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Ausführungen des Sprechers über das Bekenntnis zur Heimat, gipfelten in der Feststellung, daß man der Heimat auf vielfältige Weise gedenken könne, so auch im Lied, wie es der Chor seit 2o Jahren praktiziere.
Dies gilt für die alte und aber auch für die neue Heimat.
Die vereinigten Chöre brachten dann eine Reihe von Volks- und Heimatlieder sehr eindrucksvoll zu Gehör- Das Publikum sparte nicht mit Beifall. Das 2o-jährige Bestehen gab dem Chor Veranlassung, einige Chormitglieder für ihre Treue zum Chor, aoer auch Freunde und Gönner, mit dem silbernen bezw. goldenen Ehrenzeichen auszuzeichnen. Es waren dies der langjährige Dirigent des Chores, Dr. Franzke, Frau Kröner, Frau Galke, Frau Franzke, Frl. Knoblich, Herr K.Gaeb- ler, Herr von Ruckmich, Dekan Breidling und Bürgermeister Mangels. Das goldene Ehrenzeichen erhielten auch die beiden noch aktiven Gründungsmitglieder des Chores, Frau G.Mahn und Herr G. Mahn. Herr Mahn ist seit der Gründung im Jahre 1951 Vorsitzender des Chores. Herr Dekan Breidling machte sich dann zum Sprecher der Geehrten und dankte für die Auszeichnung. Er fand aber auch sehr anerkennende Worte über die Arbeit des Chores.
Nun überbrachten eine große Reihe von Gratulanten vieler Vereine und Verbände ihre Glückwünsche und überreichten Geschenke. Der Vorsitzende dankte anschließend für die Glückwünsche und Geschenke, er dankte aber auch allen Anwesenden für den guten Besuch der Veranstaltung.
Höhepunkt und Abschluß der Chorfeier war dann die Kantate über ein Frühlingslied von dem Sudetendeutschen Komponisten Fritz Jeßler. Chor und Orchester, unter Leitung von Dr. Franzke, brachten die Kantate sehr wirkungsvoll zum Vortrag. Reicher Beifall dankte allen Mitwirkenden. Der Beifall war aber auch Dank und Anerkennung für die gute Leistung.
Die gelungene Veranstaltung gibt dem Chor Mut, auf dem Wege für die Heimat im Lied zur wirken, weiter zu gehen.
Evang. Kircbengem. Montabaur
Gottesdienstordnung
11. Juli, 5. Sonntag n.d. Dreieinigkeitsfest:
9.oo Uhr Gottesdienst Lutherkirche (Elgendorfer-
straße)
lo.3o Uhr Kindergottesdienst.
lo.3o Uhr Gottesdienst Pauluskirche gleichzeitig
Kindergottesdienst.
CDU:
Ettersdorf kann sich frei entscheiden
Zur Bürgerversammlung (Frühschoppengespräch) am Sonntag, dem 4. Juli konnte Bürgermeister Straub neben einer stattlichen Anzahl von Bürgern als Referenten den Verbandsgemeindevorsitzenden der CDU Julius Decker sowie dessen Stellvertreter Hans Weidenfeller und von der CDU Rats- ffaktion aus Montabaur, Horst Roos begrüßen.
Decker erläuterte seinen Zuhörern zu Beginn wie und warum es in Rheinland Pfalz statt zu Großgemeinden (Mehrortsgerminden) zur Einführung der Verbandsgemeinden gekommen ist. In diesem kommunalpolitischen Rahmen stellte er die Situation der Gemeinde Ettersdorf objektiv dar, ohne Zweifel daran zu lassen, daß die Entscheidung für einen Anschluß nach Stahlhofen oder nach Montabaur letztlich bei Ettersdorf selbst liege.
Die CDU auf der Ebene der Stadt Montabaur wie auch der Verbandsgemeinde werde alles tun, damit dem Wollen der Bürgerschaft entsprochen werde.
Weidenfeller ergänzte die Ausführungen mit Gründen, die für einen Verbleib von Ettersdorf im Rahmen des Buchfinkenlandes sprechen, während Roos aus der Sicht des Stadtrates von Montabaur erläuterte, daß man dort grundsätzlich bereit sei die Gemeinde aufzunehmen, wenn man auch die Lösung der Eingemeindung nach Stahlhofen für die bessere halte.
Die anschließende Diskussion war zwar teilweise sehr lebhaft, aber durchgehend sehr sachlich, so daß die drei Vertreter der CDU sich ein klares Bild über die Meinung der Bevölkerung machen konnten. Alle Anwesenden sprachen sich, wenn auch aus ganz verschiedenen Gründen dafür aus, bei einer Aufgabe der Selbständigkeit nach Montabaur zu gehen. Der Lösung einer Eingemeindung nach Stahlhofen sprach niemand das Wort.
Bürgermeister Straub bedankte sich anschließend sehr herzlich im Namen der Bürgerschaft dafür, daß die CDU sich so freimütig den Fragen der Bürgerschaft gestellt und eine so offene Meinungsbildung ermöglicht habe.
Es war eine stolze Bilanz, die Ludwig Pfeil in seinem Rechenschaftsbericht vor den Delegierten des CDU-Kreisver bandes verkünden konnte. Nicht weniger als vier Wahlen hatte der scheidende CDU-Kreisvorstand Unterwesterwald zu bewältigen: Kommunalwahl, Bundestagswahl, Landtagswahl und Verbandsgemeindewahl in zwei Verbandsgemeinden.
12. Juli MONTAG
19.3o Uhr Kirchenchor übt
13. Juli,DIENSTAG
15.oo Uhr Konfirmandenunterricht
keine Kindergottesdienst Vorbereitung 2o.oo Uhr Kirchenvorstandssitzung
14. Juli, MITTWOCH
kein Religionsunterricht in Ruppach (Sommerferien)
keine Jungschar (Wiederbeginn nach den Sommerferien, der Posaunenchor übt auch nicht während der Ferien.
15. Juli, DONNERSTAG
2o.oo Uhr Bibelstunde
Alle Wochenveranstaltungen im Gemeindehaus, Peters- thorstr. 2a, sofern nicht anders angegeben.
Während der Schulferien sind keine Wochenveranstaltungen außer der Bibelstunde und am Sonntag auch kein Kindergottesdienst.
Vorankün digung:
Ur. Süniius vom Paulusbezirk ist vom 18.7. bis zum 7.8. in Urlaub, vom 18.7. - 2.8. mit einer Familienfreizeit in Südtirol. Pfr. Borck vom Lutherbezirk übernimmt die Vertretung. Telefon: 524o.
Das innere Wachstum der CDU-Unterwesterwald hat gewaltige Fortschritte gemacht. Die Mitgliederzahl wurde in den letzten zwei Jahren um nicht weniger als 3oo auf 1.3oo erhöht. Berücksichtigt man aber auch die Zahl der Ausgeschiedenen durch Tod, Wegzug etc. so beläuft sich die Zahl der Neuaufnahmen sogar auf 4o8. Ludwig Pfeil deutete diese Tatsache als eindeutigen Beweis dafür, wie sehr die Bevölkerung auf die CDU ihre Hoffnung setzt, daß sie die z. Zt. "verfahrene politische Karre" wieder flott macht.
Die CDU Unterwesterwald ist eine junge Partei. Ein Drittel der Mitglieder ist noch im Alter der Jungen Union, also unter 35 Jahren. Aber nicht nur in der Partei selbst, sondern auch in zahlreichen integrierten Ausschüssen und Vereinigungen wurde gute und erfolgreiche Arbeit geleistet.
Junge Union, Frauenvereinigung, Kommunalpolitische Vereinigung, Kulturpolitischer Arbeitskreis, Sozialausschuß und Sportausschuß hatten maßgeblichen Anteil an den Erfolgen der Kreispartei. Besondere Anerkennung
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