,1
RENTENZAHLUNGEN
Beim Postamt Montabaur werden die Renten für den Monat Oktober i$69 wie folgt ausgezahlt:
Versorguiigsrenten: 26.9.1969, Schalter 1 von 9.00 -
11. 00 Uhr
Versicherungsrenten: 29.9.1969, 1. Zahlung (nur Arbeiter-
Renten bis Kennzahl 4999) Versicherungsrenten: 1.10.1969, 2. Zahlung (nur Arbeiter-
Renten ab Kennzahl 5000 und alle anderen Versicherungsrentenarten).
Zahlzeiten für Versicherungsrenten: Schalter 4 von 8. 00 - 11. 00 Uhr.
Winter- und Weihnachtsbeihilfe 1969
Minderbemittelte können umgehend einen Antrag auf Winter- und Weihnachtsbeihilfe stellen. Einkommensunterlagen sind vorzulegen.
Weitere Auskunft wird in Zimmer Nr. 11 des Rathauses erteilt.
Der Bürgermeister
GEBURTSTAGE IM OKTOBER
Name:
Vorname:
geb. am:
Wohnung:
Bahl
Hildegard
29.
10.
1891
Altersheim
Becker
Rudolf
28.
10.
1895
Herderstraße 1
Boersch
Katharina
11.
10.
1890
Altersheim
geb. Klöckner
Borchardt
Alma
16.
10.
1871
Schloßweg
geb. Hermes
Braun
Katharina
19.
10.
1886
Koblenzer Straße 3
geb. Daum
Frei
Heinz
2.
10.
1891
Humbachstr. 13
Frei
Anna-Maria
3.
10.
1894
Humbachstr. 13
geb. Freisberg
Gerlach
Christine
27.
10.
1894
Alois-Jäger-Platz 5
geb. Storch
Gesche
Martha
26.
10.
1896
Eschelbacher Str. 25
geb. Barzek
Göbel
Ernst
5.
10.
1891
Freiherr-v. -Stein-Str.
Heibel geb. Frank Anna
23.
10.
1884
Vord. Rebstock 34
Heitger geb. Reck Maria
5.
10.
1880
Altersheim
Herz
Maria
13.
10.
1888
Steinweg 44
Höber
Paul
28.
10.
1892
Herzog-Adolf-Str. 20
Karatiola
Wilhelm
27.
10.
1892
Peterstorstr. 13
Koch
Josef
9.
10.
1882
Humbachstr. 6
K ochem
Georg
3.
10.
1893
Bahnhofstr. 7
Kröner
Theodor
26.
10.
1891
Karl-Siebert-Str. 1
Krön geb.
Mietrup Agnes
23.
10.
1895
Koblenzer Str. 18
Lenz geb.
Diel Anna
2.
10.
1895
Allmannshausen 10
Nebgen
Katharina
4.
10.
1889
Bahnhofstraße 18
Philippi
Heinrich
10.
10.
1880
Waterloostr. 16
Radke
Stefan
19.
10.
1889
Fritz-Bluhm-Str. 13
Recke
Kurt
30.
10.
1895
Eschelbacher Str. 28
Ritz
Anna
19.
10.
1894
Kleiner Markt 9
Sanner geb. Braun Johanna 6.
10.
1881
Freih. -v. -Stein-Str. 7
Sebralla
Johann
28.
10.
1893
Colletstr. 10
Scheidt
Hedwig
16.
10.
1896
Herzog-Adolf-Str. 16
Stilger
Maria
13.
10.
1887
Peterstorstr. 11
Vogt geb
. Fries Therese
11.
10.
1896
Wölfchesbitzstr. 25
Wagener geb.Kalb'Antonie 26
10.
1886
Bahnhofstr. 18
Weinand geb. Gombert
20.
10.
1886
Hint. Rebstock 35
Mathilde
Glatzel geb. Hundeck
22.
10.
1884
Dillstr. 1-8
Emilie
(Altersh.)
Volkshochschule Montabaur
ARBEITSPROGRAMM für das Wintersemester 1969/70
A ARBEITSKREISE
1. Basteln, Werken und Krippenbau
Anfertigung von Emaille- und Batik arbeiten. Beginn am Dienstag, dem 21. Oktober 1969, um 18. 30 Uhr, in der Volksschule. Leitung: Frau Lehrerin Kern, Gebühren: 10, -- DM 10 Abende
2. Einfaches und künstlerisches Handweben Anfertigung von Kissen, Decken, Teppichen und Kleidern. Beginn am Mittwoch, dem 22. Oktober 1969, um 18. 00 Uhr, in der Volksschule. Leitung: Frau Lehrerin Kern, Gebühren: 10, -- DM 10 Abende
3. Backen und Kochen
Neben der Herstellung von Kaffeegebäck und Kuchen wird auch die Weihnachtsbäckerei gelehrt. Auch Kochen und Anrichten. Beginn am Mittwoch, dem 5. November 1969, um 20. 00 Uhr, in der Volksschule. Leitung: Frau techn. Lehrerin Wiegand. Gebühren: 10,-- DM
8 Abende
4. Nähen und Zu schneiden
Wegen der starken Belegung dieses Kurses empfiehlt sich baldige Anmeldung. Beginn am Montag, dem 10. November 1969, um 20. 00 Uhr, in der Volksschule. Leitung: Frau Lehrerin Giesa, Gebühren: 15. -- DM,
10 Abende
5. Gymnastik für Mutter und Kind (3-6 Jahre)
Beginn am Freitag, dem 17. Oktober 1969, um 18. 00 Uhr, im Staatl. Gymnasium. Leitung: Frau Schlotter Gebühren: 15, -- DM 12 Abende
6. Gymnastik
Dieser Kursus ist gedacht für alle Frauen, die durch ihren Beruf als Hausfrau oder im Betrieb einen Ausgleich nötig haben. Leitung: Frau Benke, Gebühren: 12,-- DM Zeit wird noch bekannt gegeben 12 Abende
7. Früh- und Vorgeschichte der Heimat
Vorträge und Excursionen unter Leitung von Herrn Viertel
Landesbühne Rheinland-Pfalz
Am Freitag, 3. Oktober in Montabaur "Ein Sommernachtstraum" von W. Shakespeare,.
Das Lustspiel "Ein Sommernachtstraum" ist zweifellos das erotischste Werk Shakespeares. In ihm wird die Liebe nicht als eine Macht dargestellt, die die Menschen auch gegen den Widerstand der Gesellschaft ihr Glück suchen läßt, diese Konzeption der Liebe klingt nur am Rande an. Wichtiger für Shakespeare,; ist, die Verwirrungen zu zeigen, deren sich der Mensch aussetzt, wenn die Liebe ohne die Normen gelebt wird, die ihr die Gesellschaft auferlegt.
Der Beginn des Werkes scheint noch ganz in der Tradition des Lustspiels zu stehen, das nach einem bestimmten Mechanismus abläuft: Ein Mädchen (Hermia) soll heiraten, weil es ihr Vater (Egeus) so will. Sie liebt aber einen anderen, nämlich Lysander. Da wird ihr Vater wütend und droht ihr, er werde sie töten lassen, wenn sie nicht den Mann seiner Wahl, Dimetrius, heirate. Damit noch nicht genug: Dimetrius, der Hermia liebt, wird nun seinerseits auch geliebt, und zwar von Helena.
Diese verwickelte Anfangskonstellation wird nun aber nicht einfach entwickelt, d.h. wie üblich zu einem guten Ende gebracht. Shakespeare läßt die vier Liebenden in das Reich Oberons und Titania gelangen. Puck, der dienstbare Geist Oberons, verzaubert Lysander und Dimetrius.. Die Wirkung des Zaubers besteht darin, daß Lysander und Dimetrius auf einmal nicht mehr einen bestimmten Partner lieben, sondern für jeden in Leidenschaft entbrennen, der ihnen gerade begegnet. So kommt es, daß Lysander seine Hermia vergißt und plötzlich Helena liebt, Dimetrius kann nun ohne gesellschaftliche Rücksichten Hermia mit seinen Anträgen bestürmen.
Dieser ungewöhnliche Vorgang bedarf einer Deutung: Durch den Zauber wird, so könnte man sagen, die Leidenschaft, die Lysander und Dimetruis zu Beginn des Lustspiels haben, auf einmal richtungslos, d.h. sie braucht, um sich zu er-
- 2 -

