Ausgabe 
5.1.1970
 
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Auch eine Jahresbilanz

Im Laufe eines Jahres leistet eine Hausfrau rund 3000 Arbeits­stunden. Hat sie keine Geschirrspülmaschine, so mußte sie in zwölf Monaten rund 13 000 Teller, 300 Schüsseln, 6000 Tassen und Gläser, ferner 18 000 Gabeln, Messer und Löffel spülen, falls sie einen vierköpfigen Haushalt zu versorgen hat. An Lebensmitteln dürfte sie etwa 70 Zentner nach Hause ge­schleppt, hergerichtet und der Familie schließlich in gekochten oder ungekochtem Zustand vorgesetzt haben. Eine beachtliche Jahresbilanz.

SCHWÄBISCH HALL"

ERWARTET HOHES NEUGESCHÄFT

Baugeldbereitstellungen betragen bereits jetzt 2 Mrd. DM

Schwäbisch Hall Das Neugeschäft der Bausparkasse Schwäbisch Hall AG steht im Zeichen überdurchschnittlicher Wachstumsraten. In den ersten zehn Monaten dieses Jahres wurden bei ihr 114 000 Bausparverträge mit annähernd 3 Milliarden DM Bausparsummen abgeschlossen. Das Ergebnis des vergleichbaren Vorjahreszeitraumes wurde damit nach der Anzahl der Verträge um rund 58 v.H. und nach Bausparsummen um 54 v.H. übertroffen. Diese Zuwachsraten liegen erheblich über dem Durchschnitt der privaten Bausparkassen. In Schwäbisch Hall erwartet man, daß die Neuabschlüsse des laufenden Jahres 5 Milliarden DM Bausparsummen überschreiten werden.

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Filiale Montabaur, Bahnhofstraße 18

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Der DEUTSCHE GEMEINDEBOTE erscheint wöchentlich. Bezug: Nur an Abon­nenten. Anzeigenpreisliste Nr. 2 vom 1. 1. 1964. Herausgeber und Chefredakteur: Hans Schmid. Verlagsleitung: Christa Frisch. Chef vom Dienst und Produktions­leitung: Folker Doss. Anzeigenleitung: Fritz Volz. Druckerei- und Versandlei­tung: Robert Loth.

Druck und Verlag: VERLAG HANS SCHMID GMBH 6689 Merchweiler/Saar, Telefon (06825) 5021, Telex 0444826 6236 Eschborn/Taunus, Telefon (06196) 41004, Telex 0415615 3501 Niederkaufungen, Telefon (05605) 2440, Telex 099703

Anzeigendisposition: Will! Weber

Schwäbisch Hall" führt die hohe Neugeschäftssteigerung in erster Linie auf zwei Ursachen zurück: Das günstige Bausparklima, das durch die Verbesserungen der Bausparförderung im Rahmen des Zweiten Steueränderungsgesetzes und des Zweiten Vermögensbildungsgesetzes stabilisiert wurde, und die nach wie vor volle Konzentration der Ge­schäftspolitik des Hauses auf das Bauspargeschäft. An eine Erweiterung des Aufgabenbereiches etwa in Richtung Bankgeschäft oder Versiche­rungswesen denkt man in Schwäbisch Hall nicht und verweist auf den engen Verbund der Bausparkasse mit den Volksbanken und Raiffeisen­kassen sowie den Spitzeninstituten des genossenschaftlichen Kredit und Versicherungssektors. Wie der Vorstand betont, verfügt die Bau­sparkasse Schwäbisch Hall auf der Grundlage dieser partnerschaftlichen Kooperation über ein vielseitiges und flexibles Dienstleistungsangebot, das alle Möglichkeiten der modernen Baufinanzierung enthält. Als Bei­spiele hierfür werden unter anderem diekombinierte Baufinanzierung" mit vorgeschaltetem Bankdarlehen, die Tilgungsstreckung von Bauspar­darlehen mit Hilfe eines bankseitigen Annuitätszuschusses (AZDar­lehen) sowie dieBaugesamtfinanzierung aus einem Haus" genannt. Besonders lebhafter Nachfrage erfreut sich nach Auskunft der Ge­schäftsleitung die Anfang dieses Jahres eingeführte Baugesamtfinanzie­rung, so daß die dafür vorgesehenen Mittel jetzt wiederum aufgestockt werden mußten. Die Baugesamtfinanziefungmitbis zu 14 Jahren tilgungs­freier erster Hypothek erfolgtaus einem Haus", nämlich bei der ört­lichen Volksbank oder Raiffeisenbank, die auch die erste Hypothek anbietet.

Anzeigenschluß ist jeweils Dienstag 9.00 Uhr beim Verlag

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Der Vertragsbestand war beiSchwäbisch Hall" Ende Oktober 1969 auf 1 025 000 Verträge und 25 Milliarden DM Bausparsummen ange­wachsen. In die Zuteilungsmasse wanderte in den ersten zehn Mona­ten ein Geldeingang von 1,65 Milliarden DM (+ 20,7 v.H.). Auch die Baugeldbereitstellungen konnten in diesem Zeitraum kräftig erhöht werden. Es wurden fast 2 Milliarden DM (+11 v.H.) zugeteilt. Der Bauspareinlagenbestand ist in den ersten drei Quartalen des laufenden Jahres auf 4,63 Milliarden DM (+ 14,3 v.H.) und der Darlehensbestand auf 3,6 Milliarden DM (+ 14,6 v.H.) angewachsen. Die Bilanzsumme hat nunmehr 5 Milliarden DM erreicht.

Placierungsvorschriften können nur als Wunsch geäußert, jedoch nicht zur Be­dingung gemacht werden.

Ein glückliches Neues Jahr und

C5ute Fahrt wünscht FAHRSCHULE

Bernhard Jonas