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Besonders reicher Beifall belohnte die Gäste beim Vortrag der spanischen Lieder, begleitet von ihrer Band "Les Dreams", die deshalb so echt wirkten, weil die Kostümierung eigens echt spanisch war.
Zum Abschluss des Abends wurde getanzt, wozu das Trio Hüoinger aufspielte. Dr„ Kratz hatte die Gäste zur Stadtbesichtigung geführt, wobei es ihm sehr zu stacten kam, dass er ihnen die Sehenswürdigkeiten von Montabaur in ihrer Heimatsprache erläutern konnte.
Beim gemeinsamen Hochamt am Sonntag morgen setzten die beiden befreundeten Chöre nochmals ihr ganzes Können ein, um so die Messen zu einem Höhepunkt des Besuches werden zu lassen.
Dekoriert mit den Ehrennadeln des Kirchenchores St. Cacilia fuhren die Gäste am Nachmittag in ihre Heimat zurück. Unentbehrlich war Rechtsanwalt Adam, der während der Dauer des Besuches als Dolmetscher ein vielbegehrter Mann war.
RUND UM MONTABAUR Nr. 10/19/70/7 TUS MONTABAUR II AN DER TABELLENSPITZE
- SV Horbach unterlag mit 5:2-
Mit einem 5 : 2 Sieg über den SV Horbach wurde Montabaur n Tabellenführer in der 3. Kreisklasse. Die II. Mannschaft wiederholte ihre bereits am vergangenen Sonntag in Hundsangen gezeigte gute Leistung und gewann klar und verdient.
Am Sonntag, dem 10.5.1970, 13.oo Uhr, muss die Elf in Dreikirchen antreten. Auch hier kann mit einem spannenden Spiel gerechnet werden.
A-JUGEND HAT ES GESCHAFFT Mit einem 1 : 1 Unentschieden gegen die SG Kaub erreichte die A-Jugend des TUS die Aufstiegsrunde zur Sonderklasse. Die Montabäurer Jungen zeigten ein kampfbetontes gutes Spiel.
Gleichzeitig verabschiedeten sich wegen Erreichung der Altersgrenze mit diesem Spiel zahlreiche Spieler von der A-Jugend. Da der TUS eine Juniorenmannschaft nicht gemeldet hat, werden die jungen Spieler in die I. oder II. Mannschaft eingebaut.
C-JUGEND ABERMALS ERFOLGREICH
Die C-Jugend des TUS schlug in Dreikirchen die einheimische Mannschaft mit 8 : 1. Die Zuschauer sahen ein von Montabaur technisch brillant geführtes Spiel.
SV HUNDSANGEN I - TUS MONTABAUR 1 : 1
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Am vergangenen Sonntag holte sich die I. Mannschaft des TUS mit einem Unentschieden einen wichtigen Auswärtspunkt in Hundsangen.
Bild:
FOTO - MEISTER
MONDEBEIRER SCHUSTERE
"Sohlt, ihr Kerle! Mach su weider, ihr seid doch die Mondebeirer Schustere - der Welt ihr Gleck - ohn eich blief se glatt zereck!"
En den ganze gruusse Zeide Mondebeirer Toch se kannte,
En dot Schohzejch hej von Humbach steckte se ihr gruusse Quante, sehloppe renn met ihre Fessjer, zarde, klaine, all die Resjer,
Treincher, Mias on dot Len.
Kenner, wor die Weid nau scheen!
Häärlich wurd se, emmer heidrer, alles dorch die Mondebeirer Schustere! - Se strahld vor Gleck: golden Zeid, se wor zereck!
Als die fiese Pälzer Krescher
stellte off die Schohmaschine,
wor schnell Schluss met all den Schustre.
On et hejlte off die Trine,
Resjer, Mias, laute, stelle, - och, mer hierd se hejd noch brellef Alles brelld! - Die glecklich Zeid nau fir Humbach wor schnell weid.
Och die Quante wolln net weider:
"Hätte mer doch Mondebeirer Schustere! - All onser Gleck!"
Schusterezeid kimmt nie zereck!
Walter Kalb
Die zahlreichen Zuschauer sahen ein überaus hartes und teilweise von Hundsangen unfair geführtes Spiel. Mit allen Mitteln versuchten die Gastgeber, dem Spitzenreiter einen Sieg abzuringen. Die von Trainer Maasch gut gestellte Abwehr hielt jedoch den wiederholten Sturmläufen stand. Die 1 : 0 Führung der Hundsänger wurde noch in der 1. Halbzeit ausgeglichen.
Mit diesem Spiel endete die Serie der Auswärtsspiele dieser Saison. In 5 Spielen holte die TUS-Elf 7 : 3 Punkte. Es folgen nunmehr die restlichen 4 Heimspiele. Sollten diese Spiele erfolgreich abgeschlossen werden, ist der TUS Montabaur Meister.
Am 10.5.70, 15.oo Uhr, haben die TUS- Fussballer die Elf des SV Goldhausen-Ruppach zu Gast.
Bladernheim
Klein, aber fein :
Bladernheim hat viel geleistet
Vergangenheit und Gegenwart der Gemeinde im Gelbachtal Wer auf der Gelbachtalstrasse die kleine Gemeinde Bladernheim durchfährt, ahnt nicht, welch blühendes Gemeinwesen hier existiert. Vielleicht erinnert er sich noch jener Geschichte, die vor einigen Jahren durch den deutschen Blätterwald rauschte, als eine "holde Dame" mit ihrem Anhang in den Gemeindebackes umquartiert wurde.
(bitte wenden )

