Ausgabe 
26.9.1969
 
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füllen, nicht mehr einen bestimmten Menschen. Damit über­schreitet sie jedoch den Bereich, den ihr die Gesellschaft zu­erkennt: Liebe wird in der Gesellschaft ja nur insofern akzep­tiert, als sie auf ein^n bestimmten Partner gerichtet ist: seinen sichtbaren Ausdruck findet das in der Ehe. per Schluß des Werkes ist wieder als typischer Komödien­schluß angelegt- Mit einem Wort: Ende gut, alles gut. Die paare haben sich ordnungsgemäß gefunden, der Weg zum Traualtar kann nun beschritten werden. Shakespearähat also das, was im Zustand der Verzauberung geschehen ist, wieder aufgehoben, zumindest zeigt.es keine Wirkung mehr, denn die Liebenden sind von der Verirrung, die sie befiel, befreit und können sich wieder der gesellschaftlichen Norm unter­ordnen.

Leider sind auch für die Spielzeit 1969/70 eyie Reihe Thea­terabonnements nicht erneuert worden.

Wir rufen daher alle Freunde des Theaters erneut auf, die für das kulturelle Leben der Stadt so wichtige Einrichtung durch den Erwerb eines Abonnements zu erhalten. Für 9 Vor­stellungen sind die Abonnementspreise:

I. Platz = 32,40 DM, II. Platz = 27,45 DM und III. Platz = 22, 60 DM. Die Zahlung kann in 2 bzw. 3 Raten erfolgen. Jugendabonnements sind etwa um die Hälfte billiger. Abonnements und Kartenvorverkauf: Städt. Verkehrsamt, Rathaus, Zimmer 8.

Vorbereitungen für die nächste Kampagne laufen

Schon zum zehntenmal kam der- Vorstand der KG. Heiterkeit am letzten Mittwoch zusammen, um Vorbereitungen für die Kampagne 1970 zu treffen. Der Fastnachtszug, der sich schon jetzt abzeichnet, dürfte alles bisherige in den Schatten stellen. Die Gesellschaft will sich in Kürze zu einer breit angelegten Aktion an die gesamte Bevölkerung wenden und diese zur Mitarbeit aufrufen. Die nächste Vorstandsitzung findet am 1.10.1969 in der Gastwirtschaft "Mainzer Rad" in der Kirchstraße statt.

TuS Montabaur

TUS Montabaur - SV Hundsangen

1 : 1

i Am Sonntag, dem 21. 9.1969 hatte der TUS Montabaur die I. Mannschaft des SV Hundsangen zu Gast.

In einem teilweise sehr harten Spiel gelang es den TUS-Stür­mern nicht, die starke Hintermannschaft der Gäste zu über­winden. Hinzu kam noch, daß die TUS-Mannschaft nicht zu ihrer gewohnten Form fand. So blieb es schließlich beim ge­rechten 1:1 Unentschieden.

Trotz dieser Punktabgabe konnte sich der TUS Montabaur in der Tabelle um einen Platz verbessern. Er liegt nunmehr milj einem Punkt Rückstand an 2. Stelle.

Am Sonntag, dem 28.9.1969, 15. 00 UÜr trifft der TUS Mon|- tabaur in Herschbach/Uww. auf den Tabellendritten Spiel­vereinigung Herschbach/Schenkelberg.

SV Niedererbach II - TUS Montabaur II 5:2

Die II. Mannschaft des TUS Montabaur unterlag in NiedereiJ- bach überraschend mit 5:2

Am 28. 9. 1969, 13. 00 Uhr, hat die II. Mannschaft die Spiel|- vereinigung Steinefrenz zu Gast.

Weitere Ergebnisse vom Wochenende:

A-Jugend: SV Katzenelnbogen - Tus Montabaur 1:1 B-Jugend: SV Ebernhahn-Tus Montabaur 1:1 C-Jugend: Spvgg. Herschbach/Schenkelberg-Tus Montabaur

3:10

D-Jugend: SC Wirges - Tus Montabaur 1:6 E-Jugend: Eisbachtaler Spfr. - Tus Montabaur 0:7 L Weitere Spiele am Wochenende 27. /28. 9.1969 A-Jugend: Tus Montabaur - SC Wirges (28. 9. ,11. 00 Uhr) B-Jugend: spielfrei

C-Jugend: Tus Montabaur - Sp vgg . Horressen/Elgendorf(27. 9.) D-Jugend: Spvgg. Ebernhahn/Ransbach-Tus Montabaur(27. 9.) E-Jugend: Tus Montabaur-Spvgg. Ebernhahn/Ransbach(27.9.)

Volksbanken unterstützen Fernsehlotterie '

Die mit der A'uftaktsendung gerade angelaufene Fernsehlotterie "Ein Platz an der Sonne für Jung und Alt" wird von der Volks­banken - Organisation mit einer groß angelegten Werbeaktion tatkräftig unterstützt. Nach einer Mitteilung der Volksbank Montabaur nimmt dieselbe ab sofort Einzahlungen für diese Lotterie entgegen.

Die Weiterleitung der eingezahlten Beträge an die Fernseh­lotterie erfolgt selbstverständlich kostenlos. Die erforderlichen Zahlscheine liegen an den Schaltern der Volksbank Montabaur und deren Zweigstellen sowie der Bank auf Rädern aus.

HAUSMITTEILUNG

Der Deutsche Gemeindebote begrüßt seinen neuen Leserkreis, welcher durch die Teilerweiterung seiner Untertitelausgaben in den Gemeinden Lautenthal, Staffel, Rengshausen, Lohre und Niedermöllrich gegründet wurde.

Wir freuen uns, daß unsere neu hinzugekommenen Leser durch die Abonnierung des Deutschen Gemeindeboten zu einer auf­schlußreichen Informationsquelle gegriffen haben.

Textsatz: A. Gilges

Der letzte Zweifel

Ludwig war ein böser Streich gespielt worden. Man hatte seine Todesanzeige in der Tageszeitung veröffentlichen lassen. Lud­wig war wütend. In seiner Wut rief er seinen Freund an:Al­bert, hast Du die Anzeige gelesen? Eine kurze Weile war Schweigen. Dann fragte der Freund mit zitternder Stimme: Von . . . von wo sprichst Du denn . . .?

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Der DEUTSCHE GEMEINDEBOTE erscheint wöchentlich. Bezug: Nur an Abon­nenten. Anzeigenpreisliste Nr. 2 vom 1. 1. 1964. Herausgeber und Chefredakteur: Hans Schmid. Verlagsleitung: Christa Frisch. Chef vom Dienst und Produktions­leitung: Folker Doss. Anzeigenleitung: Fritz Volz. Druckerei- und Versandlei­tung: Robert Loth.

Druck und Verlag: VERLAG HANS SCHMID GMBH 6689 Merchweiler/Saar, Telefon (06825) 5021, Telex 0444826 6236 Eschborn/Taunus, Telefon (061 96) 4 10 04, Telex 04 15615 3501 Niederkaufungen, Telefon (056 05) 24 40, Telex 099703

Anzeigendisposition: Willi Weber

Anzeigenschluß ist jeweils Dienstag 9.00 Uhr beim Verlag

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