Ausgabe 
2.7.1970
Seite
282
 
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RUND UM MONTABAUR 18/27/70/14

DIE FUSSBALLSPIELE Bereits der Samstag war mit Fussballspie- len eingeleitet worden. Horbach n spielte gegen die DJK Elbingen/Hahn 2 : 5 und Hor­bach I gegen den Düsseldorfer Sportclub Alemannia 08 3 : 5.

Beim Fussballturnter am Sonntag nah­men folgende Mannschaften teil: SV Elbert, SV Ahrbach, SV Gelbachtaler Sportfreun­de, SV Holler und SV Melsbach. Das Aus­wahlspiel gegen den SC Wirges endete 3 : 3 (Halbzeit 0 : 3), doch war man dem Siege nahe.

AUSKLANG AM MONTAG

Nach dem Frühschoppen im Festzelt kamen

am Nachmittag auch die Kinder auf ihre

Kosten. Beim Sackhüpfen, Stangenklettern,

Eierlaufen und Treffübungen an der Fuss-

ballwand konnten sie viele schöne Gewinne

erheischen.

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Herr Johann Sebastian Trum wurde vor einigen Tagen 85 Jahre alt. Regelmässig liest er noch unser Nachrichtenblatt "Rund um Montabaur". Gemeindeverwaltung und unser Nachrichtenblatt gratulieren herzlich!

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Bild wurde verwechselt

In der vorigen Nummer berichteten wir über die Aufstellung des Gnadenbildes in Heiligenroth. Leider wurde dabei das Bild verwechselt. Wir hatten das Bild vom Hei­ligenstock auf dem Schlossvorplatz dazuge­stellt,wäirend das Heiligenrother Bild beim kleinen Ratespiel zu finden war. Wir bit- . n um Entschuldigung.

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Wanderung des Mandolinen Orchesters 1932 Untershausen

Alle aktiven und inaktiven Mitglieder des Vereins hatten auch in diesem Jahr am 17. Juni die Möglichkeit , an der so beliebten Wanderung ins Grüne teilzunehmen. Diesmal war unser Ziel Richtung Buch/tnkenland zu dem bekannten Wiesental Willingenhausen.

Die Vorbereitungen wurden schon 10 Tage vorher getroffen. Die Spielplatzwiese , die uns erfreulicherweise ein Horbacher Be­sitzer zur Verfügung stellte, wurde gemäht und in Ordnung gebracht.

Mit ca. 40 Personen, ob Jung oder Alt , marschierten wir morgens gegen 8.30 Uhr von unserem Sammelplatz los, durch die schöne Stelzenbach. Nach 1/2 Stunde Fussmarsch verliessen wir die Stelzenba­cher STrasse und bogen dann links ab durch den bekannten Eichelgarten in Richtung Willingenhausen. Dort angekommen empfing uns schon ein motorisiertes Vorkommando, das den Auftrag hatte, unser Camp im Walde aufzuschlagen und den Frühstücks­tisch zu de cken.

Zweitschönstes unter 29 Dörfern

Mit einem ausgezeichneten 2. Platz un­ter 29 schönen Dörfern unseres Kreises hat sich Horbach in diesem Jahr eine über­raschend gute, doch wohlverdiente Spitzen­position erarbeitet. Zum siebtenmal nimmt die Gemeinde in diesem Jahr teil, einmal bereits kam man in den Bezirksentscheid. Im Jahre 1965 wurde Horbach als Frem­denverkehrsort, 1968 als Erholungsort an­erkannt.

In diesem Jahr wurden die folgenden Gemeinschaftsaufgaben durchgeführt:

1. Die Dorfanlage gegenüber der Gastwirt­schaft Girmann wurde durch eine Garten­baugestaltungsfirma planmässig angelegt und eingesät. Im Mai dieses Jahres wurde die Anlage mit Ziersträuchern bepflanzt (un­ser Bild). Das gesamte Projekt kostete etwa 10 000. DM.

2. Die Müllkippe an der Koppel wurde grösstenteils eingeebnet und wird ab 15.

Juli gänzlich gesperrt. Laut Satzung vom 9. Juni 1970 wird ab diesen Monat eine staubfreie Müllabfuhr eingeführt.

3. Das Feuerwehrhaus erhielt einen neuen Aussenanstrich mit neuen Dachrinnen.

4. Es wurden Wanderwege in einer Länge von 300 m ausgebaut, ein weiterer, 400 m langer Weg folgt in diesen Tagen. Für 1800,- - DM wurden neue Ruhebänke angeschafft.

Aber nicht nur Bürgermeister Wilhel- mi und die Gemeindevertretung verdienen ein Lob, auch die Bevölkerung hat sich tat­kräftig eingesetzt. Mehrere Häuser wurden verputzt oder angestrichen. Eine alte Scheu­ne wurde abgerissen, wiederum alte Schup­pen entfernt, Vorgärten und Hausanlagen an­gelegt. Horbach wird sich auch weiterhin bemühen, Erholungsgästen und Dorfbewoh­nern einen angenehmen Aufenthalt in einem sauberen Dorf zu bieten.

Wir danken der Firma Nauroth, dass sie uns auch in diesem Jahr einen Trans­porter, neue Schalttafeln, sowie Dielen zum Aufbau eines Tisches zur Verfügung stell­te, damit jeder seine Mahlzeit, wie zu Hau­se, ruhig und gemütlich einnehmen konnte.

Um 10.00 Uhr gab es dann einen guten Kaffee der auf einem offenen Feuer ge­braut wurde. In der Kaffeezeit ruhte man sich aus, erzählte, lachte und jeder hatte Freude an dem gemütlichen Beisammensein.

Anschliessend ging es dann zum Spiel­platz und es wurden zwei Fussballmann- schaften aufgestellt. Nach dem Anpfiff bo­ten sich beide Mannschaften einen erbitter­ten Kampf und mancher von dem älteren Semester musste feststellen, dass ihm die Puste ausging und die Jugendjahre vorbei sind. Leider stellten wir fest, dass der Spielplatz sehr uneben und holprig war, was die Folge hatte, dass abends 4 Sport­aktive mit leichten Fussverstauchungen nach Hause gebracht werden mussten. Gott sei Dank ging alles glimpflich davon, und je­der war am anderen Tag wieder auf dem Posten.

Inzwischen wurde im Wald auf dem Feuer unsere Mittagsmahlzeit von unseren 3- chinen (Waltraud, Marlen und Roswitha) zu­bereitet und alle waren gespannt, wie unse­re Reis-Gemüsesuppe mit Mett- und Fleischwürstchen schmecken würden.

Um 12.30 Uhr war es so weit, jeder bekam sein Essen, sowie für die Erwachsen­en Bier und für unsere Jugendlichen Li­monade, die der Verein reichlich spen­

dierte. Jedem schmeckte es vortrefflich und man muss unseren Köchinnen ein grosses Lob aussprechen.

Drei Fragen die verhindert waren, schon morgens an der Wanderung teilzunehmen, wurden Mittags mit einem PKW abgeholt und konnten noch ein paar gemütliche , frohe Stunden bei uns verweilen.

Nach dem Essen genoss man die Ruhe, die gesunde Waldluft und war froh und glücklich, aus dem Alltag mal raus zu sein. Anschliessend' machten wir noch ei­nen kleinen Waldspaziergang zu der Ruine von der weitbekannten Altbeibereiche. Von der Altweibereiche führte uns der Weg wie­der zurück zu unserem Campingplatz, und durch verschiedene Spiele und Unter­haltungen war im Nu bis zu unserem Auf­bruch die noch verfügbare Zeit verstrichen. Um 17.30 Uhr packte jeder seine Sachen zusammen und es wurde alles auf den Transporter verladen. Die noch gut zu Fuss waren marschierten wieder durch den Eichelgarten, anschliessend auf der Stel­zenbacher Strasse in Richtung Heimat.

Leider konnte unser Dirigent, Herr Josef Gornbert, der immer gern mit Spass und Freude dabei war und dem der Ver­ein in seiner langen intensiven Tätigkeit viel zu verdanken hat, nicht an der Wande­rung teilnehmen, da er dienstlich verhin­dert war.

Zusammenfassend kann man sagen, es hat jeden gefallen, und die Wanderung hat einen grossen Anklang bei Jung und Alt gefunden, und es hat sich wieder mal be-