Ausgabe 
12.2.1971
Seite
776
 
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Kirchliche Nachrichten

Gottesdienstordnung Horressen 6 , Sonntag im Jahreskreis ( 14.-21.2.71)

SAMSTAG

19.oo Uhr

SONNTAG

Sonntagsmesse: Amt für Eheleute Jakob Schäfer und Söhne

8.3o Uhr

Amt

14.oo Uhr

Taufe

MONTAG

7.oo Uhr

Hl. Messe für Marg. Sanner

8 .oo Uhr

Schulmesse ( 8 .Schj.)

15.oo Uhr

Kommunionstunde (l.Schj.)

DIENSTAG

19.3o Uhr

MITTWOCH

Abendmesse: Amt für Anna und Helene Hannappel

8 .oo Uhr

Hl. Messe für Ehel, Nikolaus Schmidt und

Sohn Peter-Josef

DONNERSTAG

7.oo Uhr

Amt für Helmi Hommrich

I 6.00 Uhr

Meßdienerstunde

FREITAG

7.oo Uhr

Jahramt für Luise Schmidt und verst. Ange­hörige

.oo Uhr

Kommunionstunde (l.Schj.)

SAMSTAG

19.oo Uhr

SONNTAG

Sonntagsmesse: Amt für Veronika Schröder und Eltern

8.3o Uhr

Amt

SG. -VEREINSNACHRICHTEN

SG. Horressen/Elgendorf : Eintracht Höhr 2 : 3 Halbzeit: 1 : o.

Der doppelte Punktverlust begann abermals nach einem Freistoß in der 38. Minute. Wann werden die Zuschauer in Horressen nicht mehr zu bangen haben, w/enn nahe der 16 m Grenze auf Freistoß gegen Horressen/Elgendorf entschieden wird? Durch diesen Treffer kam der Gast stark auf. Der Gastgeber hielt gut mit, wehrte sich, und hatte in der zweiten Halbzeit eine starke Drangperiode.

Wäre in dieser Phase des Spieles der verletzt an der Außen­linie des Spieles stehende und auf seinen Einsatz wartende Jürgen Decker mit von der Partie gewesen, sicher wäre es zum Ausgleich gekommen. So aber mußte Horressen/Elgen­dorf noch bis zur 6 o.Spielminute zwei vermeidbare Treffer hinnehmen. Nun, nach der 3 : o Führung der Eintracht Höhr begann man mit letztem Einsatz der Zeit und den Toren nachzulaufen. In der 71. Minute konnte Weber einen Foulelfmeter zum 3 : 1 einschießen. In der 82. Minute gab der neu ins Spiel genommene Jürgen Decker eine maßvol­le Vorlage an Ebert, der im Direktschuß auf 3 : 2 ver­kürzte. Ein herrlicher Schuß und ein unhaltbares Tor !

Höhr hatte nun alle Mühe, den knappen Vorsprung über die Runden zu bringen. Hätte sich Horressen/Elgendorf frühzeitig so auf den Gegner eingestellt, und so gespielt wie in den letzten 15 Minuten, sicher wäre ein Teilerfolg, wenn nicht sogar beide Punkte zu haben gewesen.

Am nächsten SONNTAG spielt die SG in Oberbieber.Wann und wie zu diesem Auswärtsspiel gefahren wird, ist in der Mannschaftsaufstellung in den Vereinskästen zu er­sehen.

Die SG Horressen/Elgendorf lädt nochmals zu ihrem Mas­kenball am 13.2.1971 um 2o.ll Uhr in der Gemeindehalle in Eigendorf herzlich ein.

RUPPACH-GOLDHAUSEN

Gottesdienstordnung

SAMSTAG, 13.2. - 19.3o Uhr: 4-Wochenamt für Mar­

garethe Wirth geb. Schröder

SONNTAG, 14.2.

10.30 Uhr: Amt für Hans Günter Fasel

MITTWOCH, 17.2.

8.3o Uhr Hl. Messe nach Meinung der Stiftungen SAMSTAG, 2o.2.

19.30 Uhr Amt für Karl und Albert Wörsdörfer SONNTAG, 21.2.

10.30 Uhr Amt für die Verstorbenen der Familie

Lumma

Kommunionunterricht:

Dienstag 14.So Uhr für das 1 ./ 2 . Schuljahr Donnerstag 14.3o Uhr für das 3. Schuljahr

DIE MÖHNEN SIND AKTIV 1 Am Schwerdonnerstag, dem 18. Februar um

14.30 Uhr treffen sich alle Mähnen zum Möhnen-Kaffee im Sonnenhof.

Es gibt Musik und Tanz, und viel lustiges - gereimt und ungereimt - wird aus der Bütt zu hören sein I Stahlhofen :

Drei Dörfer

-ohne Zukunftschancen?

hh.Stahlhofen, Untershausen, Daubach, drei Gemeinden zwischen Stelzenbachtal und Buchfinkenland, drei sau­bere Dörfchen in herrlicher Landschaft, dreimal rührige Gemeindeverwaltungen, gewiß - dreimal auch beste Chancen für eine gute Zukunftsentwicklung ? - Leider nein !

Ganz im Gegenteil: Trotz der günstigen Lage, trotz bester Voraussetzungen für eine fortschrittliche Entwick­lung - verbreitet sich hier eine zunehmend Unzufrieden­heit über den mangelnden Ausbau aller Gemeinschaftsein­richtungen.

Mangelnder Straßenbau

Während die Ortsstraßen dank der finanziellen Anstrengun­gen der drei Gemeinden alle gut oder zumindest zufrie­denstellend ausgebaut sind, lassen die übergeordneten Straßen sehr zu wünschen übrig. Lediglich die Kreisstraße Untershausen - Stahlhofen - Daubach ist vor zwei Jahren gut ausgebaut worden. Die Landesstraße Holler - Unters­hausen - Daubach - Horbach befindet sich in einem unzu­mutbaren Zustand und bedarf dringend des Ausbaus, auch in den Ortsdurchfahrten. Der Zustand der Kreisstraßen Stahlhofen - Ettersdorf, Stahlhofen - Ruppenrod und Untershausen - Winden reicht zur Zeit noch aus. Nur unter Lebensgefahr für Auto und Insassen ist jedoch die Kreisstraße Untershausen - Oberelbert zu befahren . Seit Jahren wird ihr Ausbau hinausgezögert, weil an der Erben­mühle ein Staudamm noch nicht fertig ist, über den die Straße verlaufen soll.

Warum aber baut man nicht wenigstens die übrigen Teilstrecken aus und läßt den Vernehr über die jetzige Brücke laufen?!

Ein dringender Wunsch ist auch die Aufstufung der Ver­bindungsstraße Untershausen - Reckenthal - Wirzenborn- Heiligenroth zur Kreisstraße und deren Ausbau.

Bald ohne Schule?

Während die Hauptschulkinder eine fast halbstündige Om­nibusfahrt bis nach Horressen-Eigendorf in Kauf nehmen müssen, sind auch die Jahre der jetzigen gemeinschaft­lichen Grundschule in Stahlhofen gezählt. Nur noch ge­ringe Chancen hat die Verwirklichung einer zentralen Grundschule im Raume Stahlhofen. Mit dem Einzugsbe­reich der vier nahen Gelbachdörfer wäre sie voll ge­gliedert, mit dem Buchfinkenland doppelzügig und mit den oberen Stelzenbachdörfern Oberelbert und Welschneu­dorf, die nach dem Ausbau der oben genannten Kreisstraße nahegerückt wären, gar dreizügig. Da aber in Stahlhofen ein neues Schulzentrum errichtet werden müßte, in Hor­bach jedoch eine vierklassige Schule steht, wird dieser voraussichtlich der Vorrang gegeben und die zentrale