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|« n stwo der Gemarkung verbotenerweise abgelagert
Ivird,
lUnter den Begriff des Sperrgutes fallen ausschließlich Le in Haushaltungen gelegentlich anfallenden sperrigen Gegenstände, die sich nicht in den Müllgefäßen unter- Ibringcn lassen oder wegen ihrer Art und Beschaffenheit ■diesen nicht beigefüllt werden dürfen, weil hierdurch [Beschädigungen an der Mechanik des Müllwagens ver- lursacht werden können.
hu dem Begriff "Sperrgut" gehören u. a. Möbelstücke,
■Sessel und Liegemöbel, Matratzen, Öfen, Ofenrohre, (Teppiche in gerolltem und verschnürtem Zustand, Kindertagen, Fahrräder und sonstige sperrige Haushaltswagen, [Verpackungsmaterial aus Holz und Pappe soweit diese ■flach zusammengelegt und zu handlichen Packs verschnürt ■sind.
Ausgeschlossen von der Sperrgutabfuhr sind sämtliche [Abfälle, Verpackungsmaterialien und Gegenstände aus gewerblichen Betrieben, Kraftfahrzeuge oder deren Zubehör und Ersatzteile, ferner Bauelemente, Bauschutt, Fla- Isehen, Einmachgläser, Blumentöpfe oder ähnliche Dinge.
[Die Sperrgüter sollen auf dem Bürgersteig an der Bord- fsteinkante derart bereitgestellt werden, daß eine Straßen- IVerunreinigung sowie eine Verkehrsgefährdung oder -behin- |derung unterbleibt.
gez. Frink, Bürgermeister.
ELGENDORF
| Elternabend
in der Verbandsschule Horressen - Eigendorf
Am 16.6.1971 fand in der Verbandsschule ein Elternabend statt. Es waren fast 2oo Mütter und Väter erschienen, eine erfreuliche Tatsache!
Zuerst hielt Herr Henges von der Sonderschule für Lernbehinderte in Wirges einen lehrreichen Vortrag über die Legasthenie.
Der Vortrag war gegliedert in vier Abschnitte:
1. ) Was ist Legasthenie?
Unter Legasthenie versteht man die Unfähigkeit .trotz | normaler Begabung richtig zu lesen und richtig zu schreiben. Leg asthenische Kinder sind int der Regel weder dumm | noch faul, leiden aber unter einer auffalenden Schwäche ta Erlernen des Lesens und indirekt auch des Rechtschreibens, bei sonst intakter oder relativ guter Intelligenz»
2. ) Anzeichen für 1 e g asthe nische Störungen
ausgelassen.
3. ) Die Ve r ur sachungs m om e nt e einer
Legasthen ie .
Die Wissenschaft hat bis heute noch nicht mit absoluter Sicherheit feststellen können, wodurch die Legasthenie entsteht. Durch Untersuchungen hat man eine Reihe von Faktoren festgestellt, die den Verlauf einer Legasthenie ungünstig beeinflussen können. Als solche kommen in Frage:
a) Das Zusammentreffen von Linkshändigkeit und mangelhafter Sprachentwicklung.
b) Hirnschädigungen, die oftmals eine spontane Besserungstendenz verhindern.
c) Der Sozialstatus. Es besteht eine enge Verbindung zwischen dem Auftreten einer Legasthenie und der Berufsausübung der Mutter, der Geschwisterzahl oder dem Leseinteresse der Eltern.
4. ) Hilfe für legasthenische Kinder
Grundsätzlich ist die Diagnose und Behandlung einer Legasthenie Aufgabe des Psychologen oder des geschulten Pädagogen. Da es jedoch an solchen Fachleuten mangelt, müssen wohl oder übel die Eltern den Kindern helfen.
Dafür sind folgende Übungen empfehlenswert:
a) Sprechübungen: Ein Text wird akzentuiert und artikuliert vor- und dann nachgesprochen.
b) Lautierübungen.
c) Silbentrennen.
d) Konzentrationsübungen.
e) Schulung des Gedächtnisses durch Erlernen von Sprichwörtern.
f) Beschleunigung des Arbeitstempos.
g) Klopfübungen
h) Fleißiges Üben im Erkennen und Schreiben ganzer Wortbilder.
i) Tägliches Auswendiglernen und Schreiben eines kleinen Satzes.
j) Ausfüllen von fehlenden Wörtern in Lückentexten.
k) Sammeln fehlerhaft geschriebener Wörter in einer Liste.
Wichtig ist, daß das Kind bei all diesen Übungen nie unter Zeitdruck stehen darf. Derselbe Text soll öfter gelesen werden, damit sich die Freude am Erfolg einstellt.
Nach der Pause hielt Herr Greif ein Referat über die Verkehrserziehung in der Schule
a) Optische Anzeichen:
Sehr häufig ist die Links-Rechts-Unsicherheit beim optischen Auffassen. Die linke oder rechte Seite eines Blattes oder Heftes können nach Aufforderung nicht gezeigt werden.
Bildergeschichten werden von rechts nach links gelegt.
Das Kind vermag die Uhr nicht zu lesen, weil ihm die Zeiger verkehrt herumlaufen.
Fehler, die in diesem Zusammenhang auftreten, sind:
das seitenverkehrte Schreiben von Blockbuchstaben und
Ziffern, die Neigung, beim Zusammenschleifen von
2 Buchstaben mit dem zweiten zu beginnen,
die Neigung zum Umstellen von Silben,
die Reversionen und Inversionen von Buchstaben,
das Vertauschen von Zehner- und Einerstellen beim Zah-
knlesen.
Die 17.000 Verkehrstoten des Jahres 197o erinnern alle Lehrer und Eltern daran, daß sie der Verkehrserziehung der Kinder große Sorgfalt zukommen lassen.
Die Kinder müssen intensiv und geduldig mit dem Verkehr vertraut gemacht werden. Das beginnt mit dem Augenblick, da das Kind laufen kann. In diesem Alter kann natürlich noch keine Wissensvermittlung stattfinden, Stattdessen ist das Kind hellhörig zu machen. Es ist aufmerksam zu machen auf die Einrichtungen des Verkehrs in Stadt und Dorf. Der junge Mensch muß im Alter von fünf Jahren wissen, welche Aufgaben Überwege, Fahrradwege, Ampeln und Polizisten haben.
Beim vorschulpflichtigen Kind sind außerdem die wichtigsten Verkehrszeichen einzuprägen, der Schulweg ist einzuüben, das Überqueren der Straße ebenso.
Akusto-motorische Anzeichen:
Das Heraushören einzelner Laute aus einem Wort ist erschwert. Die Kinder leiden unter Wortfindungsschwierigkeiten, d.h. sie suchen oft minutenlang nach einem bestimmten Wort.
kgasthenische Kinder können vorgesprochene Muster Manchmal nur mit Mühe aus der Umwelt entnehmen.
Sie Versprechen sich häufig und vermögen beispielsweise scchzehnsilbige Sätzchen nicht nachzusprechen.
Häufig werden auch Silben, Wörter und ganze Satzteile
Herr Greif appellierte an die Eltern, ihre Kinder durch ihr Vorbildsein zu sicheren Verkehrsteilnehmern zu erziehen. Nur so können wir die Kinder vor den Gefahren des Straßenverkehrs schützen und die ständig steigende Todeskurve zum Stillstand bringen oder gar nach unten zwingen.
Im Anschluß daran zeigte Herr Gey zwei Filme, in denen Kinder als Fußgänger und Radfahrer im Straßenverkehr gezeigt wurden. Er sprach dann noch über die

