Ausgabe 
9.7.1971
Seite
1087
 
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'^Westerwälder Seenplatte" im Einvernehmen mit dem Ober­westerwaldkreis, der Planungsgemeinschaft Westerwald und der Bezirksregierung Koblenz abzugrenzen, um den Fremden verkehr im dortigen Bereich ordnen zu können.

Der Kreisausschuß hat die Verwaltung beauftragt, entspre­chende Vorschläge auszuarbeiten, mit den vorgenannten Institutionen zu verhandeln und dem Kreisausschuß bis spätestens Jahresende 1971 über den Stand der Angelegen­heit wieder zu berichten.

Beide Kreisverwaltungen, Oberwesterwald und Unterwester­wald, gehen von der übereinstimmenden Auffassung aus, daß sich die "Westerwälder Seenplatte" ausgezeichnet, sowohl für ein ausbaufähiges Naherholungsgebiet, als auch für langfristige Ferien eignen würde. Die bereits vorhande­nen Anlagen und der überaus starke Besuch während der Sommermonate in den letzten Jahren haben dies nachdrück­lich bewiesen.

Eingliederung

des Saynbachtales in den Naturpark Rhein-Westerwald.

Der Naturpark Rhein-Westerwald grenzt im Süden an den Unterwesterwaldkreis. Die Kreisgrenze ist gleichzeitig die Begrenzung des Naturparks. Es erscheint wenig sinn­voll, daß auf diese Weise nur Randgebiete, nicht aber das gesamte landschaftlich reizvolle Saynbachtal zwischen Breitenau und Isenburg in den Bereich des Naturparks Rhein-Westerwald einbezogen sind. Die Arbeitsgruppe Gemeindetypisierung empfiehlt auch hier, daß der Unter­westerwaldkreis entsprechende Anträge an die Planungsge­meinschaft Westerwald sowie den Zweckverband Natur­park Rhein-Westerwald richtet, um das auch im Unter­westerwaldkreis teils gelegene Saynbachtal mit in den Na­turpark Rhein-Westerwald einzubeziehen. Der Kreisausschuß hat sich dieser Auffassung angeschlossen und die Verwal­tung beauftragt, entsprechende Vorschläge zu erarbeiten und sowohl Anträge an die Planungsgemeinschaft Wester­wald sowie an den Zweckverband Rhein-Westerwald zu richten.

Treffen

der persönlichen Referenten und Pressereferenten der Lan­desregierung am 25. und 26.6. im Unterwesterwaldkreis.

Auf Einladung von Landrat Dr. Heinen waren die per­sönlichen Referenten und Presse re fe re nten der Landesre­gierung am vergangenen Wochenende zu Gast im Unter­westerwaldkreis. Landrat Dr. Heinen begrüßte zum Teil seine früheren Kollegen aus seiner Tätigkeit in der Staatskanzlei und zeigte ihnen insbesondere sein neues Domizil, das Landratsamt in Montabaur. Der Neubau hinterließ bei den Referenten einen nachhaltigen Eindruck und mancher der Herren äußerte ein wenig neidisch, er wäre froh, ähnliches in Mainz vorzufinden. Nach einer ausgedehnten Wanderung vom Wanderparkplatz Hill­scheid über den Aussichtsturm Koppel traf man sich in einer Waldhütte der Stadt Montabaur zu einem gemütlichen Herrenabend. Den Abschluß bildete ein Besuch des Hoch­wildschutzparkes in Gackenbach.

Einrichtung

eines Sportreferates beim Kreis jugendamt;

Mit Erlaß vom 24.2.1971 hat das Sozialministerium die Empfehlungen zur kommunalen Sportpflege in Rheinland- Pfalz veröffentlicht. In dem Erlaß wird, wie bereits wiederholt geschehen, auf die Bedeutung des Sports als einem wichtigen Bereich der öffentlichen Daseins Vorsorge hingewiesen. Die Empfehlungen sind auf der Grundlage von Leitsätzen erarbeitet worden, die die kommunalen Spitzenverbände auf Bundesebene herausgegeben haben. Sie sollen sportpolitischen Erfordernissen unserer Zeit dienen und von den Landkreisen, den Städten, Verbands-

f emeinden und Gemeinden je nach der gegebenen Aüfga 1 enstellung realisiert werden.

Insbesondere wird die Bedeutung des Sports für die Erhal­tung der Gesundheit und Leistungsfähigkeit des einzelnen und der Gemeinschaft, die Erziehung der Jugend zu allgemeiner Lebenstüchtigkeit sowie für eine sinnvolle Freizeitgestaltung hervorgehoben. Für eigene sportpäda­gogische und organisatorische Aufgaben, wie z. B. Lehr­gänge, Bundesjugendspiele, Sportstättenleitplanung, Funktionsüberwachung der kommunalen Sportanlagen usw. sowie zur Unterstützung des Vereins- und Schulsports wird den Kreisen und Städten die Anstellung von Sport­lehrern dringend empfohlen.

Auf der Grundlage des Erlasses des Sozialministeriums hat der Kreisausschuß sich mit der Einrichtung eines Sport­referates beim Kreisjugendamt beschäftigt und die Ver­waltung beauftragt, die notwendigen Schritte einzuleiten, daß bis etwa 1.1. kommenden Jahres die allernotwendi­gen Voraussetzungen geschaffen sind, um die Besetzung des Sportreferates durch eine geeignete Fachkraft sicher­zustellen.

VEREINSMITTEILUNGEN _

Jahrgangstreffen 1921

Wir machen alle Angehörigen des Jahrganges 1921 bzw. des Schuljahrganges 1927 darauf aufmerksam, daß am Samstag, dem lo. 7.1971 um 16; oo Uhr in der Schloß­schenke in Montabaur die Jahrgangsfeierlichkeiten begin­nen. Um vollzähliges Erscheinen wird gebeten.

Kinderfest bei der Heiterkeit

Elferrat betreute die Jüngsten

Nicht nur den Erwachsenen sondern auch den Kindern wollen wir einmal im Jahr ein wenig Freude bereiten, sagten die Aktiven des Elferrates der Heiterkeit Monta­baur und richteten am vergangenen Sonntag wie alljähr­lich am Himmelfeld ein Fest aus, bei dem mit Spiel und Spaß die Kleinen und Kleinsten "beschäftigt"wur- den.

Die von Josef Germann arrangierten Spiele wie Sack­hüpfen, Büchsen werfen, Wurstschnappen, Tauziehen, Reiterkämpfe sowie Kaspertheater brachten den Kleinen viel Freude. Jeder war mit Eifer dabei und erhielt, ob Sieger oder Besiegter ein kleines Geschenk. Siegfried Homann war mit 2 Kübel Speiseeis zur Stelle und jeder konnte nach Herzenslust zugreifen.

Für die Erwachsenen, unter ihnen Bürgermeister Mangels, standen Getränke und Verpflegung bereit. Es fehlte an nichts. Der Höhepunkt war ein abschließender Ballon­wettflug.

Alles in allem: bei herrlichem Sonnenschein eine ge­lungene Sache, die dem närrischen Nachwuchs noch lange in freudiger Erinnerung bleiben wird.

Dem Elferrat aber sei dankenswert bescheinigt, daß er noch Zeit und Muße findet, sich in dieser Form derer zu widmen, die vielleicht einmal das fortführen sollen, was bisher aufgebaut wurde, nämlich anderen Freude zu bringen.

BODEN

Gottesdienstordnung

SONNTAG, 11.7.

9.oo Uhr Amt für Lothar Keller und Eltern

Werktagsmessen werden vermeldet!

SONNTAG, 18.7.

9.oo Uhr Jahramt für Anna Sode

DAUBACH

Achtung, Sperrmüllabfuhr

Nach vierteljährlicher, staubfreier Müllabfuhr, erfolgt nun laut Vertrag erstmalig am Montag, dem 12. Juli 71 ab 7.oo Uhr die Abfuhr von Sperrmüll für die Gemeinde Daubach. Die Einwohner mögen diese Gelegenheit wahr­nehmen, damit unsere Schuttabladestelle "In der Mark" nicht vom Sperrmüll verunschönt wird, oder