Ausgabe 
21.5.1970
Seite
182
 
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RUND UM MONTABAUR Nr. 12/21/70/4 fand dann ln der schön ausgeschmückten Halle ein feuchtfröhlicher Umtrunk statt, bei dem Bürgermeister i. R. Kraulich als Vor­sitzender des Jägerstammtisches Herrn Oberstleutnant und seinen Kameraden herz­lich für die freundliche Überlassung der

Schiessanlagen und die Unterstützung beider Durchführung des Schiessens dankte und das gute Einvernehmen zwischen der Bundeswehr und dem Jägerstammtisch Montabaur mit einem kräftigen Horrido der Jäger be­siegelte.

Unser Sonntagsspaziergang: DURCH DIE RUPPENRODER ASTHECK

Stahlhofen

o. A-

Die Astheck, das ist der Waldberg zwi­schen Stahlhofen/Daubach und Horbach. Wie ein langer Fuss tritt hier die Rhein- Lahn-Gemeinde Ruppenrod in das Gebiet des Unterwesterwaldkreises ein. An der "Fussspitze" liegt nun die Astheck, deren Name sich von der Landschaftsbezeichnung "Esterau", dem Holzappeler Land, herlei­tet. Nicht jeder weiss, dass die Landes­strasse von Daubach nach Horbach bereits durch den Rhein-Lahn-Kreis führt.

Wir wählen zwischen zwei Ausgangspunk­ten für unsere Wanderung:

1. der Waldecke an der Strasse unterhalb Daubach, 2. der Strassenecke zwischen Stahl­hofen und Ruppenrod. Unsere Schilderung

beginnt im Daubachtal. Der Weg ist mit einem Fuchs-Schildchen gekennzeichnet.

An dem Fichtenwald steigen wir hoch. An seinem Ende kreuzt der schon ziemlich zugewachsene Mühlenweg zwischen Stahl­hofen und der Häusges-Miiale. Etwas wei­ter am sogenannten "Häuschesberg" genies- sen wir den Blick ins Daubachtal und seine Nebentäler. Von links: Horbach-, Hellbach- und Eisbachtal. Es ist die typische, ab­wechslungsreiche Wald- Wiesen-Täier- Landschaft des Buchfinkenlandes..

Wir kommen weiter zur Höhe und treten aus dem Wald, Links liegt Stahlhofen, vor uns Ruppenrod und rechts jenseits des Tales erhebt sich die Kirche von Gackenbach.

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TuS 1846/1912 e.V. MONTABAUR

TuS Montabaur I - SG Haiderbach I 2:1 Zwei wichtige Punkte auf dem Wege zur Meisterschaft erkämpften sich die TUS- Fussballer am vergangenen Sonntag.

Die TUS-Elf zeigte wohl ihr schwächstes Spiel der Saison. Hinzu kam noch, dass die Gäste sehr ruppig und unfäir spielten. Auch der Schiedsrichter zeigte nur eine massige Leistung. Trotzdem gelang den TUS-Fuss- ballern ein schmeichelhafter 2 : 1 Sieg, Mit der gezeigten Leistung wird die Elf am kommenden Sonntag (15.oo Uhr) im Sta­dion Mons Tabor den Tabellenzweiten, SV Kadenbach, nicht besiegen können. Im Falle einer Niederlage muss Montabaur sein letztes Spiel und das ßillige Entscheidungsspiel ge­gen den SV Kadenbach gewinnen, um Meister zu werden. Sollten die TUS-Fussballer je­doch siegen, sind sie Meister und steige.) in die A-Klasse auf.

TuS Montabaur II SV Goldhausen- Ruppach II 5:2

Die n. Mannschaft zeigte gegenüber ihrem letzten Spiel eine bessere Leistung. Sie führte das Spiel überlegen und siegte ver­dient mit 5 : 2 Toren.

Da der Tabellenzweite, SV Moschheim, über­raschend in Kadenbach zwei Punkte abgab, ist der TUS Montabaur n. nunmehr wieder alleiniger Tabellenführer in der 3. Kreis­klasse,

Auch die n. Mannschaft hat am kommenden Sonntag ein vorentscheidendes Spiel. Sie trifft auf die I. Mannschaft des SV Mosch­heim in Moschheim. Anstoss ist um 13.oo Uhr.

BODEN

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GOTTESDIENSTORDNUNG

Kath. Kirche Maria Himmelfahrt in Boden

SONNTAG, 24.5.1970

9.00 Uhr, Amt für den Gefallenen Jakob Kaiser

DIENSTAG, 26.5.1970

20.00 Uhr, Amt f. Eheleute Johann Adam Wolf

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Nach einigen Metern auf der Landstrasse biegt rechts ein Weg durch die "Lai" hinab ins untere Daubachtal, Wir kommen zur Weis­mühle, die heute als Wochenendhaus dient. Geradeaus weiter liegt die Häusges-Mühle, die ihren Mahlbetrieb vor eineinhalb Jah­ren eingestellt hat. Von dort wandern wi! die Landstrasse aufwärts zu unserem Aus­gangspunkt zurück.

Wegstrecke: 2,5 km Gesamte Steigung: 80 m Wegeverhältnisse: Gut, auch mit Kinderwa­gen befahrbar. Lediglich Abstieg Ruppen­rod - Daubachtal etwas holprig.

Merkmale: Landschaftlich reizvoller und ab­wechslungsreicher Spaziergang mit schönen Aussichtspunkten. Keine Einkehrmöglichkel- ten.