Ausgabe 
8.4.1971
Seite
906
 
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Welche Unklarheiten bestehen noch bei Anwendung der neuen Straßenverkehrs­ordnung.

Die Verständigung durch Blinken macht noch manchem Kraftfahrer viel Kopfzerbrechen, sagt Kurt Feilen, Vor­standsmitglied der Bezirksverkehrs wacht Montabaur. Die einen Blinken zuviel, die anderen zuwenig. - Beim Über­holen muß die Überholabsicht durch Blinken anjje&e^gt werden. Ein Fahrstreifenwechsel vom Beschleunigungs- streifen der Autobahn auf die Normalspur ist ebenfalls an­zuzeigen. Wie kann man unterscheiden, ob jemand über­holen oder nach links abbiegen will?

Hierbei sollte der Abbieger neben dem Blinken mehrfach auf die Bremse tippen. Der Hintermann kann dadurch er­sehen, daß es kein Überholen ist.

Nach Feststellungen der Polizei, sagt Peter Rombach, Kreis­gendarmeriechef Montabaur, sind die Parkvorschriften den meisten Kraftfahrern noch nicht geläufig.

Zwei Verkehrszeichen verbieten das Parken. Das eine abso­lut, das andere mit der Ausnahme des Ein- und Ansteigens, des Be- und Entladens.

An Stellen für die Parkverbot ausgesprochen ist

1. vor und hinter Kreuzungen und Einmündungen bis zu je 5 Meter von den Schnittpunkten der Fahrbahnkanten

2. bis zu 10 Metern vor Lichtzeichen und den Zeichen "Vorfahrt gewähren" und Halt "Vor­fahrt gewähren", wenn sie dadurch verdeckt werden.

3. vor Grundstücksein- und Ausfahrten, auf schmalen Fahrbahnen auch ihnen gegenüber

4. bis zu 15 Meter vor und hinter Haltestellen­schildern

5. an Taxiständen

6. vor und hinter Andreaskreuzen der Bahn

a) innerhalb geschlossener Ortschaften bis zu je 5 Metern

b) außerhalb geschlossener Ortschaften bis zu je 50 Metern

7. über Schachtdeckeln

8. an Vorfahrtstraßen und Fahrstreifenbegrenzungen sowie auf Gehwegen,

darf nicht länger als 3 Minuten gehalten werden. Andernfalls parkt man verbotswidrig.

Ein Auto im Halteverbot bedeutet Hindernis und Gefahr, oft auch Gemeingefahr.

Achten Sie daher auf die Verkehrsregeln.

Noch ist es Zeit, sich die in Kürze auslaufenden Dia-Vor- träge der Bezirksverkehrswacht Montabaur anzusehen. Aus der Tagespresse können Sie Ort und Zeit der Veranstaltun­gen ersehen. Falls irgenwelche Zweifel vorhanden sind, las­sen Sie sich von Fachleuten beraten, sagt Feilen.

Geben Sie sich Mühe an einem reibungslosen Straßenver­kehr mitzuwirken. Sie werden durch erhöhte Sicherheit be­lohnt werden.

Unfall, Polizei, Krankenhaus, Verneh­mungen, Sachachaden, Schreibereien - muß das sein?

Befolgen Sie genau die Vorschriften der neuen StVO., sagt Kurt Feilen, Vorstandsmitglied der Bezirksverkehrswacht Montabau^ und Sie werden zur Verminderung der Gefahr beitragen." Der Unfall wird für Sie vermeidbar sein.

Sind Sie langjähriger unfallfreier Kraftfahrer, so fordern Sie bei der

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Französisch für Frankreichfahrer

Am Montag, dem. 5. April fand wiederum eine ,'itzung des Vorstandes der Deutsch-Französischen Gesellscfwt, Monta­baur statt. Nach der Arbeitssitzung mit der Französischen Partnergesellschaft aus Tonnerre am vergangenen letzten März-Wochenende konnte erster Vorsitzender Dr. Kratz deren äußerst positives Ergebnis zusammenfassen: nicht weniger als 6 Austausche von Schülern und Erwachs . aen- gruppen in beiden Richtungen sind für die kommenden 4 Monate vorgesehen. Schon jetzt sei auf die am Sonntag, dem 23.5.71 in der Aula der Volksschule Montabaur stattfindenden Veranstaltungen der klassischen Tanzgruppe Tonnerre und der Judogruppe Tonnerre, die sich einem Schaukampf mitder Judogruppe im VfL Höhr-Grenzhausen stellt, hingewiesen.

Der schon seit geraumer Zeit ins Auge gefaßte Französisch­unterricht für Frankreich-Fahrer soll ebenfalls am Montag, dem 19.4.71, vorläufig um 18. oo Uhr in einem Saal des Neubaues der Volksschule Montabaur beginnen. Der Unterricht ist gratis; freiwillige Spenden in belie.biger Höhe zugunsten der Kasse der Deutsch-Französischen Gesell­schaft sind jedoch willkommen. Die Teilnahme steht jedermann offen. Die Gesellschaft würde sich über regen Zuspruch sehr freuen.

Briefmarken Tauschabend

Die Briefmarkenfreunde Montabaur und Umgebung treffen sich diesmal Montag, den 19. April 1971 im Gasthof Heuser, Montabaur, Bahnhofstraße.

Durch den Ostermontag ist das Treffen auf den 3. Montag des Monats verlegt.

Gymnasiasten und Krankenpflegeschü­ler besuchen Bundestag

Den letzten Schultag vor den Osterferien benutzte die Unterprima b des staatlichen Gymnasiums Montabaur unter Leitung der Oberstudienräte Schlotter und Dr.

Franzke zu einem Besuch beim Deutschen Bundestag in Bonn.

Sie waren auf Einladung von MdB Hanz (CDU) gekommen und auf der Tagesordnung stand zunächst die Teilnahme an einer Plenarsitzung. Anschließend stellte sich der Ab­geordnete im Fraktionssaal der CDU den Fragen der Schüler und Lehrer.

Ein Besuch in der Landesvertretung Rheinland-Pfalz rundete den informativen "Bonner Tag" der Schüler ab.

In dieser letzten Sitzungswoche vor Ostern war es die Krankenpflegeschule des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder in Montabaur, deren Schüler auf Einladung von MdB Hanz den Deutschen Bundestag in Bonn besuchten. Unter Leitung von Bruder Cyprian und dem Schulsprecher Krahwinkel waren sie Teilnehmer an einer aktuellen Stunde im Bundestag.

Die anschließende Diskussion mit MdB Hanz umfaßte eine Vielzahl politischer Probleme, insbesondere der Außen- und Deutschlandpolitik.

Ein Besuch im Abgeordnetenhochhaus, dem sogen, "langen Eugen", war Abschluß der für Schüler und Abgeordneten interessanten und lehrreichen Begegnung in der Bundes­hauptstadt Bonn.

FAMILIENANZEIGEN

erreichen in "Rund um Montabaur" die weiteste Öffentlichkeit und sind nicht teuer ! ! !