Ausgabe 
9.7.1971
Seite
1085
 
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Ausführungen des Sprechers über das Bekenntnis zur Heimat, gipfelten in der Feststellung, daß man der Heimat auf vielfältige Weise gedenken könne, so auch im Lied, wie es der Chor seit 2o Jahren praktiziere.

Dies gilt für die alte und aber auch für die neue Hei­mat.

Die vereinigten Chöre brachten dann eine Reihe von Volks- und Heimatlieder sehr eindrucksvoll zu Gehör- Das Publikum sparte nicht mit Beifall. Das 2o-jährige Bestehen gab dem Chor Veranlassung, einige Chormit­glieder für ihre Treue zum Chor, aoer auch Freunde und Gönner, mit dem silbernen bezw. goldenen Ehrenzeichen auszuzeichnen. Es waren dies der lang­jährige Dirigent des Chores, Dr. Franzke, Frau Kröner, Frau Galke, Frau Franzke, Frl. Knoblich, Herr K.Gaeb- ler, Herr von Ruckmich, Dekan Breidling und Bürger­meister Mangels. Das goldene Ehrenzeichen erhielten auch die beiden noch aktiven Gründungsmitglieder des Chores, Frau G.Mahn und Herr G. Mahn. Herr Mahn ist seit der Gründung im Jahre 1951 Vorsitzender des Chores. Herr Dekan Breidling machte sich dann zum Sprecher der Geehrten und dankte für die Aus­zeichnung. Er fand aber auch sehr anerkennende Worte über die Arbeit des Chores.

Nun überbrachten eine große Reihe von Gratulanten vieler Vereine und Verbände ihre Glückwünsche und überreichten Geschenke. Der Vorsitzende dankte an­schließend für die Glückwünsche und Geschenke, er dankte aber auch allen Anwesenden für den guten Be­such der Veranstaltung.

Höhepunkt und Abschluß der Chorfeier war dann die Kantate über ein Frühlingslied von dem Sudetendeut­schen Komponisten Fritz Jeßler. Chor und Orchester, unter Leitung von Dr. Franzke, brachten die Kantate sehr wirkungsvoll zum Vortrag. Reicher Beifall dankte allen Mitwirkenden. Der Beifall war aber auch Dank und Anerkennung für die gute Leistung.

Die gelungene Veranstaltung gibt dem Chor Mut, auf dem Wege für die Heimat im Lied zur wirken, weiter zu gehen.

Evang. Kircbengem. Montabaur

Gottesdienstordnung

11. Juli, 5. Sonntag n.d. Dreieinigkeitsfest:

9.oo Uhr Gottesdienst Lutherkirche (Elgendorfer-

straße)

lo.3o Uhr Kindergottesdienst.

lo.3o Uhr Gottesdienst Pauluskirche gleichzeitig

Kindergottesdienst.

CDU:

Ettersdorf kann sich frei entscheiden

Zur Bürgerversammlung (Frühschoppengespräch) am Sonntag, dem 4. Juli konnte Bürgermeister Straub neben einer stattlichen Anzahl von Bürgern als Referenten den Verbands­gemeindevorsitzenden der CDU Julius Decker sowie dessen Stellvertreter Hans Weidenfeller und von der CDU Rats- ffaktion aus Montabaur, Horst Roos begrüßen.

Decker erläuterte seinen Zuhörern zu Beginn wie und wa­rum es in Rheinland Pfalz statt zu Großgemeinden (Mehr­ortsgerminden) zur Einführung der Verbandsgemeinden ge­kommen ist. In diesem kommunalpolitischen Rahmen stellte er die Situation der Gemeinde Ettersdorf objektiv dar, ohne Zweifel daran zu lassen, daß die Entscheidung für einen Anschluß nach Stahlhofen oder nach Montabaur letztlich bei Ettersdorf selbst liege.

Die CDU auf der Ebene der Stadt Montabaur wie auch der Verbandsgemeinde werde alles tun, damit dem Wollen der Bürgerschaft entsprochen werde.

Weidenfeller ergänzte die Ausführungen mit Gründen, die für einen Verbleib von Ettersdorf im Rahmen des Buch­finkenlandes sprechen, während Roos aus der Sicht des Stadtrates von Montabaur erläuterte, daß man dort grundsätzlich bereit sei die Gemeinde aufzunehmen, wenn man auch die Lösung der Eingemeindung nach Stahlhofen für die bessere halte.

Die anschließende Diskussion war zwar teilweise sehr leb­haft, aber durchgehend sehr sachlich, so daß die drei Ver­treter der CDU sich ein klares Bild über die Meinung der Bevölkerung machen konnten. Alle Anwesenden sprachen sich, wenn auch aus ganz verschiedenen Gründen dafür aus, bei einer Aufgabe der Selbständigkeit nach Monta­baur zu gehen. Der Lösung einer Eingemeindung nach Stahlhofen sprach niemand das Wort.

Bürgermeister Straub bedankte sich anschließend sehr herz­lich im Namen der Bürgerschaft dafür, daß die CDU sich so freimütig den Fragen der Bürgerschaft gestellt und eine so offene Meinungsbildung ermöglicht habe.

Es war eine stolze Bilanz, die Ludwig Pfeil in seinem Rechenschaftsbericht vor den Delegierten des CDU-Kreisver bandes verkünden konnte. Nicht weniger als vier Wahlen hatte der scheidende CDU-Kreisvorstand Unterwesterwald zu bewältigen: Kommunalwahl, Bundestagswahl, Landtags­wahl und Verbandsgemeindewahl in zwei Verbandsgemein­den.

12. Juli MONTAG

19.3o Uhr Kirchenchor übt

13. Juli,DIENSTAG

15.oo Uhr Konfirmandenunterricht

keine Kindergottesdienst Vorbereitung 2o.oo Uhr Kirchenvorstandssitzung

14. Juli, MITTWOCH

kein Religionsunterricht in Ruppach (Sommerferien)

keine Jungschar (Wiederbeginn nach den Sommerferien, der Posaunenchor übt auch nicht während der Ferien.

15. Juli, DONNERSTAG

2o.oo Uhr Bibelstunde

Alle Wochenveranstaltungen im Gemeindehaus, Peters- thorstr. 2a, sofern nicht anders angegeben.

Während der Schulferien sind keine Wochenveranstal­tungen außer der Bibelstunde und am Sonntag auch kein Kindergottesdienst.

Vorankün digung:

Ur. Süniius vom Paulusbezirk ist vom 18.7. bis zum 7.8. in Urlaub, vom 18.7. - 2.8. mit einer Fami­lienfreizeit in Südtirol. Pfr. Borck vom Lutherbezirk übernimmt die Vertretung. Telefon: 524o.

Das innere Wachstum der CDU-Unterwesterwald hat gewal­tige Fortschritte gemacht. Die Mitgliederzahl wurde in den letzten zwei Jahren um nicht weniger als 3oo auf 1.3oo erhöht. Berücksichtigt man aber auch die Zahl der Ausgeschiedenen durch Tod, Wegzug etc. so beläuft sich die Zahl der Neuaufnahmen sogar auf 4o8. Ludwig Pfeil deutete diese Tatsache als eindeutigen Beweis dafür, wie sehr die Bevölkerung auf die CDU ihre Hoffnung setzt, daß sie die z. Zt. "verfahrene politische Karre" wieder flott macht.

Die CDU Unterwesterwald ist eine junge Partei. Ein Drittel der Mitglieder ist noch im Alter der Jungen Union, also unter 35 Jahren. Aber nicht nur in der Partei selbst, son­dern auch in zahlreichen integrierten Ausschüssen und Vereinigungen wurde gute und erfolgreiche Arbeit gelei­stet.

Junge Union, Frauenvereinigung, Kommunalpolitische Vereinigung, Kulturpolitischer Arbeitskreis, Sozialaus­schuß und Sportausschuß hatten maßgeblichen Anteil an den Erfolgen der Kreispartei. Besondere Anerkennung

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