Ausgabe 
5.3.1971
Seite
831
 
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KIRCHLICHE NACHRICHTEN

Gottesd ie nstord nung

Horressen - 2.Fastensonntag 7.-14.3.71

SAMSTAG

19.oo Uhr

Sonntagsmesse

SONNTAG

8.3o Uhr

Amt für Verstorbene der Familie

D Avis-Bahl

14.3o Uhr

Fastenandacht

MONTAG

7.oo Uhr

Hl. Messe für Marga­rete Schaaf

8 .oo Uhr

Schulmesse (4.Schj. u.3. Erstk.l97o)

15.oo Uhr

Kommunionstunde

(l.Schj.)

DIENSTAG

19.3o Uhr

Abendmesse; Amt für Heinrich Läufer u. Sohn Theo

20.15 Uhr

Elternabend f.d.El­tern d. Kommunion­kinder i.d. Verbands­schule

MITTWOCH

8 .oo Uhr

Hl. Messe f. Marg. Sanner, best.v.Jahrg.

DONNERSTAG

7.oo Uhr

Hl. Messe f. Helmi Hommrich

15.oo Uhr

Trupprunde d.Jung- Pfadfinder in Elgend.

FREITAG

7.oo Uhr

Amt f.Ehel.Peter Weber

15.oo Uhr

Kommunionstunde

(l.Schj.)

SAMSTAG

I 6.00 Uhr

Be ichtge lege nhe it

19.oo Uhr

Sonntagsmesse

SONNTAG

8.3o Uhr

Amt für Ehel. Peter Lahnstein

Heute, Sonntag, den 7.3.71, 9.3o Uhr im Konvikt Beginn des Brautleutetages, Vorträge im Pfarrzentrum Montabaur.

Sportnachrichten

der SG Horressen/Elgendorf

Horressen/Elgendorf : SSV Heimbach o : o Nachdem die Angriffslust der Gäste durch die stabile Rot-Weiße - Abwehr gebremst, abflaute, kam Horressen/ Eigendorf besser ins Spiel. Die Partie war offen.Trotz- dem gelang es den Stürmern der SG nicht, die poröse Abwehr der Gäste zu überwinden. Sie bediente sich aller Mittel und handelte sich kurz vor der Pause einen Elfme­ter ein. Leider vergab Weber diese Chance zum Führungs­tor. Nach der Pause stürmte Horressen/Elgendorf noch kraftvoller, aber ohne einen Erfolg verbuchen zu können. Der Gast blieb mit seinen wenigen Gegenangriffen bis zum Schluß immer gefährlich. So trennte man sich mit einem torlosen Unentschieden.

Die Frage der Zuschauer wird immer lauter:"Wann wird die Mannschaft von Horressen/Elgendorf auf eigenem Platz zu einem doppelten Punktegewinn kommen?" Hoffen wir auf das nächste Heimspiel. Aber vorher, am nächsten Sonntag, geht die Mannschaft erst einmal auf Reisen.

Der Weg zum Sportclub nach Wirges dürfte nicht der leichteste sein. Spieler, Trainer und Betreuer werden sich im Laufe der Woche allerhand Gedanken machen müssen, wie der Schlachtplan aussehen soll, um vielleicht doch wenigstens zu einem Teilerfolg zu kommen und den ver­lorenen Punkt vom Sonntag aufzuholen. Hoffen kann man nur, daß viele Zuschauer aus den eigenen Reihen die Mannschaft auf dem schweren Weg begleiten, sie kräftig unterstützen, damit die Mannschaft wieder zu ihrem geschlossenen, kämpferisch starken Spiel findet, wie es das Publikum gewohnt ist.

Horressen/Elgendorf II : Sportfreunde Dernbach Die 2. Kreisklasse beginnt am Sonntag, dem 8.3.71, mit der Rückrunde. Die 2. Mannschaft der SG hat die Sportfreunde Dernbach zu Gast. Anstoß zu dieser Begeg­nung 15.oo Uhr.

SV Horressen 1919 e.V. Horressen.

Zu der am Freitag, dem 5. März 1971 um 2o.oo Uhr im Vereinslokal stattfindenden Jahreshauptversammlung laden wir hiermit nochmals alle unsere Mitglieder recht herz­lich ein.

Der Vorstand

In einem Trainingsspiel am Dienstagabend gegen eine Auswahl der Westerwaldkaserne von Montabaur trennte sich die etwas geschwächt spielende 1. Mannschaft der SG abermals mit einem Unentschieden 3 : 3.

RUPPACH-GOLDHAUSEN

Am Sonntag, dem 7.3.1971 findet in der Gastwirtschaft "BergmannsKlause in Ruppach-Goldhausen ein SPD-Bürger- gespräch statt, zu dem die Bevölkerung herzlich einge- laden ist. Als Gesprächspartner nehmen von der SPD teil: Kreisamtsrat a.D. E. Witte, Stadtratsmitglied in Montabaur, Maria Schneider, Kreistags- u. Stadtratsmit­glied, Montabaur, sowie Gustav Hannappel, 1. Beigeord­neter in Horressen.

Gottesdienstordnung

SAMSTAG, 6.3.

19.30 Uhr Amt für Maria Herzmann geb. Kahl, bestellt

vom Rosenkranzverein SONNTAG, 7.3.

10.30 Uhr Amt für Eheleute Matthias Herzmann

13.30 Uhr Andacht

MONTAG, 8.3.

19.30 Uhr Amt für Eheleute Johann Wirth III MITTWOCH, lo.3.

19.30 Uhr; in Goldhausen Amt für Jakob Köllig DONNERSTAG, 11,3,

19.30 Uhr Amt füi Eheleute Christian Henkes SAMSTAG, 13,3.

19.30 Uhr Amt für die Verstorbenen der Familie

Richard Lieber SONNTAG, 14.3.

10.30 Uhr Amt für die Verstorbenen de*r Familie

Peter Wirth II und vermißten Sohn Ewald

STAHLHOFEN

Totengräber für Stahlhofen

H.J.H. Sterben darf man nur an Wochenenden. So könn­te man fast glauben, denn als Stahlhofener Totengräber wirken zur Zeit zwei Studenten, die nur an Wochenen­den in ihren Heimatort kommen.

Trotz guter Bezahlung hat sich noch niemand gefunden, der stets für solche Arbeiten zur Verfügung stünde.

6o Jahre Schuhmacher

Mit 75 Jahren noch immer rüstig und aktiv sitzt Schuh­machermeister Franz Ferdinand tagtäglich noch in seiner Werkstatt und repariert die Schuhe wie schon seit 6 o Jahren. Bereits sein Vater war Schuster, so besteht die Schuhmacherei nun schon 9o Jahre. Zusammen mit vier Geschwistern hatte Franz Ferdinand das Schuhmacherhand­werk erlernt, und fünf Söhne dieser Geschwister waren wiederum Schuhmacher geworden. Doch niemand außer ihm selbst ist mehr in diesem Handwerk tätig, Ja, die Blütezeit des Schuhmacherhandwerks ist vorbei. Schon längst kommt niemand mehr zu ihm und läßt sich ein Paar Schuhe anfertigen, verstaubt stehen die alten Holz­leisten im Regal. Längst nicht mehr so häufig wie früher werden die Schuhe repariert, auch sie werden bald als "Wegwerf-Produkte" betrachtet. Waren noch vor Jahren auch in den Nachbarorten Schuhmachereien, so ist Franz Ferdinand nun noch als einziger tätig. Zu seinem Kun­denkreis zählen vor allem die Bewohner von Stahlhofen, Daubach, Untershausen, Ettersdorf und Ruppenrod.

(siehe Bildseite)