Ausgabe 
29.11.1968
 
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UiTES WELTMOSAIK

AUS VERGANGENEN ZEITEN

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Schweigen gut bezahlt

Rollen Sie sich einmal aussprechen? Vertrauen Sie Ihre Sor­en und Probleme einer sympathischen jungen Dame an, hieß 3 j n einer Anzeige einer Zeitung in Los Angeles. Viele hunder- e von Leuten besuchten daraufhin Laurel Graham, die jeweils ine halbe Stunde schweigend zuhörte und dann fünf Dollar a fiir kassierte.

Doch noch erwischt

Bismarcks Dementi

Gleich nach Erwerb der deutschen Besitzungen in Südwest Afrika war das Gerücht verbreitet worden, daß Bismarck die Absicht habe, dieses Gebiet zu besuchen. Als Bismarck von einem Freund nach dem Wahrheitsgehalt dieser Nachricht ge­fragtwurde, antwortete er:Gewiß, sie stimmt, ich unternehme die Reise auf jenem Kamel, das die Nachricht erfunden hat.

Umzug bei Mark Twain

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aus Fleisc|| 3in üblich

;ine Polizeistreife half einem Kraftfahrer in der Nähe von Niz- a, eine Reifenpanne zu beheben. Der Mann bedankte sich und : uhr weiter. Einige Zeit danach fiel er einer zweiten Polizei- itreife in die Hände: Der Fahrer war betrunken und hatte den agen zuvor gestohlen.

Tagesform entscheidet

lecht originell wird das Problem des Geschirrspülens von dem Englischen Ehepaar Crowther gelöst. Jeden Morgen veranstalten Hie Eheleute in ihrem Garten ein Tauziehen. Der Verlierer muß Hie Spülarbeit übernehmen.Wir sind annähernd gleich stark, tagte James Crowther,so daß jeweils die Tagesform entschei­det.

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Der ominöse Scheck

: ine Amerikanerin glaubte in Rom ein gutes Geschäft gemacht L haben. Sie verkaufte nämlich ihren gebrauchten Wagen an Jeinen 19jährigen Italiener. Ihn kostete das Fahrzeug allerdings (lediglich 10 Centesimi. Das war nämlich der Preis für die Zahl- Karte, die er der Dame nach Eintragung einer hübschen Summe |als Scheck überreichte.

Galanter" junger Mann

(Einer jungen Amerikanerin wurde in einem Pariser Straßencafe die Handtasche geraubt, die eine größere Summe enthielt. Mit der Tasche war ein galanter junger Franzose verschwunden, der nid GmbHsich vorher immer in ihrer Nähe aufgehalten hatte. Allerdings hatte er seine Rechnung ohne die Technik gemacht: Die Ame­rikanerin hatte ihn fotografiert, so daß er nach kurzer Zeit er­mittelt wurde.

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FÜR DIE HAUSFRAU

Siebenbürger Eintopf

Etwa 300 g Rosenkohl, zwei Stangen Porree, 1/2 Blumenkohl, 250 g Möhren, 500 g Kartoffeln, zwei große Zwiebeln, zwei Eßlöffel Schmalz, 1/2 Liter Fleischbrühe, vier Scheiben Speck, Salz, Pfeffer, und drei Eßlöffel Essig, eine Prise Zucker, vier Paar Würstchen (Wiener, Knacker, Frankfurter).

Zunächst das Schmalz in einer großen Kasserolle schmelzen und die kleingeschnittenen Zwiebeln anrösten. Dann den ge­putzten Rosenkohl, die gewürfelten Möhren, den kleinge­schnittenen Porree, den zerkleinerten Blumenkohl und die in Würfel geschnittenen Kartoffeln hinzugeben, mit Fleischbrühe auffüllen. Salz, Pfeffer und Essig daruntermischen und die Speckscheiben in das Gemüse stecken. Bei geschlossenem Deckel das Ganze dünsten, ohne umzurühren. Die Würstchen nach etwa 30 Minuten hinzufügen und den Eintopf fertig garen lassen. Das Gericht abschmecken.

Nachdem Mark Twain durch den Bankrott seines Verlegers um sein Vermögen gebracht worden war, schlenderte er mit einer Zigarrenkiste durch eine der belebtesten Straßen. Eine Dame sprach den Dichter an und fragte, was er denn mache. Da ant­wortete Mark Twain:Ich ziehe um!

Billige Esel

Mit einer wohleinstudierten Rede wurde einst Ludwig VIII. von Frankreich vom Bürgermeister eines kleinen Städtchens empfangen. Einem Minister aus der Begleitung des Königs schien die Rede zu lang. Er unterbrach den Bürgermeister: Die Esel in dieser Gegend sind wohl ziemlich billig? Der Bürgermeister musterte den Minister von Kopf bis Fuß, dann antwortete er:Esel von Ihrer Größe kosten zehn Taler das Stück!

Schlagfertig

A ls der Mathematiker Gauß einmal seine Beweise für die Zeit­rechnung an der Tafel erklärte, platzte plötzlich eine Naht seines Rockes. Ein vorlauter Hörer freute sich:Da schaut die Wahrheit raus! Gauß antwortete ihm schlagfertig:Und die Dummheit rein!

Der DEUTSCHE GEMEINDEBOTE erscheint' wöchentlich. Bezug: Nur an Abonnenten. Anzeigenpreisliste Nr. 2 vom 1. 1. 1964. Herausgeber und Chefredakteur: Hans Schmid. Verlagsleitung: Christa Frisch. Chef vom Dienst und Produktionsleitung: Folker Doss. Anzeigenleitung: Fritz Volz. Druckerei- und Ver­sandleitung : Robert Loth. Werbe- und Vertriebsleitung . Simon Frankenberger.

DRUCK und VERLAG: VERLAG HANS SCHMID GMBH., 6689 Merch­weiler/Saar, Schulstr. 1, Telefon 0 68 25/50 21, Telex 04 44 826 . 6236 Esch­born/Ts., Schwalbacherstraße 1, Telefon 0 6196/4 10 04, Telex 04 14 615 3501 Niederkaufungen, Leipziger Str. 14, Tel. 0 56 05 / 24 40, Telex 09 9 703

Anzeigen - Disposition: Willi WEBER

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