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i ffcrsonen, die mit tollwutkranken oder -verdächtigen Tieren Berührung hatten, insbesondere wenn sie gebissen wurden oder Speichel dieser Tiere in eine Wunde oder sonstige, auch geringfügige Verletzung, gelangt ist, sollen so rasch wie möglich einen Arzt aufsuchen, der prüft; ob eine Wutschutzbehandlung erforderlich ist. Eine Wutschutzbehandlung erscheint immer angezeigt, wenn
a) das Tier nach den äußeren Zeichen als tollwutkrank anzusehen oder nach dem Biß eingegangen ist oder
b) der Nachweis von Tollwut beim Tier im Landes-Ve- terinäruntersuchungsamt erfolgt ist oder
c) ein Biß durch ein Tier erfolgt ist, das seinem Verhalten nach als tollwütig angesehen werden muß und das aus einem mit Tollwut verseuchtem Gebiet stammt.
Auch in Zweifelsfällen ist es ratsam, den Arzt unter Schilderung der näheren Umstände des Kontaktes um Rat über die Notwendigkeit einer Wutschutzbehandlung zu befragen.
Weitere Vorsichtsmaßnahmen:
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1. Tote Tiere, die irgendwo, vor allem im Wald, aufgefunden werden, soll man nicht anfassen, weil man auf diese Weise den Ansteckungsstoff an die Hände bekommen kann. In diesem Fall sollte der Ortspolizeibehörde (Bürgermeister) Meldung gemacht werden-, damit die Tierleiche sachgemäß beseitigt wird.
2. Auf keinen Fall dürfen irgendwelche Wildtiere, die plötzlich zahm zu sein scheinen, angefaßt oder als Spielgefährte betrachtet werden. In solchen Fällen müssen ebenfalls das zuständige Bürgermeisteramt oder das Veterinäramt benachrichtigt werden.
3. Zugelaufene Hunde und Katzen dürfen nicht in die Familie aufgenommen werden, sondern sollen sicher verwahrt und dem Bürgermeisteramt oder dem Veterinäramt zur Untersuchung angemeldet werden.
4. Hofhunde sollen in Gebieten, in denen die Tollwut herrscht, in abgeschlossenen Räumen oder in Wohnungen gehalten werden, damit sie nicht von kranken Füchsen oder anderen Tieren gebissen werden können.
Zur Bekämpfung der Tollwut bei Haustieren wird ein entsprechend großer Bezirk amtlich zum Sperrgebiet erklärt.
Da der derzeitige Tollwutseuchenzug primär durch Füchse getragen wird, un die Weiterverbreitung hauptsächlich durch Füchse geschieht, wobei alle anderen Tierarten nur weniger betroffen sind, führt der Staat schon seit Jahren Maßnahmen zur Dezimierung des Fuchsbestandes (vermehrter Abschuß, Begasung der Baue) durch. Jede Unterstützung dieser Maßnahmen trägt dazu bei, die der Allgemeinheit drohende Tollwutgefahr einzuschränken.
Tauschabend
Die Briefmarkenfreunde Montabaur und Umgebung treffen sich am
Dienstag, den 17. Dezember 1968 um 20.00 Uhr im Bahnhofshotel Montabaur.
WICHTIGER HINWEIS
In eigener Sache
Sehr geehrter Leser,
am 1.1.1969 beginnt das neue Bezugsvierteljahr. Wir haben unseren Austrägern bereits Bezugsgeld-Quittungen übersandt. Halten Sie daher bitte den Betrag von DM 2,40 bereit, wenn unser Austräger in den nächsten Tagen bei Ihnen vorspricht, um diesen Betrag auch bei Ihnen zu kassieren.
Sie haben damit den Gemeindeboten für weitere drei Monate bezahlt. Für Ihre Treue danken wir Ihnen bestens und bitten Sie höflich, uns mitzuhelfen, weitere Bezieher zu finden. Danke !
Mit freundlichen Grüßen
Verlag Hans SCHMID GmbH Redaktion und Verlagsleitung
WEIHNACHTSPREISAUSSCHREIBEN 1968
Beim 1. Weihnachtspreisausschreiben haben folgende Gewinner einen Warengutschein gewonnen:
Maria Krön
5430 Montabaur, Herzog-Adolf-Str. 11
Die Warengutscheine werden Ihnen in den nächsten Tagen zugehen.
Verlag Hans SCHMID GmbH
RÜCKBLICK
AUF DAS STADTGESCHEHEN
Auch in diesem Jahr schmücken wieder Lichter und Adventskränze die Hauptgeschäftsstraßen unserer Stadt. Der Bürgerund Gewerbeverein veranstaltet wieder eine Weihnachtsverlosung. Zu einer kleinen Kontroverse kam es zwischen Anliegern der Alberthöhe und der Stadtverwaltung: Letztere wollte die dortigen Bürgersteige mit Verbundpflaster, die Anlieger mit einer Teerdecke festigen.
Die Müllkippe wird nun auch samstags offen sein.
Der Köppelturm soll demnächst auch für Kraftfahrzeuge zugänglich sein; Eine Zufahrtsstraße wird ausgebaut.
Ein Farb-Tonfilm: "Die Montabaurer Höhe" wurde uraufge- führt. Uneinigkeit herrschte zwischen der Stadtverwaltung und der evangelischen Kirchengemeinde darüber, ob Jugendliche für Sammlungen zugunsten des Volksbundes Deutscher Kriegsgräber herangezogen werden sollen. Die Stadtverwaltung war dafür, Pfarrer Sunnus dagegen.
Die entwendete Pieta aus der Kreuzkapelle am Tennisplatz ist wieder da.
Zum 1. August 1969 soll in Montabaur eine Realschule eröffnet werden.
Die Joseph-Kehrein-Schule wählte einen neuen Elternbeirat.
Bei der Feier zum Volkstrauertag auf dem Ehrenhain Westerwald in Montabaur gedachte man besonders der Gefallenen des Ersten Weltkrieges.
Die Leichtathletikgemeinschaft Montabaur fordert eine Verbesserung der hiesigen Sportstätten.
300 Jahre ehemaliges Franziskanerkloster Montabaur
ANFANG UND_ ENDE _E INER_0RD_EN_§NI_E_D_ERLASSLJ.NG
v. H . Fries
Der Klosterbau
Dreihundert Jahre sind ins Land gegangen, seitdem die Franziskaner in Montabaur mit dem Bau ihres Klosters begannen.
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