Ausgabe 
20.10.1971
Seite
1287
 
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RUND UM MONTABAUR erscheint freitags jeder Woche. Herausgeber: Druck und Verlag : Linus Wittich,

5411 Weitersburg, Hauptstr. 9, Tel. o2622-4o55/56. Postanschrift: 5413 Bendorf, Postfach 15o.

Verantwortlich für den Inhalt:

GERHARD WOLF, 5411 Alsbach, Hauptstr. 38. Redak­tionsschluß: dienstags 17.oo Uhr, Anzeigen-Annahme- schluß: dienstags 8 .oo Uhr beim Verlag.

AMTLICHE BEKANNTMACHUNGEN

Am DIENSTAG, dem 2. 11. 1971 um 14.oo Uhr findet in Montabaur, Gesundheitsamt Mütterberatung statt.

Dr, Blaufuß, Medizinaldirektor

Bekanntm achung

Wir geben den Einwohnern von Montabaur bekannt, daß die nächste Sperrgutabfuhr für den Bereich unserer Stadt am MITTWOCH, dem 3. November 1971, ab 7.oo Uhr in der gleichen Reihenfolge wie bei der Mullabfuhr er folgt.

Unter den Begriff des Sperrgutes fallen ausschließlich die in Haushaltungen gelegentlich anfallenden sperrigen Ge genstände, die sich nicht in den Müllgefäßen unterbrin gen lassen oder wegen ihrer Art und Beschaffenheit die­sen nicht beigefüllt werden dürfen, weil hierdurch Be­schädigungen an der Mechanik des Müllwagens verur ­sacht werden können.

Zu dem Begriff "Sperrgut" gehören u a. Möbelstücke, Sessel und Liegemöbel, Matratzen, Öfen, Ofenrohre, Teppiche in gerolltem und verschnürtem Zustand, Kinder­wagen, Fahrräder und sonstige sperrige Haushaltswagen, Verpackungsmaterial aus Holz und Pappe soweit diese flach zusammengelegt und zu handlichen Packs ver­schnürt sind

Ausgeschlossen von der Sperrgutabfuhr sind sämtliche Ab­fälle, Verpackungsmaterialien und Gegenstände aus ge­werblichen Betrieben, Kraftfahrzeuge oder deren Zubehör und Ersatzteile, ferner Bauelemente, Bauschutt, Flaschen Einmachgläser, Blumentöpfe oder ähnliche Dinge.

Die Sperrgüter sollen auf dem Bürgersteig an der Bord steinkante derart bereitgestellt werden, daß eine Straßen­verunreinigung sowie eine Verkehrsgefährdung oder be- hinderung unterbleibt.

Montabaur, den 25. Oktober 1971 Stadtverwaltung Montabaur gez, Mangels, Bürgermeister.

Geburtstage im November:

Behres Florentine,

Bode Therese,

Busch Maria geb. Reitz,

Elsenheimer Elisabeth, Eufinger Susanne,

Fischer Christine,

Fischer Edmund,

geb. 2o.11.1892, geb, 11.11.1892, Straße 6

geb. o4.11.1882, Straße 22 , geb. 2o.11.189o, geb. 28.11.1884, geb. 18.11.1896, geb. 23.11.189o,

Hammerstein Anna, Hansen Maria, Hartmann Maria,

Franz Karl, geb. 06 .11.1886,

Stock 4

geb, 14.11.1895, geb. 15.11.1891, geb. 13.11.1884, gasse 2

Hartenfels Katharina geb. Rink,

geb. 25.11.1891, Hirschhäuser Anna geb, Bohr,

geb. 22.11.1889, Hübinger Paula geb.Nebgen,

geb. 08 .11.1892, Straße 34

Klein Franziska geb.Höll geb. 26.11.1894, Kosciankowski Gustav geb. o4.11.1895, Lange Martha geb. Plawke,

geb. o4.11.1893, Müller Margarete geb.Pehl,

geb. 17.11.1891,

Bahnhofstr, 19 Herz Adolf-

Elisabethen

Kobl.Str. 15 Kobl.Str. 9 Kobl.Str.19 Tiergartenstr.

22

Hint.Reb-

Altersheim Altersheim Obere Plötz-

Bahnhofstr. 6

Peterstorstr.4

Frh» v.Stein-

Burgstr. 1 Herderstr.5

Colletstr. 14

Steinweg 47

Müller Barbara geb. o8.11.1891, Unksberg

Partenheimer Paula geb.

Westermann, geb. 18,11.1895, Dillstr. 13

Peters Anna geb.Marzi,

geb. 18.11.1888, Kirchstr. 17

Pleitgen Anna, geb.

Engers, geb. 17.11.1887, Alleestr. 14

Reinhardt Karl, geb. Io. 11.1895, Wölfchesbitzstr» 1

Schmidt Therese, geb. : 19.11.189o, Sauertalstr. 14 Schneckenburger Anna geb.

Bartholomäus, geb. 24.11.1896, Altersheim,

Sode Elisabeth geb, Müller,

geb. 19.11.1895, Werbhausgasse 1 Steinebach Adam, geb. ol. 11.1884, Alois-Jäger-Platz 7 Vey Rosa, geb. o2.11.1889, Koblenzerstr. 36

Zerbach Anna geb.

Bomm geb. 17.11.1892, Mons-Tabor-Str .6

Schulelternbeirat

des Gymnasiums gewählt

Montabaur. Das Staatliche Gymnasium hat wieder einen Elternbeirat. In einer nur aus Klassenvertretern bestehenden Wahlversammlung wurden die fünfzehn Mitglieder und die Ersatzmitglieder gewählt, wie es das Gesetz über die Bildung von Elternbeiräten an den Schulen in Rheinland-Pfalz be­stimmt.

Oberstudiendirektor Baltes, langjähriger Leiter des Gymna­siums in der Kreisstadt, nahm die Gelegenheit wahr, den anwesenden Eltern über die Sorgen und Probleme der Schule zu berichten, die derzeit von mehr als 1.3oo Schülern besucht wird. Gravierend ist der Lehrermangel, der die Schulleitung veranlaßte, im Frühjahr beim Kultusministe­rium in Mainz zwanzig Lehrer anzufordern. Acht Studien­assessoren wurden schließlich der Schule zugewiesen, jedoch traten nur zwei von ihnen den Dienst an. Wenn deshalb von 1586 Wochenstunden nur 145 Stunden ausfallen müssen, so ist dies dem Umstand zu verdanken, daß mehrere Aus­hilfslehrkräfte angestellt werden konnten.

Ein weiteres Problem ist z.Zt. noch die Unterbringung einzelner Schulklassen. Die insgesamt 43 Klassen sind in 35 Normalräumen und fünf Spezialräumen sowie in zwei Räumen der Landwirtschaftsschule untergebracht. Eine Schulklasse hat als Wanderklasse täglich einen jeweils ande­ren freien Raum zu beziehen.

Eine Besserung der Raumverhältnisse wird erst nach den Herbstferien eintreten, wenn die Realschule Platz zur Ver­fügung stellt.

Die Schulbuchmisere, die jährlich immer wieder und nur zu Lasten des elterlichen Geldbeutels gelöst wird, wurde lan­ge diskutiert. "Wenn viele Bücher nicht mehr nebeneinan­der benutzt werden können, so liegt das aus durchsichtigen Gründen bei den Verlagen", sagte Oberstudiendirektor Bal­tes. Die Anregung eines Teilnehmers eine Art "Bücherbörse" zu gründen, soll aufgegriffen werden.

Zuvor hatte die Vorsitzende des scheidenden Elternbeirats, Hannelore Parbel, einen Rechenschaftsbericht über die Tä­tigkeit der beiden letzten Jahre gegeben, der die Zustim­mung der Eltern fand.

Die Wahl zum neuen Schulelternbeirat ergab das folgende Ergebnis:

Hannelore Parbel, Montabaur; Walter Wagner, Siershahn;

Willi Mangels, Montabaur; Dr. Rausch, Montabaur, Artur Arndt, Siershahn; Dr. Baaden, Ransbach; Günther Steiger­wald, Meudt; Pfarrer Martin Sunnus, Montabaur, Siegfr. Friedrich, Wirges; Peter Alexander, Montabaur; Peter Krings, Wallmerod; Anne Bisping, Ruppach; Jos. Otto Schneider, Montabaur; Marg. Noll, Girod; Werner Petri, Wirges .

JS

Finanzamt hat einen neuen Vorsteher

Montabaur. "Ich beglückwünsche Sie zu Ihrer Ernennung zum Vorsteher des Finanzamts Montabaur und spreche die Hoffnung aus, daß Sie dieses hohe Amt zum Wohle aller ausüben werden"!, sagte Oberfinanzpräsident Alt, Koblenz, anläßlich der Amtseinführung von Regierungsdirektor Hardt. An der Feierstunde in der Aula der Joseph-Kehrein-Schule nahmen nicht nur alle Behördenleiter der Kreisstadt teil; als Gäste waren auch die Vorsteher der Nachbarfinanzämter und hohe Beamte der Oberfinanzdirektion, sowie alle Finanzamtsangehörigen anwesend.

Hohes Lob zollte der Oberfinanzpräsident dem im August