Ausgabe 
5.7.1968
 
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Karthäuser in Trier mußten ungeachtet ihrer nach Rom sehenden Beschwerdeschriften jährlich 12 000 Reichs­taler beisteuern.

13 . April 1784 berief er eine "neue Schulkommission von fünf Mitgliedern, nämlich einem Geh. Rat und Offi­zialen als Präses, zwei Geistliche Räten und zwei Hofräten. Sie hatten ^ unmittelbare Fühlung mit der Regierung und Hofkammer sowie mit Amtleuten, Dechanten und Pfar­rern.

Sie erhielten am 1, September 1786 eine neue ausführliche Instruktion. Ihre Aufgabe war es, mehrmals im Jahre die Volksschulen und die lateinischen Mittelschulen zu besich­tigen und die Anstellung, Versetzung oder.Absetzung der Lehrer zu genehmigen.

Eine gründliche Verbesserung des Schulwesens sollte von ihr ausgehen, und zwar zuerst gleichzeitig im oberstif- tischen Amte Pfalzel und im unterstiftischen Amte Mon­tabaur.

Im folgenden wird nun von den Schulen des letzteren die Rede sein, und zwar von der Lateinschule und den Trivial­schulen in der Stadt und im Amte Montabaur.

Die hierbei benutzten ungedruckten Akten befinden sich

1) im Rathause zu Montabaur,

2) im Königlichen Staatsarchiv zu Wiesbaden, sub.X 7. Abt. XI. Nr. 1 a. b.c. ,

3) im Königlichen Staatsarchiv zu Koblenz sub. Schulwesen im Erzstifte Trier 19.

Nr. 33 - 35,

4) im Bischöflichen Archiv zu Trier.

A. DIE LATEIN - ODER STUDENTEN­

SCHULEN IN DER STADT MONTA­BAUR

Die älteren Nachrichten über die Montabaurer Studen­tenschulen sind sehr spärlich und zum Teil unwichtig.

Auch aus der Regierungszeit des Kurfürsten Clemens Wenceslaus haben wir nur wenige schriftliche Aufzeich­nungen über die Lateinschule - Ein nichtdatierter Frage­bogen - wahrscheinlich aus den siebziger Jahren - gibt einigen Aufschluß über das Tirocinium, die Vor­bereitungsklasse für die Lateinschule.

Eine Zeitlang unterstand es dem Trivialschulmeister, später trat ein Geistlicher an dessen Stelle, jedoch das Silentiumsgeld - monatlich 4 Alb pro Schüler - verblieb dem ersteren.

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In dem nicht genannten Jahre zählte das Triocinium 23 - 24 Schüler, und zwar waren alle aus Montabaur, mit Ausnahme eines Marienrachdorfers.

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Die Aufnahme erfolgte durch besondere Prüfung; unfähige Elemente wies man zurück.

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Fortsetzung fol^:!

VEREINSMITTEILUNG

TC "Schwarz-Weiß" Montabaur

TC MONTABAUR SCHAFFTE DEN AUFSTIEG Bie-Bamenmannschaft des TC Schwarz-Weiß Mon­

tabaur trat am vergangenen Sonntag auf der hiesigen Tennis­platzanlage zum entscheidenden Aufstiegsspiel gegen den TC Bad Neuenahr an, nachdem die erste Aufstiegsbegegnung gegen den TC Kirchen mit 5 ; 1 gewonnen wurde.

Nach Abschluß der Einzelspiele führten die Damen des TC Bad Neuenahr mit 3 : 1, wobei nachstehende Spielergebnisse zustandekamen (M. zuerst genannt);

Frau Henkel

- Frl. Odenkirchen 4;6

7:5

4:6

Frau Missing

-Fr. Schwarzwälder 7:5

3;6

4:6

Frau Fuchs

- Frau Pfeiffer 6:4

6:3

Frl. Herz

- Frau Jung 3:6

2;6

Nachmittags standen die beiden restlichen Schlußdoppel auf dem Programm, die überraschenderweise vom TC Montabaur gewonnen wurden und somit ein Gleichstand von 3;3 erzielt wurde.

Die Doppel brachten dabei nachstehende Spielausgänge;

Fr. Fuchs;Fr. Missing -Fr. Schwarzwälder/Frl. Oden­kirchen 6;0 6;4

Fr. Henke 1/Frl. Herz -Fr. Pfeiffer/Fr. Jung

6;3 2;6 6;4

Bei unentschiedenem Ausgang von 3;3 mußte nun das bessere Satz- und Spielverhältnis über Sieg und Niederlage entscheiden, das mit 8/1 bzw. 72:70 zu Gunsten des TC Montabaur ausfiel und somit der Aufstieg in die zweit­höchste Spielklasse von Rheinland-Pfalz (A-Klasse) erzielt wurde.

Der Damenmannschaft des TC Montabaur sei hierzu herzlich gratuliert.

Mit sportlichen Grüßen

Katharina Fuchs 4

FÜR SIE NOTIERT

DIE SONNE HAT ES IN SICH .

Wer sich zum "Braten" in die pralle Sonne legt und einschläft ist selbst schuld, wenn er diesen Leichtsinn im harmlosesten Falle noch mit Übelkeit, Erbrechen und Kopfschmerzen be­zahlen muß.

Wollen Sie sonnebaden und sind müde, legen Sie sich nur in den Halbschatten, dann dürfen Sie auch unbesorgt ein Nickerchen wagen.

Fettfreie Sonnencremes oder Sprays dürfen nur dann ver­wendet werden, wenn man einen natürlichen Fettfilm auf der Haut hat.

Wer trockene Haut besitzt, sollte sie keinesfalls anwenden. Dann greift man lieber zu Sonnenölen.

Sie haben trotz aller Vorsicht einen Sonnenbrand bekommen und kein Linderungsmittel zur Hand?

Versuchen Sie es einmal mit dem Betupfen mit rohen Kar­toffelschalen. Das wirkt lindernd!

Den Drucksatz der heutigen Ausgabe fertigte für Sie ; Frau Stutz

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