Ausgabe 
13.12.1968
 
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i ffcrsonen, die mit tollwutkranken oder -verdächtigen Tie­ren Berührung hatten, insbesondere wenn sie gebissen wur­den oder Speichel dieser Tiere in eine Wunde oder sonsti­ge, auch geringfügige Verletzung, gelangt ist, sollen so rasch wie möglich einen Arzt aufsuchen, der prüft; ob eine Wutschutzbehandlung erforderlich ist. Eine Wutschutz­behandlung erscheint immer angezeigt, wenn

a) das Tier nach den äußeren Zeichen als tollwutkrank anzusehen oder nach dem Biß eingegangen ist oder

b) der Nachweis von Tollwut beim Tier im Landes-Ve- terinäruntersuchungsamt erfolgt ist oder

c) ein Biß durch ein Tier erfolgt ist, das seinem Ver­halten nach als tollwütig angesehen werden muß und das aus einem mit Tollwut verseuchtem Gebiet stammt.

Auch in Zweifelsfällen ist es ratsam, den Arzt unter Schil­derung der näheren Umstände des Kontaktes um Rat über die Notwendigkeit einer Wutschutzbehandlung zu befragen.

Weitere Vorsichtsmaßnahmen:

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1. Tote Tiere, die irgendwo, vor allem im Wald, auf­gefunden werden, soll man nicht anfassen, weil man auf diese Weise den Ansteckungsstoff an die Hände bekommen kann. In diesem Fall sollte der Ortspoli­zeibehörde (Bürgermeister) Meldung gemacht werden-, damit die Tierleiche sachgemäß beseitigt wird.

2. Auf keinen Fall dürfen irgendwelche Wildtiere, die plötzlich zahm zu sein scheinen, angefaßt oder als Spielgefährte betrachtet werden. In solchen Fällen müssen ebenfalls das zuständige Bürgermeisteramt oder das Veterinäramt benachrichtigt werden.

3. Zugelaufene Hunde und Katzen dürfen nicht in die Familie aufgenommen werden, sondern sollen sicher verwahrt und dem Bürgermeisteramt oder dem Ve­terinäramt zur Untersuchung angemeldet werden.

4. Hofhunde sollen in Gebieten, in denen die Tollwut herrscht, in abgeschlossenen Räumen oder in Wohnun­gen gehalten werden, damit sie nicht von kranken Füchsen oder anderen Tieren gebissen werden kön­nen.

Zur Bekämpfung der Tollwut bei Haustieren wird ein ent­sprechend großer Bezirk amtlich zum Sperrgebiet erklärt.

Da der derzeitige Tollwutseuchenzug primär durch Füchse getragen wird, un die Weiterverbreitung hauptsächlich durch Füchse geschieht, wobei alle anderen Tierarten nur weniger betroffen sind, führt der Staat schon seit Jahren Maßnahmen zur Dezimierung des Fuchsbestandes (vermehr­ter Abschuß, Begasung der Baue) durch. Jede Unterstützung dieser Maßnahmen trägt dazu bei, die der Allgemeinheit drohende Tollwutgefahr einzuschränken.

Tauschabend

Die Briefmarkenfreunde Montabaur und Umgebung treffen sich am

Dienstag, den 17. Dezember 1968 um 20.00 Uhr im Bahnhofshotel Montabaur.

WICHTIGER HINWEIS

In eigener Sache

Sehr geehrter Leser,

am 1.1.1969 beginnt das neue Bezugsvierteljahr. Wir ha­ben unseren Austrägern bereits Bezugsgeld-Quittungen über­sandt. Halten Sie daher bitte den Betrag von DM 2,40 be­reit, wenn unser Austräger in den nächsten Tagen bei Ih­nen vorspricht, um diesen Betrag auch bei Ihnen zu kassie­ren.

Sie haben damit den Gemeindeboten für weitere drei Mo­nate bezahlt. Für Ihre Treue danken wir Ihnen bestens und bitten Sie höflich, uns mitzuhelfen, weitere Bezieher zu finden. Danke !

Mit freundlichen Grüßen

Verlag Hans SCHMID GmbH Redaktion und Verlagsleitung

WEIHNACHTSPREISAUSSCHREIBEN 1968

Beim 1. Weihnachtspreisausschreiben haben folgende Ge­winner einen Warengutschein gewonnen:

Maria Krön

5430 Montabaur, Herzog-Adolf-Str. 11

Die Warengutscheine werden Ihnen in den nächsten Tagen zugehen.

Verlag Hans SCHMID GmbH

RÜCKBLICK

AUF DAS STADTGESCHEHEN

Auch in diesem Jahr schmücken wieder Lichter und Advents­kränze die Hauptgeschäftsstraßen unserer Stadt. Der Bürger­und Gewerbeverein veranstaltet wieder eine Weihnachtsver­losung. Zu einer kleinen Kontroverse kam es zwischen Anliegern der Alberthöhe und der Stadtverwaltung: Letztere wollte die dortigen Bürgersteige mit Verbundpflaster, die Anlieger mit einer Teerdecke festigen.

Die Müllkippe wird nun auch samstags offen sein.

Der Köppelturm soll demnächst auch für Kraftfahrzeuge zu­gänglich sein; Eine Zufahrtsstraße wird ausgebaut.

Ein Farb-Tonfilm: "Die Montabaurer Höhe" wurde uraufge- führt. Uneinigkeit herrschte zwischen der Stadtverwaltung und der evangelischen Kirchengemeinde darüber, ob Jugend­liche für Sammlungen zugunsten des Volksbundes Deutscher Kriegsgräber herangezogen werden sollen. Die Stadtverwal­tung war dafür, Pfarrer Sunnus dagegen.

Die entwendete Pieta aus der Kreuzkapelle am Tennisplatz ist wieder da.

Zum 1. August 1969 soll in Montabaur eine Realschule er­öffnet werden.

Die Joseph-Kehrein-Schule wählte einen neuen Elternbeirat.

Bei der Feier zum Volkstrauertag auf dem Ehrenhain We­sterwald in Montabaur gedachte man besonders der Gefal­lenen des Ersten Weltkrieges.

Die Leichtathletikgemeinschaft Montabaur fordert eine Ver­besserung der hiesigen Sportstätten.

300 Jahre ehemaliges Franziskanerkloster Montabaur

ANFANG UND_ ENDE _E INER_0RD_EN_§NI_E_D_ERLASSLJ.NG

v. H . Fries

Der Klosterbau

Dreihundert Jahre sind ins Land gegangen, seitdem die Franziskaner in Montabaur mit dem Bau ihres Klosters be­gannen.

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