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zollte Pfeil der CDU-Kreistagsfraktion für viele zukunftsweisende Initiativen.
Äuch bei Vorstößen auf Landesebene konnte der Kreisver~ band einige beachtliche Erfolge erzielen. Dabei ragen die Durchsetzung des Zielplanes für die Bildung der Verbandsgemeinden und die Erweiterung der Realschule Höhr- Grenzhausen zu einem kommenden Schulzentrum heraus.
Im letzteren Fall hat sich Ludwig Pfeil durch persönlichen Einsatz besonders hervorgetan.
Wen wundert es da, daß bei der Wahl des neuen Vorstandes Ludwig Pfeil mit überwältigender Mehrheit wieder zum ersten Vorsitzenden gewählt wurde.
Bei 112 abgegebenen Stimmen gab es nur neun Neinstimmen.
Mit ebenso großer Mehrheit wurde Karl Hoppe zu einem der beiden Stellvertreter gewählt. Damit zollte die Delegiertenversammlung auch ihm den Dank für seine nimmermüde Einsatzbereitschaft. Zum anderen stellvertretenden Vorsitzenden wählte der Kreisparteitag Carl Deichmann aus Herschbach, der auch Kreisvorsitzender der Jungen Union ist.
Der weitere Vorstand setzt sich wie folgt zusammen: Schatzmeister Richard Schwickert, Wirges,
Beisitzer: Erika Becker, Nordhofen, Ursula Manns, Siershahn, Julius Decker, Montabaur, Josef Becker, Montabaur, Jürgen Vogel, Montabaur, Hans Weidenfeller, Gackenbach, Manfred Werz, Maroth, Wolfgang Müller, Niedererbach, Franz Malm, Weroth, Hans Böhm und Karl Breiden, Höhr-Grenzhausen, Dieter Waldenberger, Dernbach, Ludwig Steinebach, Ransbach/Baumbach,Clemens Henzler, Nauort, Franz Diel, Moschheim.
Zwischen den einzelnen Wahlgängen diskutierte die Versammlung noch einmal den Rechenschaftsbericht von Ludwig Pfeil, Die Versammlung stimmte mit dem Kreisvorsitzenden überein, daß die Höhe der Mitgliedsbeiträge neu festgesetzt werden müsse, damit die Verpflichtungen an Landes- und Bundespartei erfüllt werden können, da die Kosten in allen Bereichen gestiegen sind.
Bessere Informationen für die Mitglieder über die Arbeit des Kreisverbandes war ein Antrag der Jungen Union.
Über die Arbeit der Bundes- und Landespartei würde I
man hinreichend durch das Deutsche Monätsblatt informiert] Es fehlt jedoch eine direkte Unterrichtung über die Bemühungen der Partei im Kreis. Der Kreisparteitag war der gleichen Auffassung und stimmte für diesen Antrag.
Um die CDU im Unterwesterwald als eine Partei aller Volksschichten besser herauszustellen, verlangte die Junge Union in einem weiteren Antrag, die Gründung einer Mittelstandsvereinigung. Auch diesen Vorschlag fanden die Delegierten akzeptabel und gaben ihr "Ja" dazu.
Junge Union
wählte kommissarischen Vorstand.
Im Rahmen der Gründung von JU-Gemeindeverbänden hatten der JU-Kreisvorsitzende Carl Deichmann und sein Stellvertreter, Jürgen Vogel, die Mitglieder der Jungen Union aus dem Gebiet der zukünftigen Verbandsgemeinde Montabaur eingeladen. Auf der Tagesordnung stand neben der Diskussion über die Aufgaben und Ziele eines JU- Gemeindeverbandes auch die Wahl eines kommissarischen Vorstandes, der dann die ersten konkreten Schritte auf die Gründung hin unternehmen soll.
Carl Deichmann referierte kurz über die Aufgaben eines JU-Gemeindeverbandes und dessen Vorstands . Besondere Bedeutung wies er den Wahlen zu den Verbandsgemeinde- räten im Herbst und Frühling zu. Hier liegt die Aufgabe eines JU-Gemeindeverbandes nicht nur in der Arbeit des Wahlkampfes, sondern vor allem auch in einer größeren Einwirkungsmöglichkeit auf die Zusammensetzung der CDU-Kandidatenliste.
Carl Deichmann schloß seine Ausführungen mit einem Ausblick auf die momentanen Entscheidungen in der CDU des Unterwesterwaldkreises.
Anschließend begann eine rege Diskussion über die Arbeit des kommissarischen Vorstandes. Übereinstimmung bestand insbesondere darin, daß vor der Gründung eines JU-Gemeindeverbandes erst einmal die Aktivierung der fast loo JU-Mitglieder in diesem Gebiet stehen müßte. Dieser Gesichtspunkt stand dann auch bei der Wahl des kommissarischen Vorstandes im Mittelpunkt.
Diesem Vorstand werden neben dem JU-Ortsvorstand von Montabaur je ein Vertreter aus den Gemeinden angehören, in denen es mehrere JU-Mitglieder gibt.
Zum Vorsitzenden des Vorstandes wurde Jürgen Vogel gewählt.
Der kommissarische Vorstand wird sich bereits am Mittwoch, dem 7. Juli wieder treffen, um den einzelnen Vorstandsmitgliedern die Möglichkeit zu Situationsberichten zu geben. Im weiteren soll dann die Durchführung spezieller Veranstaltungen besprochen werden.
Bravo Hans Lingerhand
Der Dirigent des MGV Mendelssohn-Bartholdy Montabaur war am vergangenen Sonntag beim Gesangwettstreit in Leigestern bei Giessen mit den beiden Chören Saffig (Klasse IV) und Weissenthurm (Klasse II) abermals erfolgreich.
Er errang mit seinen Vereinen wieder alle ersten Preise sowie die Dirigentenpreise beider Klassen, und setzte damit eine Erfolgsserie fort, die sein großes Können unter Beweis stellt.
Lingerhand besuchte im Monat Juni 3 Gesangwettstreite mit 6 seiner Chöre und errang jeweils alle ersten Preise und den jeweiligen Dirigentenpreis.
Dem tüchtigen Dirigenten des Mendelssohn herzlichsten Glückwunsch und weiterhin erfolgreiches Wirken.
Deutsches Rotes Kreuz
Ortsverein Montabaur
BERICHT über den Blutspendetermin des Ortsvereines Montabaur am 3o. Juni 1971 in der Volksschule Montabaur.
Zum zweiten Male in diesem Jahr führte der Ortsverein im Einvernehmen mit der Blutspendezentrale des DRK Bad Kreuznach seinen Blutspendetermin durch.
Schon ca. 4 Wochen vor dem Termintag werden im Ortsverein hinsichtlich der Werbung und Organisation die ersten Vorbereitungen getroffen, d.h. Besprechungen über den Ablauf des Termins abgehalten, Plakate in Montabaur und umliegenden Ortschaften verteilt.
Jeder Spender der schon einmal Blut gespendet hat, wird persönlich eingeladen. In den Gottesdiensten der Kirchen um Montabaur wird am Sonntag vor dem Termin ebenfalls auf die Möglichkeit der Blutspende hingewiesen.
Am Termintage werden zur Durchführung der Aktion in der Volksschule vorher durch Helfer die erforderlichen Klassenräume hergerichtet. Bereits vor dem Beginn um 15.3o Uhr kamen die ersten Spender um erneut den Weg des Aderlasses zu gehen. Die Spender werden an der Aufnahme registriert, d.h. ihre Angaben werden erneut überprüft. Danach geht es zur Voruntersuchung es wird hier durch den Arzt festgestellt, ob der Spender für eine Blutabnahme geeignet ist. Ist diese Hürde überwunden, so kann es jetzt zur eigentlichen Blutspende gehen. Nach der Spende muß sich der Spender noch lo Minuten auf hierfür bereitgestellten Liegen ausruhen, danach kann er seine etwas schwach gewordenen Glieder durch einen Imbiß wieder stärken.
Hier einige vielleicht interessante Zahlen zu dem Termin: Einsatzkräfte des DRK-Ortsvereines 39, 4 Ärzte,
7 Laborkräfte des DRK-Blutspendedienstes waren an diesem Tage im Einsatz.
Für die Versorgung der Spender und Helfer des Termines müssen etwar für 3oo Personen Lebensmittel eingekauft werden. Bemerken möchten wir noch, daß bei diesem Termin 177 Spender den Weg in die Volksschule gefunden haben.
Das Spenderblut wird während des Termines in einem
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