Braun u. ++ Eltern.
MITTWOCH, 3.11.71
7.1o Uhr
Amt nach Meinung
8.o5 Uhr
Schulgottesdienst der Realschule
Amt Ehel. Jak. u. Elisabeth Kaiser
DONNERSTAG, 4.11
.71 Karl Borrom äus
7.1o Uhr
4 Wo. Amt Mathilde Weinand
8.15 Uhr
Gemeinschaftsmesse d.Frauen und Mütter m. Ansprache -Amt f. Anna Neuroth

