DIE STADT HAT EINE
Mit einem Kostenaufwand von DM 320.000 wurde sie auf dem Friedhof errichtet. Sie ist nicht nur eine Zierde für den Gottesacker und eine würdige letzte Wohnung für die Verstorbenen, sie hebt auch das Gesamtbild der Stadt für alle Passanten der Umgebung und der Gelbachtalstrasse.
Am vergangenen Sonntag übergab Bürgermeister Mangels die neue Einsegnungshalle ihrer Zweckbestimmung. In der Felerstun-
Jelne harmonische Einfügung in das Gelände, fln zwei Seltentrakten sind drei Leichenkam- wnern, ein Obduktionsraum, Personalräume, ■ausreichend Geräteraum und Toiletten un- Itergebracht. Das grosse Mittelschiff nimmt
NEUE EINSEGNUNGSHALLE
de begrüsste er die Gäste, die Mitglieder des Stadtrates, Architekt Petri, Dekan Breid- ling und Pfarrer Sunnus sowie die Sänger des MGV Mendelssohn - Bartholdy, die mit "Hebe Deine Augen auf die Feier einleiteten. Bürgermeister Mangels erläuterte, dass eine Kommission aus fünf vorliegenden Entwürfen den Plan von Architekt Petri wählten. Er berücksichtigte nicht nur die Zweckmässigkeit des Gebäudes, sondern achte auch auf
den Einsegnungsraum auf und bietet Platz für etwa 70 Personen. Der Raumeindruck wird bestimmt durch das riesige Glasmosaik der Giebelfront, gestaltet von dem Ehepaar Pa- ther. In ihm sind Osterkreuze und Auferste-
RUND UM MONTABAUR Nr. 4/13/70/5 hung versinnbildlicht.
Allen Bauleuten, allen Helfern und Personen, die zum Gelingen des Baues beigetragen haben, sprach Bürgermeister Mangels seinen Dank aus, besonders Bauunternehmer Hohler und Ing. Schäfer.
Abschied vom Diesseits, Auferstehung und Leben ln Gott sprach aus den Worten von Dekan Breldllng und Pfarrer Sunnus bei ihren Ansprachen. Mit "Gnädig und barmherzig" beendete der MGV. die Feier.
Die Schneeglöckchen blähen
Mit reichlicher Verspätung begannen in den letzten Tagen die Schneeglöckchen zu blühen. Im Durchschnitt der Jahre fangen die ersten Frühlingsboten sonst im Monta- baurer Raum bereits um die Monatswende Februar/März an, ihre Glöckchen zu öffnen,
240 Heiztage
Endlich will es wärmer werden, Aber trotzdem müssen wir zu Hause noch heizen. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes liegt die Zahl der Heiztage rund um Montabaur im Jahr durchschnittlich bei 240, in Koblenz um 215 und im Hohen Westerwald bei 280 Tagen,
Schmutziger Gelbach
Nach Angaben des Landesamtes für Gewässerkunde zählt der Gelbach unterhalb Montabaur zu den sehr stark verschmutzten Bachläufen. Der Bewertungsmassstab wird mit "polysaprob" bezeichnet, das bedeutet, dass sich hier im Faulwasser sehr viele.Kleinst- lebewesen heranbilden können. Kein anderer Westerwaldbach ist so stark verschmutzt. Bis zur Einmündung des Eisenbachs unterhalt Wirzenborn hat er sich Jedoch wieder soweit gereinigt, dass er nur noch zu den mässig verschmutzten Bächen zählt.
Geburtstage im April
Apelt Maria geb. Hanses, Jugendherberge
am 19.4.1893
Biada Maria geb. Janotta, Allmannshausen 3 am 4.4.1891
Böhm Emilie geb. Fischer, Hammerweg
am 19.4.1894
Frlske Elisabeth geb. Keil, Altersheim
am 22.4.1878
Gerhardus Maria geb. Jung, Schlossweg
am 28.4.1885
Elcker Wilhelmine geb. Kollenberg, Möns- Tabor-Str. 26 . am 19.4.1896
Gey Friedrich, Hohestr. 5 am 28.4.1888 Görg Josef, Herderstr. 4 am 7.4.1893 Görg Hermann, Tiergartenstrasse
am 3o.4.1888
Dr. Gräf Johannes, Unksberg am 14.4.1888 Helbel Maria geb. Vogt, Hint. Rebstock 22
am 24.4.1891
Heinz Veronika geb. Schorle, Eschelbacher- Str. 17 am 3o.4.1894
Hisgen Katharina, Altersheim
am 22.4.1886
Kuntermann Otto, FUrstenweg 11
am 6.4.1893
Liebmann Elisabeth geb. Kunst, Kleiner Markt 16 am 2.4.1892
Liesel Anna geb. Llesel, Peterstorstr. 17
am 20.4.1895
Marx Peter, Obere Plötzgasse 5
am 21.4.1894
Mies Alois, Herz.-Adolf-Str, 12
am 26.4.1889
Müller Bertha geb. Hammermeister, Hohestr. 12 am-29.4.1890
Munch Luise geb. Born, Kehreinstr. 1
am 8.4.1896

