Ausgabe 
8.4.1971
Seite
907
 
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Brief des Patenschiffes "Westerwald" an den Bürgermeister der Stadt Montabaur:

Sehr geehrter Herr Bürgermeister!

Ostern steht vor der Tür und ich möchte Ihnen, den Herren des Stadtrates und der Verwaltung sowie allen Bürgern unse­rer Patenstadt im Namen der Besatzung ein frohes Osterfest wünschen und herzliche Grüße übermitteln.

Bisher hat sich noch kein Hindernis für unseren geplanten Besuch in den Weg gestellt, so daß wir nachwievor guten Mutes sind und uns schon sehr auf unsere Patenstadt freuen. Als Offizier wird mich noch Herr Schlick begleiten, es soll sozusagen seineWesterwald-Abschiedsreise sein.

Für heute verbleibe ich

mit freundlichem Gruß Ihr W. Jakobowitz Korvettenkapitän

Zweigstellennetz der Kreissparkasse wurde erweitert

- GELDSPENDEN FÜR GEMEINDEN -

Am Freitag, dem 2.4.1971 wurden die neuen Zweigstellen der Kreissparkasse Unterwesterwald in Holler, Heiligenroth und Görgeshausen offiziell ihrer Bestimmung übergeben.

Auf eine übliche Einweihungsfeier wurde verzichtet und dafür den drei Gemeinden eine Geldspende überreicht.

Dem Ausbau des Zweigstellennetzes galten schon immer unsere besonderen Bemühungen, sagte K. Landrat Dr.

Heinen als Vorsitzender des Verwaltungsrates der Kreis­sparkasse. Wie richtig der eingeschlagene Weg ist zeigte die Tatsache, daß heute rd. 50% der Einlagen von 100 Mio. bei den Zweigstellen verwaltet werden. Direktor Pönitz stellte in seiner kurzen Ansprache fest, daß gerade die personelle Besetzung einer Zweigstelle für die Ent­wicklung bedeutsam sei. Dem Leiter der neuen Zweigstelle, Herrn Hehl, wünschte er viel Erfolg bei seiner Tätigkeit.

Von der zwecKmäßigen Ausstattung der neuen Zweigstellen konnten sich am Freitag die geladenen Gäste sowie am Sonn tag, dem Tag der offenen Tür, die vielen Besucher über­zeugen.

Kneipp-Verein Montabaur

Der Kneipp-Verein Montabaur veranstaltet im Rahmen der VHS am Mittwoch, dem 14. April seinen letzten Vortrag für das Winterhalbjahr 1970/71. Um 20.oo Uhr spricht in der Josef Kehrein-Schule Herr Rudolf Bins, Atempädagoge, aus Homburg v.d.H. über das Thema: Besser einscblafen

- gut schlagen. Der Vortrag findet mit Lichtbildern und praktischen Übungen statt. Er dürfte für Jung und Alt sehr interessant sein, da viele Menschen unter Schlafstörungen leiden. Neben den Mitgliedern sind auch Freunde und Gön - ner der Kneipp-Bewegung herzlichst eingeladen.

SPORTNACHRICHTEN

Jürgen Müller in glänzender Form.

Herausragender Teilnehmer eines Werfertages in Kärlich war Jürgen Müller (Leichtathletik-Gemeinschaft Unter­westerwald). Mit 16.Io m (Kugelstoßen) und 46,12 m (Dis­kuswurf) kam er nahe an seine persönlichen Bestleistungen (16, 55/46, 55 m) heran und distanzierte seinen schärfsten Widersacher im Bereich des Leichtathletik-Verbandes Rheinland (LVR), Alois Otten (PSV Wengerohr), sehr deut­lich.

Der Leistungsanstieg von Müller kam nicht unerwartet. Seit Herbst letzten Jahres steht er in einem harten Training.

Für ein weiteres glänzendes Ergebnis sorgte Peter Kexel (LG Unterwesterwald) im Speerwerfen der Männer, ln seinem ersten diesjährigen Wettbewerb erreichte er sofort die ausgezeichnete Weite von 63, 7o m. Kexel nach die­sem erfreulichen Start: In diesem Jahr fallen die 70 Meter. Weitere Ergebnisse; Männer Kugelstoßen: 4. Thul (LG Uww. 12,37 m. Männer Diskus: 2. Thul (LG Uww.) 38,36 m; 4. Braun (LG Uww.) 35, 99 m.

Müller u. Kexel mit Bestleistungen

Der 4. Werfertag der Leichtathletik-Gemeinschaft Unter­westerwald lockte nur wenige Teilnehmer wegen der unbe­ständigen Wetterverhältnisse nach Ransbach-Baumbach.

Fehlte es schon an Quantität, so doch keineswegs an Qualität. Die Speer- und Diskuswerfer beeindruckten mit einigen ausgezeichneten Ergebnissen. Peter Kexel (LG Unterwesterwald) steigerte seine Bestleistung im Speerwurf auf hervorragende 68,24 m. Es dürfte nur noch eine Frage der Zeit sein, bis er die 70-m-Marke übertrifft. Jürgen Müller (LG Unterwesterwald) verbes­serte sich im Diskuswurf auf feine 46, 90 m. Im Kugel­stoßen lag er mit 15,46 m vorne. Sehr gut auch der 14- jährige Ulrich Ludwig (LG Marienstatt-Mudenbach), der in der Jugendklasse B im Speerwurf mit 49, 94 m die 50-m-Marke streifte.

ERGEBNISLISTE 4. WERFERTAG DER LG UNTERWESTER­

Männer

Kugel

1. Müller Jürgen

2. Kreyes Theo

3. Thul Walter

LG Uww

t»

15,46 m 13,o2 m 12,61 m

Diskus

1. Müller Jürgen

2. Kreyes Theo

3. Thul Walter

LG Uww

«l

i»

46,90 m 39,48 m 38,88 m

Speer

1. Kexel Peter

2. Wengen Michael

LG Uww

M

68,24 m 34, 74 m

Männliche Jugend A Kugel

1. Eisenmenger Kurt

2. Kuch Volker

3. Zinndorf Thomas

LG Uww

«»

11,26 m 8.o5 m 7,14 m

Diskus

1. Eisenmenger Kurt

LG Uww

34 ,08 m

Männliche Jugend B Kugel

1. Ludwig Ulrich

Diskus

1. Ludwig Ulrich

Speer

1. Ludwig Ulrich

LG Marienstatt-M.

LG Marienstatt-M.

LG Marienstatt-M.

11,66 m

27,26 m

49, 94 m

Schüler A

Kugel

1. Ludwig Dieter

2. Mann Michael Dewald Knut

LG Marienstatt-M.

SF Nistertal 07

10,12 m 9, 65 m 9,41 m

Diskus

1. Dewald Knut

2. Ludwig Dieter

3. Mann Michael

SF Nistertal 07

LG Marienstatt-M.

SF Nistertal 07

31,38 m 28,66 m 25,14 m

Speer

1. Dewald Knut

2. Ludwig Dieter

3. Mann Michael

SF Nistertal 07

LG Marienstatt-M.

SF Nistertal 07

34,32 m 31,28 m 25,68 m

BUCH FINKE NL AND Doch noch keine Heilquelle

Noch utopisch ist unser Aprilscherz aus der vorigen Aus­gabe, in der wir über eine Heilquelle-Bohrung im Buch­finkenland berichtet hatten. Am angegebenen Bohrpunkt sprudelt weiterhin zwar das Linsinger Bächlein, dem allerdings keine heilsame Wirkung zugeschrieben wird.

DAUBACH

Osterhecke erinnert an alten Brauch

Im Daubacher Eisbachtal liegt die sogenannte "Oster­hecke". ihr Name erinnert an einen alten Brauch, der heute noch im Dorf üblich ist: Am 2. Ostertag laufen die Kinder mit einigen Eiern auf die Wiese, um auszu­probieren, wer das festeste Ei habe. Die Eier werden in die Luft geworfen. Erst wenn sie am Boden zerbrechen, dürfen sie gegessen werden.

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