Ausgabe 
20.10.1971
Seite
1289
 
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FREITAG, 5.11.71 Herz-Jesu-Freitag 7.1o Uhr Schulgottesdienst für alle Schulkinder

Amt Anton Zimmermann

SAMSTAG, 6.11.71

7.1o Uhr J.A. ++ Ehel. Josef Becker ++ Angeh. 17.oo Uhr Salve Andacht

18.30 Uhr Vorabendmesse - J. A. Kathinka Müller

geb. Leicher

SONNTAG, 7.11.71

9.3o Uhr Hochamt - Amt Alois Fiegenwald v.Jahrg. 1889 bestellt.

11.30 Uhr Letzte Vormittagsmesse - Amt Anni Her­

mes, v.d. Nachbarschaft best.

Beichtgelegenheit:

Donnerstag vor Herz Jesu Freitag von 16.oo - 18.oo Uhr Samstag von 16.oo - 18.3o Uhr und nach 2o.3o Uhr.

Evang. Kirchengemeinde Montabaur

Gottesdienstordnung

31. Okt. Reformationstag - 21. Sonntag nach Trinitatis- 9.oo Uhr Gottesdienst Pauluskirche

10.30 Uhr Gottesdienst Lutherkirche (Elgendorferstr.)

Kindergottesdienste: wie letzten Sonntag bekanntgegeben.

31. Io. bis 2.11. Freizeit im Jugendheim Dreifelden (vom Jugendkreis)

1. Nov. MONTAG

2o.oo Uhr Kirchenchor übt

2. Nov. DIENSTAG

kein Konfirm. Unterricht

17.45 Uhr Kindergottesdienstvorbereitung v.Orsbeck-

Str. 12

2o.oo Uhr Frauenkreis im Gemeindehaus

3. Nov. MITTWOCH

15.oo Uhr Religionsunterricht in Ruppach

17.30 Uhr Jugendkreis der Jüngeren

18.30 Uhr Jugendkreis der Älteren.

DONNERSTAG

2o.oo Uhr Bibelstunde

2o.oo Uhr 1. Abend Elternkreis (siehe: Gemeindebrief) SAMSTAG, 6. Nov.

15.oo Uhr Jungschar (für beide Altersgruppen )

Posaunenchor übt i. der Lutherkirche (Übungszeiten: wie der Leiter bekanntgegeben hat)

Alle Wochenveranstaltungen im Gemeindehaus, Peters­torstraße, sofern nicht anders angegeben.

Willst Du der Nächste sein ?

v. Kurt Feilen, Montabaur.

Seit Bestehen des Rades hat sich die Menschheit mit dessen Hilfe auf der Erde fortbewegt. Zuerst mit von Tieren gezogenen Karren, seit Erfingung der Lokomotive mit Eisenbahnen und dann mit Motorfahrzeugen.

Die Fortbewegung mit Verkehrsmitteln soll der Mensch­heit zur Erleichterung des Lebens, zur Freude und sogar zur Entspannung gereichen.

Leider haben wir in den letzten Jahren immer wieder feststellen müssen, daß die mit der Erfindung des Rades herbeigeführte leichtere und schnellere Fortbewegung des Menschen ihm nicht mehr die nötige Sicherheit bie­tet. Oft hängt es vom Zufall ab, wenn im heutigen Straßenverkehr die Verkehrsteilnehmer durch Versagen anderer zu erheblichem Personen- und Sachschaden kom­men.

Ist der Verkehr nicht ein Glücksspiel mit Leib und Leben

geworden? Muß man nicht tiefgründige Überlegungen an­stellen um diesen Zustand zu beseitigen.

Es ist wirklich an der Zeit, die Menschheit aufzurütteln und jeden einzelnen Verkehrsteilnehmer zu bitten, doch im Interesse aller, sich im Verkehr so zu verhalten, daß nichts passiert. Erst dann, wenn jeder sich bemüht ver­kehrsgerecht und zuvorkommend im Straßenverkehr sich zu verhalten, wird es möglich sein, das Chaos auf unse­ren Straßen einzudämmen.

Wenn wir so weitermachen wie bisher, wird sich die Zahl der Verkehrstoten verdoppeln und verdreifachen.

Wir wollen doch leben und die Straße zu unserem Ver­gnügen befahren. Darum müssen wir uns besinnen und unser Verkehrsverhalten umstellen. Das Leben unseres Nächsten soll uns genau so wert sein wie unser eigenes.

Es ist daher unbedingt erforderlich, alle riskanten Vorgän­ge zu vermeiden, die Verkehrszeichen genau zu beach­ten und dem Nächsten stets hilfsbereit zur Seite zu stehen

Nur wer sich so verhält, kann Freude am Verkehr haben. Jedes andere Verhalten ist verwerflich und erhöht die auf der Straße lastende Gefahr. Etwas guter Wille bei je­dem einzelnen wird zur Gesundung unserer Verkehrsverhält nisse sowie zur Entspannung auf unseren Straßen führen.

Die Freude an einem Wagnis wird in den meisten Fällen in großes Leid verwandelt und steht in keinem Verhältnis. Wer die Gefahr liebt, soll sie nicht im Straßenverkehr suchen. Es gibt andere Möglichkeiten sie zu finden. Die Teilnahme am Verkehr ist heute nicht leicht, doch wenn wir uns alle Mühe geben und auf Sicherheit bedacht sind, muß sich eine Heraominderung der Unfallquote ermögli­chen lassen.

Nur der umsichtige, rücksichtsvolle Kraftfahrer wird sich in Zukunft durchsetzen.

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Freude und Vergnügen

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halten sich im heutigen Straßenverkehr mit Blut und Wun­den die Waage.

Mit diesen Worten eröffnete Oberamtsanwalt Feilen von der Bezirksverkehrswacht Montabaur eine eindrucksvolle Abendveranstaltung bei der Kolpingfamilie Hillscheid.

Wir können das Auto nicht mehr missen, da es zu unserem täglichen Besteck gehört, führte Feilen aus. Allein schon das Gefühl zu haben, zu einem beliebigen Zeitpunkt irgend­wo zu sein, wo man gerne hinmöchte und nach Belieben wieder zurückzukehren, ist ein besonderes Geschenk, das uns die motorisierte Freiheit gewährt.

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Sollten wir dieses Geschenk nicht wie ein Kleinod bewah­ren und alles dransetzen, um es uneingeschränkt zu erhal­ten? Leider gibt es viele Autofahrer, die ein gefährliches Spiel treiben und nicht daran denken, sich den Regeln des Verkehrs zu unterwerfen. Sie suchen sich selbst und der Umwelt zu imponieren. Viele glauben auf ihre Weise mit Hilfe des Autos etwas zu verkörpern, was sie in Wirklich­keit nicht sind. Da sie mittels eines einzigen Handgriffs nach Belieben die Kraft des Motors regeln können, glauben sie schließlich diese Kraft zu sein. Das führt oft zu bitte­ren Erkenntnissen.

All die vielen tausend Kraftfahrer, ob schuldig oder nicht, die unter qualvollen Schmerzen nach Verkehrsunfällen in ein Krankenhaus gebracht werden mußten, können ein Lied von den Erschwernissen singen, die ein Verkehrsunfall mit sich bringt.

Sollten wir nicht alles daran setzen, um den Straßenver­kehr zu entschärfen, indem wir uns alle beim Fahren et­was mehr Mühe geben, führte Feilen zum Schluß aus und wies auf die vielen Toten hin, die jährlich im Verkehr ihr Leben lassen müssen.

Auch wurde im Anschluß an einen die Ausführungen des Redners unterstreichenden Film über Verkehrsprobleme dis­kutiert.

Pfarrer Retagne bedankte sich vielmals für die wertvollen Ausführungen und brachte die Hoffnung zum Ausdruck, daß

die Veranstaltung einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen möge.

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