Ausgabe 
31.5.1968
 
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kochen. Nach dem Bau des großen Pfarrzentrums schließt die Altentagesstätte nun die Lücke, die noch vorhanden war. Selbstverständlich ist die Altentagesstätte für alle alten Leute, ohne Unterschied der Konfession und der Partei.

Am kommenden Mittwoch, dem 5.6.1968 wollen wir die Altentagesstätte ihrer Bestimmung übergeben.

Wir laden alle Interessenten, d.h. alle alten Männer und Frauen zu diesem Mittwoch ganz herzlich ein. Zwischen 15. 00 und 17.00 Uhr wird allen, die kommen, eine Tasse Kaffee verabreicht.

Wir hoffen, daß wir mit dieser Einrichtung der Altentagesstätte für die alten Leute eine Stätte der Freude und der Liebe ge­schaffen haben.

Kath. Pfarramt "St. Peter in Ketten" Montabaur

Evgl. Kirchengemeinde Montabaur

WOCHE VOM 2. JUNI bis 8. JUNI 1968

Sonntag, 2.6.1968: Paulus kirche:

1. Pfingsttag:

9.00 Uhr

Gottesdienst, anschl. Feier d.Abend­mahls. Kirchenbus fährt durch den Paulusbezirk zu diesem Gottesdienst

Luther kirche:

10.30 Uhr

Gottesdienst, anschl. Feier des A bend- mahls. Kirchenbus fährt durch den Be­zirk Lutherbezirk zu diesem Gottesdienst

Montag: Paulus kirche:

2. Pfingsttag:

9. 00 Uhe 10.30 Uhr

Gottesdienst

Kindergottesdienst

Luther kirche:

9.30 Uhr 10.30 Uhr

Kindergottesdienst

Gottesdienst

Dienstag:

20.00 Uhr 19.00 Uhr

Frauenkreis im Gemeindehaus Kindergottesdienstvorbereitung Pfarrhaus Mons-Tabor-Straße

Donnerstag: 14.45 Uhr 15.00 Uhr 20.00 Uhr

Konfirmanden II

Diasporareligionsunterricht

Bibelstunde

Freitag:

19.30 Uhr

Junge Gemeinde, Jugendkreis

AMTLICHE BEKANNTMACHUNGEN

Mütterberatung

Am Dienstag, dem 4. 6.1968 um 14. 00 Uhr findet in Monta­baur, Staatliches Gesundheitsamt, Mütterberatung statt.

SIEBEN MONTABAURER besuchten das Heilige Land

2. Mai 1968 das zwanzu

Das neue Israel feierte am 2. Mai 1968 das zwanzigjährig Bestehen seines Staates. Die Vorbereitungen hierzu erlebte sieben Montabaurer mit.

Am 3. April d.J. brachen wir zusammen mit 18 Jugend­lichen der evangelischen Jugend Koblenz unter der Leitunj von Pastor Erhard Schneider für 18 Tage auf, um Israel Land mit den Geburtsplätzen und Gedenkstätten der größten Weltreligionen kennenzulernen.

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Vom ersten Tag an fesselte uns das Land Israel durch sein völlig ungewohntes Landschaftsbild. Auf Grund der großen Trockenheit- im Schnitt zählt man 50 Regentage im Jahr - wirkt der größte Teil des Landes sehr karg, je weiter wir nach Osten in das Land hineinfuhren, um so ärmer wurde pflanzenwuchs. Zunächst kamen wir an riesigen Zitrusplan tagen vorbei. Anschließend sahen wir Zypressen, Pinien Kiefern und zwischendurch große Olivenbestände, bis schlie lieh der Pflanzenwuchs gänzlich aufhörte; wir waren in der Wüste Negev. Auch sie hatte ihre Reize; denn die geolo­gischen Formationen dort sind seltsam. Die Farben der kahlen Berge wechseln ständig von weiß über rot in dunkel­braun ( Kalk-, Sandstein-, Basalt).

Das A uf:

Bereits am ersten Tag erlebten wir das, als wir auf der alten ^ em Handelsstraße, der Via Maris, fuhren, die früher von Ägypter 11 ' a \ r ?! nach Mesopotamien führte. Entlang dieser Straße im Bereic|^ wir 6 des Negev zogen immer wieder Beduinenzelte unsere Aufmet samkeit an. Dem Vertreter der Beduinen in Knesset (Par lament) statteten wir dabei einen Besuch ab.

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Erstaunlich und bemerkenswert war für uns die Entwicklung der israelischen Landwirtschaft. Seit Beginn des Zionismus wurden sehr viele Gemeinschaftssiedlungen (Kibbutzi.m und Moschavim) gegründet.

Durch Ausnutzung fast aller Grundwasserreservoire und Quel len durch Landwasserleitungen, die Jordanwasser und das von See Genezareth bis in den Negev führen, hat die jüdische Bevölkerung sehr viel Land für den Anbau urbar gemacht.

Wiederh ©nnenz Sederabi salem, ' Ribbutz: in Jerusi der Israe

Auf Schritt und Tritt treffen wir auf Überreste historischer Stätten und Tels, Hügel also, die dadurch entstanden sind, daß im Laufe der Jahrtausende mehrere jeweils verschüttete Kulturen übereinander gebaut worden sind. Wir besichtigten Ruinen u.a. von Caesarea, der freigelegten biblischen Hafen' stadt, von Massada, der berühmt gewordenen letzten jüdisch* [. Festung am Toten Meer, von Megiddo mit den salomonische! Pferdeställen und den Tel von Jericho. Das Land erschien immer wieder als eine Fundgrube für Archäologen.

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Da aller Wahrscheinlichkeit nach, Montabaur, das frühere Humbach, seinen Namen dem Monte Tabor - Berg der Ver klärung - (Matthäus 17, 1-13) verdankt, interessierten wir sehr für diese Stätte. Er liegt unweit des Sees Genezareth.

Der Berg Tabor - 588 m hoch - ist mehrmals im Alten Testai erwähnt, und die Psalmen besingen seine Schönheit. Im Jahre 553 gründete das Fünfte Konzil von Konstantinopel auf ihm einen Bischofssitz, und damit wurden die Zweifel zwischen dem Berg Tabor und dem Hermon als Berg der Verklärungw«v ir Christi, entschieden. Der Berg Tabor ist seit dem 4. Jahrhuni t n Pilgerstätte. Im Jahre 1101 bauten die Benediktiner eine Abtf

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FROHE PFINGSTEN!

WIR WÜNSCHEN ALLEN UNSEREN LESERN EIN FROHES UND GESEGNETES

PFINGS TFEST .

PRIMAT- VERLAG HANS SCHMID

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