Ausgabe 
9.7.1970
Seite
288
 
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RUND UM MONTABAUR 19/28/70/4

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Sie sorgten unermüdlich für das leibliche Wohl der Gäste, die es ihnen zu danken wissen.

Der große Abschied kam am anderen Morgen. Am Reisebus hatte sich eine große Menschen­menge eingefunden. Letzter Adressenwechsel,

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Auf diese Jugend baut Tonnerre und Monta­baur. Für sie wurde die Partnerschaft ge­schlossen.

ein herzliches "Auf Wiedersehen" und "au revoir" , Küsse und Tränen und winke-winke! Dann rollte der Bus in Richtung Heimat.

Weitere Kleinausstellung in der Stadlzweig­stelle der Kreissparkasse.

Mit einer Briefmarkenausstellung setzt die Kreis­sparkasse die Reihe der Kleinausstellungen in den Räumen ihrer Stadtzweigstelle fort.

Stammten die bis jetzt ausgestellten Keramik­stücke größtenteils aus dem ehemaligen Kreishei­matmuseum , so sind die zur Zeit ausgestellten Briefmarken der Kreissparkasse von einem priva­ten Sammler überlassen worden.

Es handelt sich vorwiegend um Ersttagsbriefe bzw. Briefmarken von besonderen Ereignissen, wie z.B. Mondflug USA, UDSSR, Olympiade, Fuß­ballweltmeisterschaft (1966) Erstflüge von Luft­fahrtgesellschaften sowie Sondermarken "20 Jahre DDR". Jeder Interessent kann sich diese wirklich sehenswerte Ausstellung während der Öffnungs­zeiten der Stadtzweigstelle (7.30 -12 Uhr und 13.30 -16.00 Uhr freitags bis 18.00 Uhr) gerne ansehen.

Ehrenurkunde für Landrat Or. Klinkhammer

Sportbund Rheinland würdigte Verdienste für den Sport im Unter-Westerwald

Wir bereits an anderer Stelle im Rahmen der Bericht­erstattung über die diesjährige Hauptversammlung des Sportbundes Rheinland am 27. Juni 1970 in der Rhein-Mosel-Halle in Koblenz berichtet, hat der Sportbund Rheinland erstmalig neben ver­dienten und erfolgreichen Sportlern und Sportle­rinnen aus Rheinland-Pfalz an eine Anzahl von Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens Ehren­urkunden verliehen. Zu diesen Ausgezeichneten zählt auch der Landrat des Unterwesterwald­kreises, Herr Dr. Georg Klinkhammer. In der Laudation für ihn heißt es, daß durch sein bei­spielhaftes Vorgehen in der Frage der Zuschuß­gewährung im Rahmen desGoldenen Planes" der Unterwesterwaldkreis als erster sich seiner­zeit bereit fand, 10 bzw. 20 % Kreisanteil an sportliche Einrichtungen zu gewähren. Diese da­malige fortschrittliche Einstellung einer Kreis­verwaltung zu den Dingen des Sports hat in der Folgezeit dazu geführt, daß nunmehr auch in den übrigen Kreisen gerade dem Sport und sei­nen Einrichtungen weit größere Aufmerksam­keit geschenkt wird, als dies noch vor Jahren der Fall war.

Aber auch in einer anderen sportlichen Förde­rungsmaßnahme war der Unterwesterwald­kreis unter Leitung seines Landrates allen üb­rigen Kreisen voraus, als er als erster Kreis in Rheinland-Pfalz sich bereit fand, einen bestimm­ten Betrag aus seinem Etat für die Bezahlung von Übungsleitern in den Sportvereinen zur Ver­fügung zu stellen.

Wie bekannt, hat auch diese-jiicht unwesentli­che Unterstützung des Sportbetriebs in den vie­len Sportgemeinschaften trägt heute mit dazu bei, daß es in vielen Fällen möglich geworden ist, für ihre einzelnen Trainingsgruppen Übungs­leiter beschäftigen zu können.

Unabhängig von diesen anerkanntermaßen ganz wesentlichen Unterstützungs- und Förderungs­maßnahmen für den praktischen Sport heißt es abschließend in der Laudation für Herrn Dr. Klinkhammer, daß seine persönliche Aufge­schlossenheit für das Anliegen des Sports, gera­de als führender Kommunalpolitiker dem Sport in Rheinland-Pfalz nicht unwesentliche Impulse verliehen hat.

Sicherlich ist es richtig, die an Dr. Klinkham­mer gegebene Auszeichnung stellvertretend auch all den Frauen und Männern im Kreistag und Kreisausschuß zuzuerkennen, die durch ihre parlamentarische Mitarbeit den Weg für eine so aufgeschlossene sportliche Einstellung mitgeebnet haben.

Kammerkonzert des Orchesters der Volks­hochschule Montabaur

Am Sonntag, 12. Juli. 20 Uhr veranstaltet die Volks­hochschule Montabaur in der Aula der Joseph-Kehrein Schule ein Kammerkonzert. Es musiziert das "Colle­gium Musicum" der VHS. Folgende Werke stehen auf dem Programm: Sinfonie C-dur von K. Ph. E. Bach, Sinfonie C-dur von Karl Ditters von Ditters­dorf, Romanze F-dur für Violine und Orchester von Ludwig van Beethoven und Sinfonie E-moll Nr. 44 von Josef Haydn. Zu den Werken wird Herr Stud-Ass. P.J. Doetsch vom Aufbaugymnasium eine Einführung geben. Mit dieser Programmfolge will das Collegium musicum konzertante Orchestermusik im barocken und klassisch-romantischen Stil darbieten.

Außer dem Dirigenten sind alle Mitglieder des "Colle gium musicum" Laien, die den verschiedensten Beru­fen nachgehen. Die Freude an der Musik läßt sie einmal wöchentlich , teilweise unter Überwindung schwierigster Gegebenheiten, was besonders für die auswärtigen Mitglieder gilt, zu einer Probe Zusam­menkommen.

Mit der Veranstaltung dieses Konzertes soll der Be­völkerung ein Einblick in das Schaffen des Collegiums gegeben werden.

Karten sind über die Geschäftsstelle der VHS, Rat­haus. Zimmer 8. und an der Abendkasse zu haben.

SV Kadenbach - TUS Montabaur 2:2 n.V.

- Pokalspiel muß wiederholt werden - Die I. Mannschaft des TUS Montabaur war am ver­gangenen Samstag zu Gast in Kadenbach. Bei diesem | Spiel ging es um die Erringung des Kreispokals. Die siegreiche Mannschaft wäre für das Endspiel qualifi­ziert gewesen.

Beide Mannschaften hatten sich für das Spiel viel vorgenommen. Kadenbach wollte sich für die in der vergangenen Meisterscbafts-Saison erlittenen Nieder | lagen revanchieren; Montabaur wollte durch einen Sieg die Chance wahren, neben der Kreismeister­schaft auch den Pokal zu erringen.

Wie bereits zuletzt in Montabaur, war Kadenbach «J sehr starker Gegner. Die TUS-Mannschaft mußte all« | Kräfte mobilisieren und ihr gesamtes spielerisches Können aufbieten, um hier nicht eine Niederlage zu j erleiden. Die 1. Halbzeit verlief mit verteilten Vor­teilen und endete 0:0 Unentschieden. In der 2. Halbzeit setzte Montabaur alles auf eine Karte und kam durch 2 herrliche Tore zur verdienten 2:0 F® , '| ung. Kadenbach ließ sich durch diesen Rückstand jedoch nicht beirren und erzwang durch 2 Anschtfl treffer den Ausgleich und eine Verlängerung. In dar Verlängerung konnte keine Mannschaft den Siege * - 1 treffer anbringen und das Spiel endete 2:2 Unent­schieden.

Dadurch ist ein Wiederholungsspiel in Montabaur aj forderlich geworden. Als Termin hierfür wurde# r 11.7.1970,17.00 Uhr . (am kommenden SamstaJl genannt; man darf wieder mit einem spannender i, | rechnen.