Ausgabe 
14.8.1969
 
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für DIE HAUSFRAU

Kleiner Orangen- Wein

Ein Liter trockener Weißwein, geringelte Schale einer großen Organe, 250 g Würfelzucker und drei Eßlöffel Rum.

Den Weißwein in eine Zweiliterflasche füllen, die geringelte Orangenschale und den Würfelzucker hinzugeben und die Flasche verschließen. Zwölf Tage stehen lassen, aber während dieser Zeit jeden Tag einmal die Flasche leicht durchschüt- tefn. Nach zwölf Tagen die drei Eßlöffel Rum dazugeben. Eis­kalt als Dessertwein oder mit Sodawasser aufgefüllt als Long Drink servieren.

RECHTSFÄLLE DES ALLTAGS

Lichthupe nicht verwenden

Vor etwa fünf Jahren hatte das Verwaltungsgericht Hamburg entschieden, es sei einem Kraftfahrer nicht verboten, bei Tage in einer geschlossenen Ortschaft mit einer Lichthupe Fußgänger oder entgegenkommende Kraftfahrer zu warnen. Eine gegenteilige Ansicht hat nun das Bayerische Oberste Landesgericht (1 b St 125/69) vertreten. Es hat die Revision eines Augsburger Kraftfahrers als offensichtlich unbegründet verworfen, den die Polizei deshalb angezeigt hatte, weil er in Augsburg die Lichthupe gebraucht hatte. Der Leitsatz der Entscheidung aus München lautet:Innerhalb geschlossener Ortschaft darf die Lichthupe bei Tageslicht weder zu Warn­zwecken noch zu irgendeinem anderen Zweck verwendet wer­den."

Ausfüllen des Meldescheines

Einem Hotelier aus dem Allgäu droht eine Geldbuße, weil er damit zufrieden war, daß sich acht Gäste mit der Bemerkung XY mit sieben Kollegen" auf dem Meldezettel eingetragen hatten. Nach Ansicht des Bayerischen Obersten Landesgerichts hatte der Wirt mit der widersprochslosen Entgegennahme dieses Zettels seinen Verpflichtungen nicht genügt. Die Revi­sionsrichter meinten vielmehr (4 a St 23/68), die Aufgaben des Gastwirts erschöpften sich nicht darin, daß er nur die von Gästen ausgefüllten Scheine entgegennehme und zur Abholung bereitlege; vielmehr obliege es ihm, die Bewohner des Hotels zum Ausfüllen des Meldescheins zu veranlassen. Soweit nicht eine Reisegesellschaft von mehr als zehn Teilnehmern ankom­me, sei von jedem Gast ein Meldezettel abzugeben.

TIPS FÜR GARTENFREUNDE

Farbenfreudiger Mohn

Eine der farbenfreudigsten Sommerblumen ist der Mohn (Papaver) mit seinen vielen Arten, die eine Höhe von 40 bis 90 cm erreichen. Mohn sät man ins Freiland, ein Verpflanzen ist nicht möglich. Da sich Mohn später selbst aussät, ist es notwendig, die Samenköpfe abzuschneiden.

Sorgfältige Vorbereitung

Es kommt immer wieder vor, daß man bei Hecken nachpflan­zen muß, weil sich Kahlstellen bemerkbar machen. Zu diesem Zweck ist es wichtig, das Pflanzloch sorgfältig vorzubereiten und durch Kompost zu verbessern. Hat man die Pflanzen mit den Wurzelballen eingesetzt, muß ausreichend angegossen werden. Außerdem ist eine Düngergabe erforderlich.

FÜR DIE HAUSFRAU

Rinderschmorbraten

Eineinhalb Pfund mageres Rindfleisch, 50 Gramm Fett, Pfeffer Salz, Selleriesalz, eine halbe Tasse Wasser, eine Möhre, 1/2 kleinen Bleichsellerie in Würfel geschnitten, eine Zwiebel, eine Knoblauchzehe (fein gehackt), eine kleine Dose geschälte To­maten, ein Teelöffel WorcesterSauce und etwas gehackte Petersilie.

Zunächst den Rinderbraten pfeffern und salzen, in heißem Fett auf beiden Seiten anbräunen, mit Wasser aufgießen und im Ofen oder Bratentopf unter öfterem Wenden und Begies- sen rund eineinhalb Stunden'schmoren. Schließlich gibt man die weiteren Zutaten hinzu und läßt alles bei mäßiger Hitze eine weitere Stunde schmoren. Vor dem Servieren das Fleisch herausnehmen und in Scheiben schneiden.

Pikanter Käsesalat

65 Gramm holl. Gouda, 60 Gramm Dauerwurst, zwei kalte Kartoffeln, einen Apfel, eine kleine Zwiebel in kleine Würfel schneiden, einen Teelöffel Tomatenmark, einen Teelöffel Zucker und einen Teelöffel gekochter Petersilie. Alle Zutaten gut vermischen und mit Brot und Butter servieren.

Spanische Kaltschale

Zwei Apfelsinen, zwei Eßlöffel Zucker, ein Eigelb, ein Eßlöffel Honig, Zitronenschale, Apfelsinenschale, ein Vanillezucker, weißen Pfeffer und zwei Becher Joghurt.

DieApfelsinenschälen und in Scheiben schneiden oder würfeln, dann mit zwei Eßlöffel Zucker vermischen. Die übrigen Zutaten werden hinzugefügt, alles gut vermischen.

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Der DEUTSCHE GEMEINDEBOTE erscheint wöchentlich. Bezug: Nur an Abon­nenten. Anzeigenpreisliste Nr. 2 vom 1. 1. 1964. Herausgeber und Chefredakteur: Hans Schmid. Verlagsleitung: Christa Frisch. Chef vom Dienst und Produktions­leitung: Folker Doss. Anzeigenleitung: Fritz Volz. Druckerei- und Vereandlei- tung: Robert Loth.

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