Ausgabe 
20.10.1971
Seite
1288
 
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VERSICHERUNGEN

FINANZIERUNGEN; IMMOBILIEN j _

MONTABAUR PBTERSTORSTR. 7 3 Ö 80 Jk i^lOl W

infolge Erreichen der Altersgrenze in den Ruhestand versetz­ten langjährigen Vorsteher, Ltd. Regierungsdirektor Franz Müller, der dem Finanzamt in achtzehnjähriger Tätigkeit seinen Stempel aufgedrückt habe. Es gelte für den neuen Leiter das von seinem Vorgänger Geschaffene kontinuier­lich fortzuführen. "Sie sind seit fünf Jahren hier in Monta­baur als Vertreter des Vorstehers tätig und haben inzwi­schen Land und Leute des Westerwaldes gründlich kennen­gelernt. Der Anzug, der Ihnen Ihr Vorgänger hinterlassen hat, ist zwar noch ein wenig groß, aber ich bin überzeugt, daß Sie ihn eines Tages ausfüllen werdenI sagte der Ober­finanzpräsident an den neuen Vorsteher gewandt.

"Gern nehme ich die Gelegenheit wahr, an dieser Stelle ein wenig Öffentlichkeitsarbeit zu leisten und etwas über uns Finanzbeamte zu berichten, fuhr der Oberfinanzpräsi­dent fort. Der Oberfinanzbezirk decke sich mit den Landes­grenzen, und etwa 9ooo Beamte seien in der Finanzver­waltung des Landes tätig, 5ooo davon in der Steuerverwal­tung, 2ooo beim Zoll, der Rest verteile sich auf Finanz­bauamt, Heilbäder-Verwaltung und Zentrale Besoldungs­stelle. Die Finanzverwaltung befinde sich in einem Um­bruch, Opas Finanzamt ist tot. Es gelte, den Anschluß an das Komputerzeitalter auch für die Finanzverwaltung zu finden. Mit zunehmenden Aufgaben sei zugleich ein vermehrter Bedarf an Personal zu verzeichnen. Der Redner berichtete sodann von einem neuartigen Versuch der Steuerfestsetzung und -erhebung, der beim Finanzamt Fürth vorgenommen worden sei. Wenn sich die dabei ge­machten Erfahrungen auch bei Versuchen in Rheinland- Pfalz bestätigen .werde die Verwaltung nicht zögern,un­verzüglich mit dem "Umbau" der Finanzämter zu begin­nen.

Als Vertreter der Behördenleiter der Kreisstadt hieß Landrat Dr. Heinen den- neuen Vorsteher herzlich willkommen.

Er zeichnete das Bild des modernen Beamten, der nicht mehr - wie in früheren Zeiten- als Vertreter des autoritä­ren Staates fungiere, sondern im demokratischen Staat dem Wohle aller zu dienen habe. Das sei jedoch für einen Steuerbeamten, der ja stets vom Bürger etwas haben wolle, mit besonderen Schwierigkeiten verbunden. Scherzhaft meinte der Kreischef (und sein Blick fiel dabei auf den anwesenden Bürgermeister Mangels), im kommunalen Be­reich gäbe es dagegen die Möglichkeit, gelegentlich auch einmal Geld auszugeben. Für die Angehörigen des Finanz­amtes sprach der Vorsitzende des Personalrats, Steueramt­mann Klemmer. Wir werden Sie in Ihrer schwierigen Arbeit jederzeit unterstützen und -wie auch bei Ihrem Vorgänger - mit Ihnen in Teamarbeit die übertragenen Aufgaben lösen, sagte Klemmer und bezog sich auf einen Ausspruch des Oberfinanzpräsidenten, den dieser anläßlich der Pensionierung von Franz Müller im August getan hatte.

Abschließend ergriff der neue Vorsteher das Wort. "Man wird mich eines Tages nicht nach dem messen, was ich bei meiner Einführung versprochen habe, sondern daran, was ich als Vorsteher geleistet habe, sagte Regierungs­direktor Hardt. Er dankte für das ihm von seinen Vorge­setzten geschenkte Vertrauen, das ihn zu seiner neuen dienstlichen Aufgabe geführt habe, sowie für die guten Wünsche zu seiner Amtseinführung. Regierungsdirektor Hardt ist Volljurist. Er war seit 196o in verschiedenen Zweigen der Finanzverwaltung des Landes tätig. Bevor er 1966 nach Montabaur kam, wirkte er am Finanzamt Mayen.

BEREITSCHAFTSDIENSTE

Ärztlicher Sonntagsdienst

SONNTAG, den 31. Oktober 1971:

Dr. Jakob Schmidt, Montabauf, Herzog-Adolf-Str. 14 Telefon: 3855.

MONTAG, den 1. November 1971: (Allerheiligen)

Dr. Jakob Schmidt, Montabaur, Herzog-Adolf-Str. 14, Telefon: 3855.

Zahnärztlicher Sonntagsdienst

SONNTAG, den 31. Oktober 1971

Dr. Hennig, Wirges, Vor der Asbach 13, Tel. 9498

ZA. Nebgen, Höhr-Grenzhausen, Parkstr. 5, Tel. 7855

MONTAG, den 1. November 1971

Dr. Salzmann, Montabaur, Kaiserstraße 2, Tel. 8119

ZA. Schreder, Höhr-Grenzhausen, Rathausstr.26,

Tel. 421

Apothekendienst

v. Samstag, dem 3o.lo., 13. oo Uhr bis Samstag, den 6.11.1971, 13.oo Uhr.

Rathaus-A potheke , Montabaur, Großer Markt 8, Telefon: 3426

Krankenwagen

SAMSTAG/SONNTAG/MONTAG, den Transportstelle Montabaur, Transportstelle Herschbach

3o./31.1o. u.1.11.71 Tel. (o26o2) 3777 Tel. (o2626) 5166

KIRCHLICHE NACHRICHTEN

Kath. Pfarrkirche "St. Peter in Ketten"

Gottesdienstordnung

SONNTAG, 31. lo.71

- 31. So. i. Jahreskreis -

Sa. 18.3o Uhr

Vorabendmesse Amt + Herrn Franz Helm

So. 7.oo Uhr

Hl. Messe

9.3o Uhr

Hochamt - Amt Frau Maria Lauf, v. Bekannten bestellt

11.3o Uhr

Letzte Vormittagsmesse - Amt ++ Familie Reichert.

Keine Andacht

16.oo - 18.00 Uhr Beichtgelegenheit

18.15 Uhr

Sonntagabendmesse

MONTAG, Allerheiligen, 1.11.1971

7.oo Uhr

Hl. Messe

9.3o Uhr

Hochamt - Stift.Amt Anna Maria

Maus u. ++ Geschwister

11.3o Uhr

Letzte Vormittagsmesse - Amt Rektor Heinrich Kespe u. ++ Angeh.

14.oo Uhr

Andacht, anschließend Gang zum Friedhof

18.15 Uhr

Abendmesse , Stift. Amt Anna Bahl und ++ Eltern und Geschwister

DIENSTAG, 2.11.71

Allerseelen

7.1o Uhr

Requiem - Amt für die ++ u. Gefalle­nen der Pfarrei.

9.oo Uhr

Kindergottesdienst - J.A. Frau Maria Normann

9.3o Uhr

Hl. Messe in der Kriegergedächtnis­kapelle - Hl. Messe Norbert Intra

lo.oo Uhr

Hl. Messe in der Friedhofskapelle für die armen Seelen deren niemand auf

Erden gedenkt.

18.15 Uhr

Abendmesse - Amt Geschw. Helene u. Maria Braun u. ++ Eltern.

MITTWOCH, 3.11.71

7.1o Uhr

Amt nach Meinung

8.o5 Uhr

Schulgottesdienst der Realschule

Amt Ehel. Jak. u. Elisabeth Kaiser

DONNERSTAG, 4.11

.71 Karl Borrom äus

7.1o Uhr

4 Wo. Amt Mathilde Weinand

8.15 Uhr

Gemeinschaftsmesse d.Frauen und Müt­ter m. Ansprache -Amt f. Anna Neuroth