Ausgabe 
16.8.1968
 
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I einer Reihe hervorragender Stücke, die Zeitfragen witzig I nd orißiß®^ deuten,

I Endspurt schildert er den letzten Anlauf eines 80-jährigen 11 hriftsteliers, sein Lebenswerk zu vollenden. Dabei sehen If Verkörperungen seiner früheren Lebensabschnitte kritisie­rend und anspornend über die Schulter.

L Freitag. 7. Februar 1969

DER NEUE MIETER / PUBLIKUMSBESCHIMPFUNG

Will uian die heutige Zeit verstehen, darf man sich dem modernen Theater nicht verschließen.

Die Landesbühne bietet zwei exemplarische Einakter*

Ionesco will uns die Augen öffnen für die Absurdität des täglichen Lebens und er will unterhalten mit ganz ur­sprünglichen Mitteln:

er verhilft dem Clown wieder zum Bühnenieben.

Handke macht uns auf unterhaltsame Art mit unseren Theaterdenkklisdrees bekannt und stellt uns so vor die Frage der Notwendigkeit des Theaters.

1, Donnerstag, 6. März 1969

DER SNOB

Sternheim wollte mit seinen scharfen, unbestechlichen Diagnosen "Arzt am Leibe seiner Zeit" sein.

Der Titelheld dieser Komödie ist ein genau berechnender Karrieremacher, der Dank seiner vorbildlich reaktionären Ansichten für würdig erachtet wird, in die Aristokratie einzuheiraten. Eine entblößende Schilderung der Gesell­schaftsstruktur.

8. Donnerstag, 20. März 1969

Ergebnis läßt erwarten, daß das Jahr 1968 im Spargeschäft der Volksbanken zu einem Rekordjahr wird.

HEITERER WOCHENSALAT

Lärm contra Lärm

Am Morgen sucht der Mieter den Hausbesitzer auf: Die Leu­te über mir haben mitten in der Nacht einen Krach gemacht.

So etwas dürfen Sie einfach nicht dulden!" "Sind Sie denn auf­gewacht?", wollte der Hausbesitzer wissen. "Das nicht, ich war noch garnicht im Bett". "Dann haben Sie wohl noch gear­beitet?, ergänzte der Hausbesitzer seine erste Frage. "Natür­lich, ich mußte ja Trompete üben. "

Die beste Antwort

In der Prüfung fragte der Professor den angehenden Mediziner, was er wohl machen würde, wenn es sich um einen geradezu hoffnungslosen Fall handelte. Der Prüfling überlegte nicht lange: "Ich würde Sie umgehend zu Rate ziehen, Herr Profes-

- Verantwortlich für den Textsatz: Frau Hanneiore Benz -

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WOYZECK

Dieses erst 1879 , also 40 Jahre nach Büchners Tod ent­deckte Drama spricht uns noch unmittelbar an. Dramenformen unseres Jahrhundert sind in ihm vorweg- genommen. Ein Beweis für die dichterische Intensität, mit der der junge Büchner die Zeichen seiner Zeit für die Zukunft deutete.

9. Donnerstag, 24. April 1969

DER TOD DES HANDLUNGSREISENDEN

"Ich glaube, ein Autor sollte sich nicht ins Exotische,

Bizarre, Abnorme verlieren, sondern versuchen, das

Menschenleben zu verstehen wie es einmal ist", schrieb

Miller.

Mit dem hier vorliegenden Schauspiel hat er die Gül­tigkeit dieser These bewiesen. Das Schicksal eines all­täglichen Mannes formt sich zur Tragödie, die exem­plarisch ist für die Probleme von Menschen unserer Ge­sellschaft.

10. Freitag, 30. Mai 1969 DIE KLUGE NÄRRIN

Die kluge Närrin - in gewissem Sinne Gegenstück zu Shakespeares "Widerspenstiger" - die ihren Witz und Geist zähmen muß - wird durch die Liebe erst gewitzt, da sie nun ihren Geliebten für sich erringen kann.

"Liebe macht klug" ist die Quintessenz dieses leben­digen und poetischen Lustspiels.

Sparrekord bei den Volksbanken

Die Spareinlagen der Volksbanken haben sich im I. Halbjahr 1968 um über 790 Millionen DM erhöht. Das ist das bisher beste Ergebnis, das innerhalb der ersten sechs Monate eines Jahres von den Voiksbanken jemals erzielt wurde. Der Spar­einlagen uw achs des vorjährigen Berichtszeitraumes wurde um über 123 Millionen DM oder fast 19 °]o übertroffen. Dieses

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