Ausgabe 
25.6.1971
Seite
1058
 
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In den nächsten Tagen erhalten die Erst- und Wieder­impflinge des Jahres 1971 ein internationales Impfbuch, in dem die diesjährige Erst- bzw Wiederimpfung be­scheinigt ist» Die Eltern werden gebeten, weitere bereits erfolgte Impfungen an Hand vorliegender Unterlagen in dem Impfbuch vom Hausarzt eintragen zu lassen.

Das internationale Impfbuch soll künftig allen Erstimpf­lingen ausgehändigt werden, sofern sie noch kein Impf­buch haben.

Nachdem unsere Gemeinde in dem diesjährigen Wett­bewerb "Unser Dorf soll schöner werden" in der Sonder­klasse den 1. Platz erreicht hat, nehmen wir an dem weiteren Wettbewerb auf Bezirksebene teil. Die Besich­tigung unserer Gemeinde im Rahmen dieses Wettbe­werbes wird in der Zeit vom 12. bis 16. Juli erroigen. Alle Hauseigentümer werden gebeten, vorgesehene Ver­schönerungsarbeiten bis zu diesem Zeitpunkt noch durchzuführen.

Die landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft teilt mit, daß Änderungen für das Unternehmerverzeichnis bis zum lo.7.1971 dort zu melden sind.

Wir bitten alle Versicherten, Änderungen uns bis zum 1.7.71 zu melden.

In der Zeit vom 21. - 25.6.1971 findet ein Manöver der Bundeswehr statt. Es werden Räder-, Ketten- und Luft­fahrzeuge eingesetzt. Mit Verkehrsbeschränkungen ist nicht zu rechnen.

Der nächste Sprechtag für die Versicherten der Ange­stelltenversicherung findet am 29.6.1971, für die Versicherten der Arbeiterrentenversicherung am 6.7.71 jeweils in der Zeit von 8.3o bis 12.oo Uhr im Landratsamt statt.

Wußten Sie schon.

.... daß in Gackenbach vor loo Jahren das Ackerland 15o - 3oo Gulden kostete, Wiesenland dagegen 3oo bis 8oo Gulden?

.... daß es in der Gemeinde Gackenbach vor loo Jah­ren 1 Öhlmühle und 2 Mahlmühlen gab?

.... daß die alte Sommerlinde am Kirchährer Kirch- weg unter Nr. 2 in das Naturdenkmalbuch des Unterwesterwaldkreises eingetragen ist?

.... daß es vor loo Jahren in unserer Gemeinde 1 Bäcker, 3 Maurer, 2 Schuhmacher, 2 Schneider und ei- - nen Schreiner gab?

.... daß der Weg nach Kirchähr früher und auch heute noch "Halfterweg" genannt wurde, weil auf die­sem Weg die Männer ihre Pferde nach Koblenz zurücktrieben, die damit die Schiffe die Lahn hinausgezogen hatten?

HORRESSEN

BEKANNTMACHUNGEN:

Unkrautbekämpfung

Wie alljährlich ist auch heute wieder die Zeit gekom­men, an die Unkrautbekämpfung und -beseitigung zu denken. Unter Bezugnahme auf § 1 der Landesverordnung über die Bekämpfung von Unkraut vom 8.2.I960 fordere ich daher alle Eigentümer und Nutzungsberechtigten auf, ihre nicht bewirtschafteten Grundstücke innerhalb der Gemarkung Horressen, die mit Disteln und Unkraut be­wachsen sind, bis zum 5. Juli 1971 abmähen zu lassen und das Unkraut so wirksam zu vernichten, daß es kei­nen Schaden mehr anrichten kann. Darüber hinaus bitte ich alle Pflichtigen, die an ihren Grundstücken vorbeiführenden Wirtschaftswege ebenfalls in der Aus­dehnung ihrer Grundstücke mit abzumähen.

Ich mache darauf aufmerksam, daß bei Nichtbefolgung dieser Anordnung die Durchführung erzwungen werden

kann, hoffe aber, daß jeder Grundstück...'gern und Nutzungsberechtigte erkennt, daß er auf au..-.

Art und Weise am besten seinen Beitrag zur Reinhal­tung der Natur und zum Umweltschutz leisten kann.

Alte Wasserziehpumpe gesucht

Die Gemeinde Horressen hat beim diesjährigen Wett­bewerb "Unser Dorf soll schöner werden" über Erwarten gut abgeschnitten. Der Herr Landrat hat mitgeteilt,daß die Gemeinde in der Sonderklasse den 2. Platz belegt hat und in der Hauptklasse Platz Nr. 4.

Es war praktisch ein Kopf an Kopf-Rennen, das durch ganze 4 Punkte die Nordhofen mehr erreichte als Hor­ressen und dieser Gemeinde den Sieg in der Sonder­klasse einbrachte, entschieden wurde.

(Nordhofen 73 Punkte, Horressen 69 Punkte). Vermut­lich wäre das Ergebnis für Horressen noch günstiger ausgefallen, wenn alle in Angriff genommenen Maß­nahmen rechtzeitig zum Besichtigungstermin hätten fertiggestellt werden können.

Um der in jedem Jahr herrschenden Terminnot zu be­gegnen, wurde bereits unmittelbar nach Bekanntwerden des Ergebnisses mit den Planungen für das nächste Jahr begonnen. Über Einzelheiten soll vorerst noch nicht gesprochen werden.

Zur Durchführung weiterer Verschönerungsmaßnahmen wird aber auf jeden Fall eine alte Wasser-Ziehpumpe benötigt. Wer ein solches Gerät noch irgendwo in einer Rumpelkammer aufbewahrt und bereit ist, es für den genannten Zweck zur Verfügung zu stellen, wird gebeten, sich entweder bei der Gemeindeverwaltung oder beim Verkehrs- und Verschönerungsverein zu mel­den.

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UNTERWESTERWALD