Ausgabe 
31.5.1968
 
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aU f ihm. Das Kloster wurde 1183 geplündert, aber bis zur Schlacht von Hittim gehalten. Die Kreuzfahrer unter Friedrich II. eroberten den Tabor zurück, aber wie überall zerstörte geybars alle christlichen Bauten.

pie Franziskaner, unter dem Schutz von Fakhr ed-Din sie­delten sich jedoch 1631 wieder auf dem Berg Tabor an. Die alten Stadtmauern von Atabyrion, später von Julius Flavius äjisgebessert, stehen heute noch. Die Straße zur Hochfläche des Tabors, ganz von diesen Mauern eingeschlossen, geht djirch das Tor der Winde, Bab el Hawa, das die Sarazenen bauten.

Die Befestigungsmauern der Kreuzfahrer durchbrechen die antiken Mauern nach Norden zu an einer Stelle. Auf den Ruinen bauten die Franziskaner im Jahre 1921 eine riesige Taborkirche; die Grundmauern der alten Kreuzfahrerabtei dienten zum Bau eines Hospiz. Wir hatten von hier einen grandiosen Blick über das Land, das Jordantal, den See Gene- z'areth., im Norden die Berge Galiläas mit dem Hermon im Hintergrund und im Westen Nazareth und das Karmelge­birge.

Iin Garten des Klosters ist die Kapelle, die auf der Stelle erbaut wurde, auf der Jesus seinen Jüngern gebot, nieman­den zu sagen, was sie gesehen hatten, " bis daß der Menschensohn auferstehe von den Toten. "

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Das Aufsuchen der vielen heiligen Stätten in Jerusa­lem mit Klagemauer, Betlehem, Nazareth, Kapernaum u.a.m. brachte uns den biblischen Erzählungen näher und bewirkte ein klareres Verstehen der Bibel.

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Wiederholt versuchten wir die Lebensweise der Israelis kennenzulernen. Wir hatten Gelegenheit, an einer Sederabendfeier (Passahfest) des Kibbutz Ramat Rahel, Jeru­salem, teilzunehmen. Zuvor hatten wir schon mehrere Kibbutzim besichtigt. Hier und auch bei einem Folkloreabend in Jerusalem lernten wir die Kultur und das Temperament der Israelis kennen.

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Tief beeindruckt hat uns der Besuch des Yad Vashem Me­morial, die Gedenkstätte für 2 Millionen Juden des Nazi­regimes. Wir nahmen hier an einer kurzen Gedenkfeier teil. Ein Gang führte uns durch die Räume, in denen die wichtigsten Dokumente über die Judenverfolgung in aller Welt aufbewahrt werden.

Die wissenschaftlichen Institute und Forschungsstätten Is­raels leisten wertvolle Arbeit auf den Gebieten der reinen irnd angewandten Forschung. Dies wurde uns deutlich bei einem Besuch des Weißmann-Institutes in RV->ovot, dem Wohnsitz des ersten Präsidenten Israels, Dr. Chaim Weiz- rnann.

Immer wieder wurden wir an den Sechstagekrieg, vom 5. bis 10.6.1967, erinnert. Wir sahen erbeutetes Kriegs­material, das uns unser israelischer Fahrer stolz zeigte.

Auf Fahrten durch ehemalig jordanisches Gebiet mußten [wir ständig die unterentwickelte, noch an die Steinzeit rinnernde Bodenbewirtschaftung feststellen. Erst bei diesen Vergleichsmöglichkeiten erkannten wir, wie intensiv und fortschrittlich die Israelis den Boden bearbeiten.

^ährend unserer ganzen Fahrt wurde uns bewußt, welches Unrecht den Juden im Laufe der Geschichte zugefügt wurde. Etwas befriedigt waren wir, als wir von dem Dienst einiger Rutscher Christen an den Juden erfuhren. So laden z. B.

3ie Marienschwestern nazigeschädigte Juden zu einem kostenlosen Aufenthalt in ihrem Hause ein.

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In Nes Ammin versuchen evangelische Christen durch ihr abwartendes Handeln der jüdischen Bevölkerung echte Hilfe auf landwirtschaftlichem Gebiet zu geben.

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Der alte Sportplatz in der Koblenzer Straße nach der Erwei­terung im Jahre 1949. Einweihung erfolgte am 3.12.1949. DerVerein zur Förderung der Jugendspiele" hatte sich seit 1903 konstituiert, erwarb den Platz vor der Stadt und baute ihn als Sportplatz aus. Eröffnung 6. 9.1903.

Die Vorgeschichte des Stadions Mons-Tabor an der Koblenzer Straße

Das heutige Stadion Mons-Tabor rückt gelegentlich bei Sportveranstaltungen verschiedenster Art in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. Eng verbunden mit der Vereinsgeschichte des heutigen TuS 1846/1912 e. V. wurden auf diesem Ge­lände schon sportliche Wettkämpfe von hohem Rang ausgetra gen. Begeisterung und Enttäuschung waren in all den Jahr- zenten seit Bestehen dieser Anlage im wechselnden Mienen- spiel der Zuschauer abzulesen.

Über den Platz selbst aber, der heute den stolzen Namen "Stadion- Mons-Tabor" trägt, soll die nachfolgende kleine Chronik berichten:

Im Jahre 1903 (Kreisblatt) etablierte sich in Montabaur der "Verein zur Förderung der Jugend- und Volksspiele".

Er kaufte die im Stadttiuch Montabaur eingetragene Grund­stücke ( Stadtarchiv Montabaur Abt. II Nr. 76.13 Art. 1766) "Hinter dem Heiligkreuz am 6. März 1903.

Am 1. 7.1915 verkaufte dieser Verein an die Stadt Monta­baur die gleichen Parzellen (Grundbuch Montabaur Band 23 Blatt 1187) Parzelle Kartenblatt 5 Nr. 1784 mit 23 ae 86 qm von Joseph Löwenguth Acker hinter dem Heiligkreuz Nr. 1785 mit 16 ar 29 qm von Heinrich Schneider Acker hinter dem Heiligkreuz Nr. 1786 mit 19 ar 14 qm von Heinrich Schneider Acker hinter dem Heiligkreuz Nr. 1787 mit 21 ar 53 qm von Willi Schneider Acker hinter dem Heiligkreuz Nr. 1788 mit 15 ar 80 qm von Caritas-Vereinigung GmbH.

Montabaur- Acker hinter dem-Heiligkreuz Nr. 1789 mit 15 ar 67 qm von Caritas Vereinigung GmbH. Acker hinter dem Heiligkreuz

zum Preise von 14.457, 83 . Mark. Gleichzeitig ver­pachtete die Stadt den erworbenen Platz an den Jugend­spielverein auf 5 Jahre für jährlich 680 Mark. Der Jugend­spielverein erhält von der Stadt einen jährlichen Zuschuß von 100 Mark und aus der Gymnasialkasse 300 Mark. Dafür wird der Platz zu bestimmten Stunden der Volksschule,

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