Ausgabe 
17.9.1970
Seite
435
 
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Übung vorgebracht. Man äußerte sich dagegen über die gute Ausrüstung der Fahrtstrecke durch die Feuerwehrkameraden sehr lobenswert.

Der Kreisbrandinspekteur und die anwesenden Bürgermeister stimmten darin überein, daß der Brandschutz im südöstlichen Kreisteil als gesichert betrachtet werden kann.

Kath. Kirche St. Johannes d.T.

Samstag, 19.9.

19.30 Uhr Dankamt zu Ehren der Mutter Gottes Sonntag, 20.9.

10.30 Uhr Amt für Adam Herzmann Montag, 21.9.

19.30 Uhr Amt für Katharina Quirmbach geb. Wirth, bestellt vom

Rosenkranzverein Mittwoch, 23.9.

19.30 Uhr in Goldhausen: Amt für die Verstorbenen der Familie Lehrer Reitz Donnerstag, 24.9.

19.30 Uhr Amt für Walter Wirth und Angehörige Samstag, 26.9.

13.30 Uhr Brautamt Rörig - Herz

19.30 Uhr Amt für verstorbene Eheleute Marx Sonntag, 27.9.

10.30 Uhr Amt für Anna Gerlach geb. Steudter

13.30 Uhr Andacht

STAHLHOFEN

Kath. Pfarrgemeinde Sankt Wendelin

18. Sonntag nach Pfingsten, 20. September 1970 7.30 Uhr Frühmesse als Amt für den gefallenen Krieger Alois Diel 10.00 Uhr Hochamt für die Lebenden und Verstorbenen der Familie Velten

Kollekte für Missionspatenschaften Montag, 21.9. (Evangelist Matthäus)

7.30 Uhr Hl. Messe für Jakob Kolf und Sohn Johann 22.9 Dienstag

7.30 Uhr Hl. Messe für Maria Elisabeth Mies Quatember-Mittwoch, 23.9.

18.30 Uhr Zweites Jahramt für Jakob Merz Donnerstag, 24.9.

7.30 Uhr Hl. Messe für Lebende der Familie Tiwi Quatember Freitag, 25.9. (Hl. Eucharius, Valerius, Maternus)

7.30 Uhr Hl. Messe für Christian Neuroth

Quatember - Samstag, 26.9.

7.30 Uhr Hl. Messe zu Ehren der immerwährenden Hilfe für Leben­de und Verstorbene der Familie Anton Pehl 16.00 Uhr Beichte Nächsten Sonntag (27.9.)

7.30 Uhr Frühmesse

10.00 Uhr Hochamt

MONTABAUR STADT

EISBACHTALER VEREINSNACHRICHTEN

ln der I. Kreisklasse Unterwesterwald konnte die Reserve I durch einen Heimsieg über die starke Vertretung aus Kadenbach durch Tore von Ortseifen 2 und Metzler 1 die Tabellenspitze übernehmen. Mit 3:2 To­ren fiel der Sieg zwar knapp aus, zumal man schon zur Halbzeit ziem­lich sicher mit 2:0 Toren geführt hatte.

Am Sonntag, den 20.9.70 muß der neue Spitzenreiter bei seinem Verfol­ger in Hundsa n gen antreten und versuchen, die Tabellenspitze zu vertei­digen.

Mit 5:1 Toren mußte die Reserve II die Überlegenheit der Platzherren in Horressen/Elgendorf anerkennen.

A1 -Jugend-Sonderrunde Eisbachtal - Hillscheid 13:0 (4:0)

In diesem Spiel zeigten sich die Eisbachtaler Jungen von ihrer besten Seite und kamen zu einem überlegenen Sieg. Wenn auch der Gegner kein echter Maßstab war, beeindruckte doch die Leistung der Eisbachtaler insbesondere in der 2. Halbzeit.

A2-Jugend- Leistungsklasse Eisbachtal - Nauort 2:0

B-Jugend- Leistu ngsk lasse Eisbachtal - Nauort 7:0

C-Jugend Montabaur - C2 Jugend Eisbachtal 0:3

D Jugend Haiderbach/Siershahn - D Jugend Eisbachtal 1:9 E Jugend Montabaur - E1 Eisbachtal 1:6 E2 Jugend Eisbachtal - E Jugend Oberbieber 1:5

Am kommenden Wochenende steht die Begegnung der I. Mannschaft in der Rheinlandliga, die in Sinzig antreten muß, im Vordergrund des Interesses. Die Platzherren, die zwei Rheinlandauswahlspieler in ihren Reihen haben, sind als sehr heimstark bekannt und der Anhang der Eisbachtaler wird auch dort der Mannschaft durch ihre Anwesenheit die moralische Unterstützung gewähren.

Weiter spielen: Samstag den 19. September 1970

C1 Jugend Eisbachtal - Heimbach 16.00 Uhr in Heilberscheid

C Jugend Siershahn/Haiderbach - Eisbachtal C7

D Jugend Eisbachtal - Augst 15 Uhr in Nentershausen

E1 Jugend Eisbachtal - Ransbach/Baumbach 14 Uhr in Heilberscheid

E Jugend VfL Neuwied - E 2 Eisbachtal

Sonntag, den 20.9.70 Um 15 Uhr in Hundsangen Hundsangen - Eisbachtal Res. I.

Um 11 Uhr in Altendiez

A1-Jugend-Sonderklasse Altendiez/Diez - Eisbachtal A2 Jugend Leistungsklasse VfL Neuwied - Eisbachtal Um 10 Uhr in Nomborn

B Jugend Leistungsklasse Eisbachtal - Weißenthurm Res. II Eisbachtal - Simmern 13.00 Uhr in Nomborn.

Die Volksbank Montabaur warnt vor Kredithaien

ln letzter Zeit häufen sich in Tageszeitungen kleine unscheinbare An­zeigen, die Kreditsuchenden zuäußerst günstigen" Bedingungen und ohne Stellung von Sicherheiten Geld anbieten.

Ebenso häufen sich jedoch gleichzeitig Klagen von Personen, die sich leichtgläubig derartigen Geldgebern anvertraut haben. Nur allzu oft stellt sich nämlich heraus, daß dieser scheinbarbillige Kredit" eine sehr teure Angelegenheit geworden ist. Bei einer exakten Berechnung sämtlicher Kreditkosten, Zinsen und Gebühren ergibt sich manchmal ein Jahreszinssatz für derartiges Geld bis zu 26 %, während beispiels­weise bei der Volksbank Montabaur für einen entsprechenden Kredit höchstens 12 % Zinsen zu zahlen sind.

Es zeigt sich immer wieder, daß dieKredithaie", wie diese Geldver­mittler bezeichnenderweise im Branchenjargon genannt werden, bei ihren Geschäften vor allem auf die Unerfahrenheit und die Leicht­gläubigkeit der Geldsuchenden spekulieren. Denn die Vertragsformu- lare dieser Geldvermittler haben es in der Regel in sich. Meistens er­kennt ein unerfahrener Interessent die Fußangel in diesen Verträgen selbst gar nicht, sondern erst dann, wenn er sich darüber mit einem Bankfachmann unterhalten hat.

Daher kann nur immer wieder der Rat erteilt werden, Geldgeschäfte jeder Art ausschließlich mit Kreditinstituten abzuwickeln und sich vertrauensvoll von deren Spezialisten beraten zu lassen. Abgesehen davon, daß die Kreditinstitute sich diese Praktiken der Kredithaie gar nicht leisten können, um nicht ihren guten Ruf zu verlieren, unter­liegen sie nicht nur besonderen gesetzlichen Vorschriften, sondern auch der staatlichen Aufsicht durch das Bundesaufsichtsamt - im Ge­gensatz zu denKredithaien".

Unveränderte Hochkonjunktur, die Spannungen auf dem Arbeitsmarkt blieben fast gleich

Im abgelaufenen Monat wurde die Arbeitsmarktsituation noch ent­scheidend durch die Urlaubszeit bzw. Betriebsferien beeinflußt. Viele Betriebe beendeten erst im Laufe des Berichtsmonats ihre Ferien, we­nigere hatten die Betriebsferien sogar generell im August angesetzt. Infolgedessen ging die Fluktuation auf dem Arbeitsmarkt stark zurück. Während sich zu Anfang des Monats Juli noch verhältnismäßig viele Arbeitssuchende meldeten, ebbte der Zugang mit fortschreitender Zeit immer mehr ab. Dadurch gingen die Meldungen von Arbeitsuchenden von 1.171 im Vormonat auf 1.009 zurück. Auch der Zugang an offenen Stellen zeigte sich infolge der Ferienzeit mit einer Abnahme von 1.075 im Vormonat auf 864 rückläufig. Da die Betriebsferien inzwischen abgeschlossen sind, wird in absehbarer Zeit mit einer Belebung der Auftragseingänge gerechnet.

Der Bestand an Arbeitslosen stieg, trotz eines Rückganges der Neuan­meldungen von 227 im Juli auf 181 im August, von 276 auf 284. Da­bei stieg die Anzahl bei den Männern um 9, während sie bei den Frau­en um 1 zurückging. Gegenüber dem Vergleichsmonat des vergangenen Jahres nahm die Arbeitslosenzahl um 14 ab. Aus dieser Entwicklung eine Prognose zu stellen ist nicht möglich, da derart geringfügige Ver­änderungen zu sehr von Zufälligkeiten abhängig sind.