Ausgabe 
26.3.1970
Seite
57
 
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DIE STADT HAT EINE

Mit einem Kostenaufwand von DM 320.000 wurde sie auf dem Friedhof errichtet. Sie ist nicht nur eine Zierde für den Gottesacker und eine würdige letzte Wohnung für die Ver­storbenen, sie hebt auch das Gesamtbild der Stadt für alle Passanten der Umgebung und der Gelbachtalstrasse.

Am vergangenen Sonntag übergab Bürger­meister Mangels die neue Einsegnungshalle ihrer Zweckbestimmung. In der Felerstun-

Jelne harmonische Einfügung in das Gelände, fln zwei Seltentrakten sind drei Leichenkam- wnern, ein Obduktionsraum, Personalräume, ausreichend Geräteraum und Toiletten un- Itergebracht. Das grosse Mittelschiff nimmt

NEUE EINSEGNUNGSHALLE

de begrüsste er die Gäste, die Mitglieder des Stadtrates, Architekt Petri, Dekan Breid- ling und Pfarrer Sunnus sowie die Sänger des MGV Mendelssohn - Bartholdy, die mit "Hebe Deine Augen auf die Feier einleiteten. Bürgermeister Mangels erläuterte, dass eine Kommission aus fünf vorliegenden Entwürfen den Plan von Architekt Petri wählten. Er berücksichtigte nicht nur die Zweckmässig­keit des Gebäudes, sondern achte auch auf

den Einsegnungsraum auf und bietet Platz für etwa 70 Personen. Der Raumeindruck wird bestimmt durch das riesige Glasmosaik der Giebelfront, gestaltet von dem Ehepaar Pa- ther. In ihm sind Osterkreuze und Auferste-

RUND UM MONTABAUR Nr. 4/13/70/5 hung versinnbildlicht.

Allen Bauleuten, allen Helfern und Perso­nen, die zum Gelingen des Baues beige­tragen haben, sprach Bürgermeister Mangels seinen Dank aus, besonders Bauunternehmer Hohler und Ing. Schäfer.

Abschied vom Diesseits, Auferstehung und Leben ln Gott sprach aus den Worten von De­kan Breldllng und Pfarrer Sunnus bei ihren Ansprachen. Mit "Gnädig und barmherzig" beendete der MGV. die Feier.

Die Schneeglöckchen blähen

Mit reichlicher Verspätung begannen in den letzten Tagen die Schneeglöckchen zu blühen. Im Durchschnitt der Jahre fangen die ersten Frühlingsboten sonst im Monta- baurer Raum bereits um die Monatswende Februar/März an, ihre Glöckchen zu öffnen,

240 Heiztage

Endlich will es wärmer werden, Aber trotz­dem müssen wir zu Hause noch heizen. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes liegt die Zahl der Heiztage rund um Monta­baur im Jahr durchschnittlich bei 240, in Koblenz um 215 und im Hohen Westerwald bei 280 Tagen,

Schmutziger Gelbach

Nach Angaben des Landesamtes für Gewäs­serkunde zählt der Gelbach unterhalb Monta­baur zu den sehr stark verschmutzten Bach­läufen. Der Bewertungsmassstab wird mit "polysaprob" bezeichnet, das bedeutet, dass sich hier im Faulwasser sehr viele.Kleinst- lebewesen heranbilden können. Kein anderer Westerwaldbach ist so stark verschmutzt. Bis zur Einmündung des Eisenbachs unter­halt Wirzenborn hat er sich Jedoch wieder soweit gereinigt, dass er nur noch zu den mässig verschmutzten Bächen zählt.

Geburtstage im April

Apelt Maria geb. Hanses, Jugendherberge

am 19.4.1893

Biada Maria geb. Janotta, Allmannshausen 3 am 4.4.1891

Böhm Emilie geb. Fischer, Hammerweg

am 19.4.1894

Frlske Elisabeth geb. Keil, Altersheim

am 22.4.1878

Gerhardus Maria geb. Jung, Schlossweg

am 28.4.1885

Elcker Wilhelmine geb. Kollenberg, Möns- Tabor-Str. 26 . am 19.4.1896

Gey Friedrich, Hohestr. 5 am 28.4.1888 Görg Josef, Herderstr. 4 am 7.4.1893 Görg Hermann, Tiergartenstrasse

am 3o.4.1888

Dr. Gräf Johannes, Unksberg am 14.4.1888 Helbel Maria geb. Vogt, Hint. Rebstock 22

am 24.4.1891

Heinz Veronika geb. Schorle, Eschelbacher- Str. 17 am 3o.4.1894

Hisgen Katharina, Altersheim

am 22.4.1886

Kuntermann Otto, FUrstenweg 11

am 6.4.1893

Liebmann Elisabeth geb. Kunst, Kleiner Markt 16 am 2.4.1892

Liesel Anna geb. Llesel, Peterstorstr. 17

am 20.4.1895

Marx Peter, Obere Plötzgasse 5

am 21.4.1894

Mies Alois, Herz.-Adolf-Str, 12

am 26.4.1889

Müller Bertha geb. Hammermeister, Hohe­str. 12 am-29.4.1890

Munch Luise geb. Born, Kehreinstr. 1

am 8.4.1896