Ausgabe 
23.5.1969
 
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BUNTES WELTMOSAIK

W ir freuen uns, daß unsere neu hinzugekommenen Leser durch die Abonnierung des Deutschen Gemeindeboten zu einer aufschlußreichen Informationsquelle gegriffen haben.

Verantwortlich für den heutigen Textsatz: Frau Hilde Fischbach

TIPS FÜR GARTENFREUNDE

Befruchtung der Kirschen

Bekanntlich bereitet der Anbau von Süßkirschen im Garten manche Schwierigkeit. Süßkirschen sind bei der Befruchtung ausnahmslos auf Fremdpollen angewiesen. Zur Not kann man sich damit behelfen, daß man während der Blütezeit blühende Zweige anderer Kirschensorten in einen Wassereimer stellt und in die Krone des eigenen Baumes hängt. Bienen und andere Insekten können dann den fremden Pollen auf die Fruchtnar­ben der Blüten übertragen.

Dünger für Rosen

Nützlich im Haushalt

Ihre nützlichste Haushaltsmaschine sollten drei Frauen bei einem FernsehQuiz in Stockholm innerhalb von drei Se­kunden nennen. Den Vogel schoß Britta Eklund ab: Sie brauchte nur eine Sekunde, ummein Mann! zu rufen.

Keine Ablenkung mehr

Eine Firma in Glasgow hat sich auf die MinirockMode spe­zialisiert. Sie stellt aber nicht etwa derartige Röcke her, son­dern bietet Schreibmaschinentische mit Vorhängen an. In der Werbung wird dazu erläutert:Der etwas erhöhte Preis macht sich stets bezahlt; es gehen nämlich keine Arbeits­stunden mehr durch ablenkende Betrachtungen verloren.

Zufriedene Kunden

In England soll es eine Handleserin geben, die sich darauf spezialisiert hat, den Hunden und Katzenaus der Pfote wahrzusagen. Wie man hört, sollen die Kunden mit der Wahrsagerin sehr zufrieden sein. Im übrigen soll die recht geschäftstüchtige Dame zumeist recht haben.

Rosen benötigen viel Dünger. Das wird oft übersehen. Deshalb kann man feststellen, daß viele Rosenanlagen in Gärten unter dem Nährstoffmangel /.u leiden haben. Bei guter Humusver­sorgung des Bodens vertragen beispielsweise die stark wachsen­den Sorten wieGloria Dei im Jahr bis zu 250 g Volldünger pro Quadratmeter.

Nur geringfügig schneiden

Oft werden die Wurzeln der Obstbäume bei der Pflanzung stark zurückgcschnittcn. Dies ist jedoch falsch. Es genügen gering­fügige Korrekturen an der nach der Rodung verbleibenden Wur- /elkrone.

Kampf gegen Obstbaumkrebs

Früher konnte Obstbaumkrebs fast ausnahmslos operativ ent­ferntwerden.Heute bekämpft man diese Krankheit vorbeugend mit chemischen Mitteln. Man schützt so den Baum vor der Erstinfektion. Bei beginnendem Blattfall im Herbst spritzt man Cupravit (Ob 21) in 0,5 prozentiger Konzentration. Die Sprit­zung wird nach acht bis 14 Tagen wiederholt.

FÜR SIE NOTIERT

Kopfschmerzen und Nervosität

Bei einer Befragung von Frauen ist festgestellt worden, daß et­wa neunmal soviel berufstätige Frauen über Kopfschmerzen und Nervosität klagen als Hausfrauen.

520 000 Wohnungen

Im Jahre 1968 sind in der Bundesrepublik (einschließlich West­berlin) rund 520 000 Wohnungen fertiggestellt worden. Davon befinden sich etwa 160 000 bis 170 000 in Ein- und Zweifa­milienhäusern. Im Bau waren zum Jahresende rund 504 000 Wohnungen, also etwa 2,6 Prozent mehr als zur gleichen Zeit des Vorjahres.

Streikergebnis

Die TransportarbeiterGewerkschaft in Philadelphia erhielt eines Tages ein Schreiben mit der Anregung, auch einmal einen OmnibusfahrerStreik zu inszenieren, wie er in New York stattgefunden hatte. Zur Begründung gab der Brief­schreiber an, seine Schwägerin habe deshalb 14 Tage lang zu Ihrer Arbeitsstätte laufen müssen und dabei rund fünf Kilo abgenommen.Meine Frau hat es auch dringend nötig!, schloß das Schreiben.

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