Ausgabe 
30.7.1970
Seite
331
 
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KIRCHLICHE NACHRICHTEN

GOTTESDIENSTORDNUNG

kath. Pfarrkirche St. Peter in Ketten, Montabaur, in der Woche vom 2.8. - 9.8.1970

SONNTAG, 2.8.70 - Kirchweih - Sa.

18.30 Uhr, Vorabendmesse - J.A. Ehel. Josef und Kath. Kunoth - So.

7.00 Uhr Hl. Messe - Stift.Messe Ehel. Wilhelmund Helene Kotunski

9.30 Uhr Hochamt - Amt Franz Eben, v. Bekannten bestellt -

11.30 Uhr, Letzte Vormittagtfmesse - Amt Bernhard Kochern,

v.d. Nachbarschaft bestellt 14.00 Uhr Andacht

18.15 Uhr Sonntagabendmesse

MONTAG, 3.8.70

7.10 Uhr J A. Herbert Kromik

DIENSTAG, 4.8.70

7.00 Uhr J.A. Ehel. Fritz Schmidt

MITTWOCH, 5.8.70

7.10 Uhr J.A. Kath. Homann und + + Geschwister

DONNERSTAG, 6.8.70

7.10 Uhr J.A. Ehel. Johann Schröder

8.15 Uhr Gemeinschaftsmesse d. Frauen und Mütter m. An­

sprache, J.A. Anton Spitz

FERIENJOBS WIEDER SEHR AKTUELL

0 bwohl die Ferien in den meisten Fällen noch gar nicht begonnen hatten, wurden nach einem Bericht des Arbeitsamtes Montabaur, im Juni bereits 48 Studentinnen und Studenten bzw. Schülerinnen und Schüler in Ferienarbeit vermittelt. Dieser schöne Erfolg ist in erster Linie auf die Bereitschaft der Arbeitgeber, Ferienkräfte zu beschäfti­gen, zu rück zu führen. Trotzdem konnten bei weitem nicht alle Bewer­ber untergebracht werden, da die Nachfrage wesentlich größer war als das Angebot. Allerdings hat sich inzwischen die Situation insofern ge­ändert, daß insbesondere für männliche Bewerber wieder etliche of­fene Stellen gemeldet wurden.

Anhand der Vermittlungen kann allerdings nicht auf die tatsächliche Beschäftigung in Ferienarbeit geschlossen werden, da einerseits viele Jugendliche ohne Inanspruchnahme der Arbeitsvermittlung zu Arbeit­gebern zurückgekehrt sind oder zurückkehren werden, bei denen sie schon in früheren Jahren tätig waren, und andererseits viele Jugend- liche'durch die Eltern und sonstige Verwandte und Bekannte bei deren Arbeitgebern untergebracht wurden Neben der Tätigkeit in Hotels und Gaststätten verteilt sich die Ferienarbeit auf fast alle Wirt­schaftsbereiche

Arbeitgeber, die an der Einstellung von Ferienkräften noch interes­siert sind, bzw Personen, die eine Ferienarbeit suchen, wollen sich bitte an das Arbeitsamt Montabaur oder an die Nebenstelle in Bad Ems, Diez, Hachenburg, Höhr-Grenzhausen, Lahnstein, St. Goarshau­sen oder Westerburg wenden.

UMORGANISATION DER POLIZEI UND GEN­DARMERIE DES KREISES

FREITAG, 7.8.70

7.10 Uhr Stift.-Amt Frl. Katharina Disper

SAMSTAG, 8 8.70 7 10 Uhr J.A Karl Kilian

17.00 Uhr Salve Andacht

18 30 Uhr Samstagabendmesse - J.A. Erich Henkes -

SONNTAG, 9.8.70

9.30 Uhr Hochamt - Amt Robert Brach, v. Bekannten bestellt -

Beichtgelegenheit: Donnerstag vor Herz-Jesu-Freitag von 16.00 bis 18.oo Uhr,

Samstag v. 16.00 bis 18.30 Uhr und nach 20.30 Uhr

EVANGELISCHE KIRCHENGEMEINDE MONTABAUR

Woche vom 2. bis 8. August 1970

SONNTAG, 2.8.1970, 10. Sonntag n.d. Dreieinigkeitsfest 9.00 Uhr Abendmahlsgottesdienst i.d. Pauluskirche

(= alte Kirche)

10.30 Uhr Abendmahlsgottesdienst i.d. Lutherkirche. Der Bus fährt im August an diesem Sonntag (nicht am 2. Sonntag im Monat) zum Abendmahlsgottesdienst in die Lutherkirche: 10.05 ab Oberelbert, dann je­weils 5 Minuten später ab Niederelbert, Horressen, Eigendorf, Eschelbach.

DONNERSTAG, 6.8.1970

20.00 Uhr Bibelstunde im Gemeindehaus

Ab MONTAG, 3.8.1970, nimmt Pfr. Sunnus an der Familienfreizeit in Südtirol teil bis einschließlich 17. August. Pfr. Borck, von-Orsbeck- str. 12, Telefon 5240, übernimmt die Vertretung.

BEKANNTMACHUNG

Betr.: Sprechtag für Versicherte der Rentenversicherung der Ange­stellten

Der Überwachungsbeamte der Bundesversicherungsanstalt für Ange­stellte, Berlin-Wilmersdorf, hält den nächsten Sprechtag am

Dienstag, dem 4. August 1970, in der Zeit von 8.30- 12.00 Uhr im Landratsamt,

Zimmer 28

ab.

Die zur Auskunftserteilung erforderlichen Unterlagen sind mitzu­bringen. Für Versicherte der Rentenversicherung der Arbeiter fällt der Sprechtag im Monat August 1970 aus.

STADTVERWALTUNG MONTABAUR

Gendarmerie und Polizei in neuer Organisationsform Nur noch zwei Dienststellen - Dienst rund um die Uhr!

Die seit Jahren im Lande Rheinland-Pfalz betriebene Umorganisati­on der Polizei und Gendarmerie wird mit dem 5.8.1970 für den Un­terwesterwaldkreis zum Abschluß gebracht An diesem Tage werden die Gendarmerie-Stationen Nentershausen, Neuhäusel, Ransbach- Baumbach, Selters und Wirges aufgelöst,

Bestehen bleiben dann im Kreisgebiet nur noch zwei Gendarme­rie-Dienststellen, und zwar je ein

Gendarmerie-Kommando in Höhr-Grenzhausen und

Gendarmerie-Kommando in Montabaur.

Die Beamten der bisherigen Gendarmerie-Stationen und die Polizei­beamten des Polizeiamtes Höhr-Grenzhausen werden diesen Kom­mandos zugewiesen. Die Polizeiämter Höhr-Grenzhausen und Mon­tabaur bleiben mit ihren Verwaltungsabteilungen (Einwohnermelde­ämter, Paßstellen, Fundbüros pp.) vorerst bestehen.

Die beiden Gendarmerie-Kommandos werden in Zukunft sämtliche polizeiliche Vollzugsaufgaben im Kreisgebiet wahrnehmen. Sie sind ständig besetzt, erreichbar und im Einsatz. Die im Kreisgebiet anfal­lenden kriminalpolizeilichen Aufgaben werden wie schon bisher von der Ermittlungsgruppe in Montabaur zentral wahrgenommen.

Die örtlichen Zuständigkeiten der Gendarmerie-Kommandos sind wie folgt geregelt:

1. Gendarmerie-Kommando Höhr-Grenzhausen zuständig für die jeweiligen Dienstbezirke des Polizeiamtes Höhr- Grenzhausen, der Gendarmerie-Stationen Ransbach- Baumbach und Selters sowie für die Gemeinde Hillscheid.

2. Gendarmerie-Kommando Montabaur ist zuständig für das übrige Kreisgebiet.

Hierübererfolgen noch örtliche Bekanntmachungen durch die Ge­meindeverwaltungen.

Das Gendarmerie-Kommando Höhr-Grenzhausen ist telefonisch er­reichbar über die Ruf-Nummer Höhr-Grenzhausen (02624) 571 und 822.

Das Gendarmerie-Kommando Montabaur und die kriminalpolizei­liche Ermittlungsgruppe sind erreichbar unter den Ruf-Nummern Montabaur (02602) 5012 und 5011.

Die Umorganisation verfolgt den Zweck, durch Konzentration der Kräfte und Einsatzmittel bei Tag und Nacht besetzte Dienststellen zu schaffen, und damit die öffentliche Sicherheit und Ordnung besser ge­währleisten zu können. Die Polizei soll moderner und schlagkräftiger werden!

Sicherlich wird der einzelne Polizeibeamte mehr in die Anonymität treten und der "Dorfgendarm" verschwunden sein Das bisher beste­hende Vertrauensverhältnis zwischen der Bevölkerung und "ihrem Gendarmen" muß jedoch erhalten bleiben Dazu wird es erforderlich sein, daß die Gendarmeriebeamten und die Bevölkerung alle Möglich­keiten der Kontaktaufnahme suchen und vor allen Dingen bei jeder Gelegenheit das persönliche Gespräch pflegen. Auch nach dieser Um­organisation werden der Polizei keine Hellseher zur Verfügung stehen.