Ausgabe 
17.9.1970
Seite
434
 
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Mittwoch, den 23.9.70

19.30 Uhr Amt für Johann Gilberg (best, vom Jahrgang 1899) Donnerstag, den 24.9.70

7.00 Uhr Amt für leb. u. verst. Angehörige

Freitag, den 25.9.70 - Eucharius, Valerius, Maternus Schulgottesdienst

8.00 Uhr Hl. Messe für Eheleute Theodor u. Katharina Klein

Samstag, den 26.9.70

15.00 Uhr Dankamt für das Jubelpaar Alois u. Elisabeth Ferdinand geb. Hübinger

17.00 Uhr Beichtgelegenheit

19.00 Uhr Jahramt für Marg. Hübinger u. Tochter Katharina

HORRESSEN

Gottesdienstordnung Horressen

18. Sonntag n. Pfingsten (25. d.Jhrs.) 20. - 27.9.70 Samstag

17.00 Uhr Beichtgelegenheit

19.00 Uhr Sonntagsmesse als Amt f. Marg. Ritz

Sonntag

8.30 Uhr Jahramt f. Alois Eichmann Diözesanmänntag und Abschluß der Kreuzwoche Kollektef.d. Missionspatenschaften Montag

Hl. Messe f. Wilh. Hannappel Schul messe

7.00 Uhr 8.00 Uhr Dienstag 19.30 Uhr Mittwoch 8.00 Uhr Donnerstag

19.30 Uhr Freitag 7.00 Uhr Samstag 19.00 Uhr

Sonntag

8.30 Uhr

Abendmesse: Amt f. Ehel. Andreas Schmidt

Hl. Messe f. Johann Sanner

Rosenkranz i.d. Anliegen d. Kirche

Hl. Messe f. verst. Geschw. Roth

Sonntagsmesse: Hl. Messe f. Familien Joh. Bach und Paul Puschmann u. Angeh.

Amt f. Ehel. Adam Lenz u. Söhne

SG Horressen/Eigendorf - ESG. Betzdorf 2:2 Halbzeit 0:2

Der Gastgeber spielte in der ersten Halbzeit zu leichtfertig und unkon - zentriert. Diese Gelegenheit nutzte die Mannschaft von der Sieg auch durch ein Tor in der 15. und 45. Min. zur Halbzeitführung aus. Nach dem Wechsel kam die Mannschaft der SG, kämpfte und lief der verlore­nen Zeit und den Toren nach. In der 50. Min. konnte Jürgen Decker durch ein schönes Tor auf 1:2 verkürzen. Doch die Uhr lief zu schnell um alles Versäumte nachzuholen und so reichte es nur noch zu einem Kopfballtor von H.D. Weber in der 70. Min. Dieses Endergebnis von 2:2 ist auf Grund der Leistung in der zweiten Spielhälfte gerecht.

SG. Horressen/Elgendorf 2. - Eisbachtal Res. 5:1 Halbzeit 2:1 Durch Tore von Gerz, Kleine, Müller und Bach 2 gewann die zweite Mannschaft der SG. auch ihr viertes Spiel verdient und konnte den er­sten Tabellenplatz halten.

C Jugend SG. - C Jugend Nauort 1:1 Halbzeit 1:1 B Jugend SG. - B Jugend Malberg ausgefallen.

A. Jugend SG. - A. Jugend Malberg 5:2 Am nächsten Wochenende spielen:

Eintracht Höhr - SG Horressen/Elgendorf, Anstoß 15.00 Uhr Dreikirchen Res. - SG. Horressen/Elgendorf Res., Anstoß 15.00 Uhr C Jugend SG. - C Jugend Maischeid, Samstag, 19.9.70 Anstoß 16 Uhr B Jugend SG. spielfrei.

A.H. SV Horressen - A.H. RSV Mülheim / Ruhr 0:1 Halbzeit 0:1 In einem schönen Spiel am Samstagnachmittag trennten sich die beiden Altherrenmannschaften 0:1. Den Gästen von der Ruhr glückte in der ersten Halbzeit das einzige Tor des Spieles. Der Mannschaft des SV. muß man zugute halten, daß sie mit nur vier Spielen bis jetzt sich gegen eine Mannschaft die an jedem Wochenende zusammen spielt, gut aus der Affäre gezogen hat. Ganz so stark hatte man sich den Gegner nicht vorgestellt. Leider mußte auch schon in der 10. Min. Otto Herz verletzt ausscheiden. Ohne Einwirkung eines Gegenspielers hat er sich in vollem Lauf einen Riß der Achillessehnen zugezogen. Dies ist sehr bedauerlich da es schon der dritte Sportunfall des immer guten und ebenso immer fairen Spielers Otto Herz ist.

Nach dem Spiel saß man noch einige Stunden gemütlich im Vereinslo­kal. Die Runde war doch etwas getrübt durch den erwähnten Sportun­fall.

Am Sonntag nach einem kleinen Spaziergang und anschliessendem Mit­tagessen verabschiedete man die Gäste aus Mülheim. Das Rückspiel in Mülheim ist für das erste Wochenende im Juni 71 festgelegt.

Fanfarenzug Horressen

An alle Mitglieder des Fanfarenzuges !

Leider mußten wir in den letzten Wochen wiederholt feststellen, daß die wöchentlichen Übungsstunden des Fanfarenzuges sehr schlecht be­sucht werden.

Wir appellieren deshalb an alle aktiven Mitglieder, die Spieler, welche immer zur Probe erscheinen, nicht durch unnötiges Fehlen zu verärgern. Denken Sie bitte daran, daß wir uns für das Jahr 1971 viel vorgenommen haben. Die Vorbereitungen für unseren Wettstreit im Juni nächsten Jah­res laufen schon jetzt in vollem Gange. Dieses Fest kann aber nur dann gelingen, wenn alle gewillt sind, aktiv mitzuarbeiten.

Dazu gehören auch die Probenbesuche des Fanfarenzuges. Wir freuen uns auch über jedes neue Mitglied, welches wir in unseren Reihen be- grüssen können. Sollte jemand von Ihren Verwandten oder Bekannten Interesse am Mitwirken im Fanfarenzug haben, kann er sich während der Übungsstunden bei Herrn Berthold Ferdinand anmelden.

Auch für den Schülerfanfarenzug können noch Mitglieder angenommen werden. Hierfür in Frage kommen Schüler und Jugendliche aus den Jahr­gängen 1955 - 1960. Die Übungsstunden für den Schülerfanfarenzug fin­den ab 13.9. nur noch Sonntags in der Zeit von 10.30 bis 12.00 Uhr statt. Wir hoffen, daß dies auch im Sinne der Eltern geschieht. Anmel­dungen für den Schülerfanfarenzug nimmt Klaus Botsch und ebenfalls Berthold Ferdinand entgegen.

RUPPACH-GOLDHAUSEN

11 Feuerwehren bewährten sich in Goldhausen

Zu einer großen Feuerwehrübung trafen sich am vergangenen Samstag die freiwilligen Feuerwehren des südöstlichen Unterwesterwaldkreises, im Ortsteil Goldhausen. Außer der einheimischen Wehr rückten heran diejenigen von Heiligenroth, Dahlen, Großholbach, Nentershausen, Nom­born, Görgeshausen, Obererbach, Steinefrenz, Weroth und Hundsangen. Viele Brände waren zu löschen.

Die von der ausrichtenden Feuerwehr geplante Aufgabenstellung forder­te zwei Einsätze mit Schaum auf brennende Teer- und Bitumenvorräte im Anwesen der Firma Wetzlar, Dachbautechnik im Ortsteil Goldhau­sen. Darüber hinaus mußten ein Flächenbrand und der an vier verschie­denen Stellen brennende Goldhäuser Berg gelöscht werden Man ging davon aus, daß die tatsächlich sehr guten Wasserverhältnisse nicht aus­reichen würden und aus einer sogenannten ,,offenen Wasserstelle" das Wasser herbeizuholen wäre. Von der im Tal gelegenen Sabelsmühle war das Wasser über eine Förderstrecke bis zum Goldhäuser Berg zu bringen. Diese Förderstrecke verlief über eine Entfernung von cirka 800 m mit einem Höhenunterschied von 46 m.

Den ersten Einsatz führte die Ortswehr mit Leichtschaum, den zweiten die freiwillige Feuerwehr Nentershausen mit Schwerschaum vom Tank­löschfahrzeug aus. Das Ablöschen des Flächenbrandes hatte die als nächste anrückende Wehr zu bewerkstelligen. Den brennenden Wald mußte die nach ihrem ersten Einsatz wieder zur Verwendung stehende freiwillige Feuerwehr Nentershausen mit ihrem Tanklöschfahrzeug über­nehmen. Die inzwischen anrückenden Gastwehren wurden zur Errich­tung der Förderstrecke von der Mühle her eingesetzt. Die letzte Wehr die­ser Förderstrecke hatte noch zwei brennende Waldstellen zu bekämpfen. Alles klappte wie am Schnürchen

Von der Alarmierung durch das Sirenenzeichen um 15.10 Uhr bis zum KommandoFeuer aus" um 15.38 Uhr wurde alles in einer relativ kurzen Zeit bewerkstelligt, wenn man die Anfahrtswege von bis zu 16 Mn. berücksichtigt.

Bei der anschliessenden Besprechung konnte in Vertretung des Bürger­meisters Beigeordneter Gerlach den Kreisbrandinspekteur Ortseifen, die anwesenden Bürgermeister aus den Dörfern der Gastwehren und die Besatzung eines Funkstreifenwagens des Gendarmerie-Kommandos Mon- tabailir begrüßen. Er sprach den Dank dafür aus, daß sich die Männer der freiwilligen Feuerwehr mit ihren Leistungen für den Nächsten er­setzen.

Der Kreisbrandinspekteur war sehr zufrieden.

Kreisbrandinspekteur Ortseifen war mit den Leistungen der einzelnen Wehren sowohl in der Geschwindigkeit des Erscheinens wie auch im taktischen Einsatz durchweg sehr zufrieden. Außer zwei kleineren tech­nischen Pannen war alles gut und verhältnismäßig reibungslos abgelau­fen. Er hob lobend hervor, daß die Besatzung der Wasserförderstrecke sich auch in der Zeichensprache ausgezeichnet bewährt habe. Der rela­tiv schwierige Plan sei organisatorisch von der Ortswehr unter Leitung der Wehrmänner Kirchem und Herz sehr gut durchgearbeitet und auch zur Ausführung gebracht worden. Die auf die Einsatzleitung zukom­menden Schwierigkeiten seien sehr gut bewältigt worden. Ansonsten wurde auch von Seite der einzelnen Wfehren keine Kritik am Ablauf der