Ausgabe 
12.3.1971
Seite
844
 
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Daß Sie den Landratsstuhl hier nicht mehr einnehmen konnten, mag für Sie bedauerlich sein; ich für meine Person muß wegen der sich daraus ergebenden Folgerun­gen herzlich danken.

Ich begrüße Herrn Architekten Weber für die Architekten­gruppe Gorges und Weber, Frankfurt, die es meisterhaft verstanden haben, die Idee des Funktionsbaues in die dafür notwendige äußere Form zu gießen. Ebenso heiße ich Herrn Klein von der Büro-Organisationsfirma Klein, Saarlouis, willkommen, der die Büro-Organisation mit Umsicht vornahm. Mein Gruß gilt auch den Vertretern all der Firmen, die am Bau beteiligt waren und die mit Ge­wissenhaftigkeit zum Gelingen dieses Baues beitrugen.

Daß dies schon deshalb nicht immer leicht war, weil der Altbau in unmittelbarer Nähe noch stand und sich dadurch erhebliche Schwierigkeiten ergaben, ist mir be­kannt.

Die hier anwesenden Mitarbeiter des Landratsamtes zu begrüßen, halte ich für nicht notwendig, denn sie sind mit mir hier zu Hause. Ich wünsche ihnen aber eine angenehme Arbeit, eine kameradschaftliche Atmosphäre und hoffe, daß im Laufe der Zeit auch noch die Vorbe­halte abgebaut werden, die bei einigen bisher noch vorhanden sind.

Das neue Verwaltungsgebäude wurde in einer Bauzeit von 2 1/4 Jahren als Großraum errichtet. Die Kreisgre­mien entschieden sich hierfür, um eine größtmögliche Raumausnutzung und Flexibilität in der Anordnung der Arbeitsplätze zu erreichen. Der Auftrag wurde von den Architekten Gorges-Weber, Frankfurt/Main, erfüllt.

Der Verwaltungsbau bietet z.Zt. 2oo Bediensteten in 2 Ebenen Platz und kann ohne weiteres unter Erhaltung der Gestalt in seiner Kapazität um 2/3 vergrößert wer­den.

Wie Landrat Dr. Heinen mitteilt, bietet das Verwaltungs­gebäude die beste Gewähr für Veränderungen im Zu­sammenhang mit nicht vorhersehbaren Reformen der Ver­waltung. Während der kurzen Zeit seit dem Bezug des Gebäudes habe sich darüberhinaus bereits gezeigt, daß der innerbetriebliche Kontakt zwischen den Mitar­beitern positiv beeinflußt werde,.

Die Organisation der ATbeitsplätze ermögliche durch kurze Arbeitswege, fließende Arbeitsabläufe die besten Voraussetzungen für eine moderne Team-Arbeit, Dem komme auch die technische Einrichtung des Hauses, etwa die Vollklimatisierung und die günstigen akusti­schen Bedingungen, zugute, die eine einheitliche Ar­beitsplatzgestaltung gewährleiste.

Nach Ansicht von Landrat Dr. Heinen entspricht das Kreishaus einem modernen Verständnis der öffentlichen Verwaltung, das eine weitgehende Öffnung dem Bürger gegenüber erfordere; diese Voraussetzungen seien im Neubau gegeben.

HOLLER

Offenes Bürgergesprach

Bürgermeister Mangels und Verkehrsdirektor Becker hatten als Kreistagsmitglieder der CDU zu einem Aussprache- und Informationsgespräch in den Saal des Gasthauses Heibel geladen.

Hervorstechende Themen waren die Bildung der Ver­bandsgemeinde und die Schulreform mit den anstehen­den Planungsproblemen (Verwaltung, Bau der Haupt­schule, gemeinsame Kläranlage). Ebenso wurden viele Fragen aus der Landespoltik angesprochen. Die Diskus­sion verlief stets sachlich und aufgeschlossen. Erfreu­lich war auch die Ehrlichkeit, mit der sich die bei­den Gesprächsleiter allen kritischen Fragen stellten.

Kath. Pfarrgemeinde Holler

Gottesdienstordnung vom 13,3.1971 - 20.3.1971

SAMSTAG, den 13.3.1971

17.oo Uhr Beichtgelegenheit

19.oo Uhr Amt für Toni Ledere u.verst.Eltern

SONNTAG, den 14.3.1971 - 3.Fastensonntag- Keine Frühmesse!

9.3o Uhr Familiengottesdienst

14.oo Uhr Andacht.

MONTAG, den 15.3.1971 - Clemens Maria Hofbauer-

7.oo Uhr Hl. Messe für Christian Hübinger u. verst. Ang.

DIENSTAG, den 16.3.1971

7.oo Uhr Amt für Johann und Maria Weyand und verst. Ang.

17.oo Uhr Kreuzwegandacht für die Kinder

MITTWOCH, den 17.3.1971 - Patrick 7.oo Uhr Amt für Margarethe Schaaf

DONNERSTAG, den 18.3.1971 - Cyrill von Jerusalem 7.oo Uhr Amt für Susanna Molsberger

19.oo Uhr Kreuzwegandacht

FREITAG, den 19.3.1971 - Josef, Bräutigam Mariens u. Schutzherr der Kirche

Schulgottesdienst

8.oo Uhr Hl. Messe für die Armen Seelen.

19.oo Uhr Amt für die Pfarrgemeinde.

SAMSTAG, den 2o.3.1971

17.oo Uhr Beichtgelegenheit

19.oo Uhr Amt für Josef Molsberger

HORBACH

Herzlichen Glückwunsch I

"Rund um Montabaur" gratuliert den Geburtstagskindern Anna Jung, geboren am 17. März 1892, und Elisabeth Reimann, geb. am 17. März 1887.

_H ORRESSE N_

BEKANNTMACHUNGEN

Gemeinderatssitzung

Am DONNERSTAG, dem 11.3.1971 findet abends um 2o Uhr im Bürgermeisteramt eine öffentliche Gerne inde- ratssitzung mit folgender Tagesordnung statt:

Öffentlicher Teil

äj Einführung des neuen Gemeinderatsmitgliedes Heinrich Müller,

b) Beratung über die Investitionsmaßnahmen des Jahres 1971;

c) Neuwahl eines Mitgliedes des Finanzausschusses nach Rücktritt des Ratsmitgliedes Hans Henrix;

d) Neuwahl eines Mitgliedes in den Umlegungsausschuß sowie eines Stellvertreters nach dem Tode von Herrn Josef Klein;

e) Ansiedlung eines Gewerbebetriebes in der Wurstwiese;

f) Ergebnis der Verhandlungen des Sonderausschusses für einen gemeindl. Zusammenschluß mit der Stadt Montabaur;

g) Verschiedenes;

Nichtöffentlicher Teil ij Vergabe von Aufträgen;

b) Verwendung der zur Zeit leerstehenden Wohnung in der alten Volksschule;

c) persönliche Angelegenheiten von Bürgern;

Landschafts- u. Tierschutz

Nach § 14 der Naturschutzverordnung ist das Abbrennen von Hecken, Wiesen, Feldrainen und Böschungen in der Zeit vom 15.3, bis 3o.9. verboten.

Auf Grund einer Ausnahmegenehmigung ist der Termin für die Gemeinde Horressen vom 15,3, auf den 1,4, verlegt worden. Damit wurde der Tatsache Rechnung getragen, daß in unserer Gemeinde durch den enormen Rückgang der Landwirtschaft in stärkerem Maße als