Ausgabe 
19.4.1968
 
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llichte« Möge das Montabaurer Kreis => Heimat « Museum länderen Kreisverwaltungen Anregung geben, das noch zu Isammeln, was aus alter Zeit uns geblieben, daß nicht auch [die letzten Erinnerungen daran verkommen oder verschleu« (dert werden, wie es mit vielen derselben schon geschehen [ist.

[Allzu kurz ist mir die Zeit geworden, die ich in den Räumen |des Montabaurer Kreis » Heimat « Museums verbringen durf» | t e 0 Die beiden Stunden unfreiwilliger Muße zwischen zwei IZügen reuen mich gewiß nicht, bin vielmehr der Eisenbahn« Verwaltung für die Fahrplanänderung dankbar, weil sie mir [dadurch Gelegenheit zu einer Freude gegeben, die ich sonst |so leicht nicht gehabt hätte

[kennen SIE MONTABAUR?

[Ein kleines Heimat » Quiz [Antworten-;

|l Der "Rote Löwe" ist ein aus dem 18. Jahrhundert stam» mendes Montabaurer Wappenschild mit der Figur eines Löwen. Er stand früher auf dem Großen Markt dort, wo das Schöffengericht tagte. Man nannte diese Stelle früher "uff den Leben", woraus später "roede Lewe" und schließ» lieh "Roter Löwe" wurde.

|2 Die Bundesautobahn bei Montabaur trägt die offizielle Be» Zeichnung "Europastraße 5 " = "E 5".

3. Für den von Welschneudorf zur Marau fließenden Stelzen» bach wird gegenwärtig ein Staubecken bei Oberelbert er» richtet. Später soll im Eisbachtal zwischen Kautenmühle und Reckenthal ein Hochwasserrückhaltebecken gebaut werden.

4. Die Jugendherberge in Montabaur besitzt 22 Schlafräume mit 136 Betten.

5. Neuer Rektor der Joseph = Kehrein « Schule in Montabaur ist Gerhard Eiser. Er war zuvor Rektor in Herschbach, da» vor Hauptlehrer in Stromberg.

VEREINSMITTEILUNG

TuS Montabaur

Der Vorstand des TuS Montabaur weist noch einmal auf die am Donnerstag, dem 25. April 1968 = 19.30 Uhr im Kol» pinghaus stattfindende Jahreshauptversammlung hin und bittet alle Mitglieder dringend um ihr Erscheinen.

GELDAUTOMAT-

GIROKONTO

Neuerdings ist es möglich, außer Dauerlutschern, Strümpfen, Filmen u.a.m. auch Banknoten aus Automaten zu ziehen. Leider kann das aber nicht jeder unter Geldmangel leidende, sondern nur ein bestimmter Personenkreis und auch dieser nur unter gewissen Toraussetzungen tun; die Girokontenin» haber nämlich. Selbstverständlich ist die Bargeldversorgung "per Automat" nur unter ausgeklügelten Sicherungen möglich; diese erfordern einen erheblichen elektronisch»technischen Aufwand. Wozu eigentlich Geldautomat für Girokonteninha» ber?

12, 5 Millionen Girokonteninhaber der Sparkassen und Giro» zentralen beziehen ihre sämtlichen Einkünfte bargeldlos. Das benötigte Bargeld müssen sie von ihrem Girokonto abheben. Und wenn die Sparkasse geschlossen hat? Dann hilft künftig der "automatische Kassierer". Nun brauchen Girokontoinha» ber natürlich weniger Bargeld als Menschen, die kein Giro» konto haben. Ins Haus kommende Rechnungen werden » vom Schreibtisch aus = mittels Überweisung oder mit Scheck er»

ledigt. Für Mietzahlungen, Schulgeld, wie überhaupt viele in regelmäßigen Zeitabständen und in gleichbleibender Höhe fällige Zahlungen gibt es den Dauerauftrag und die Lastschrift« Abbuchung. In 1967 sind von den Girokonten bei Sparkassen und Girozentralen 124 Millionen Daueraufträge und 72 Millio« nen Lastschriften (Strom», Gas« und Wassergeld, Versicherungs­beiträge usw.) abgebucht worden. Bei den Sparkassen hat der ' bargeldlose Zahlungsverkehr, kurz Spargiro genannte, einen außerordentlich großen Umfang. Im Jahre 1967 wurden 588 Millionen Überweisungsaufträge über 513 Milliarden DM er­teilt. Die Scheckziehungen m&chTm im gleichen Zeitraum 186 Millionen Posten über 177 Milliarden DM aus. Die Ge­samtumsätze im Überweisungs«, Scheck» und Lastschriftver­kehr betrugen insgesamt 1, 66 Milliarden Posten über 1,44 Billionen DM (eine Zahl mit 13 Stellen!). Das macht pro Arbeitstag 6,6 Millionen belastete bzw. gutgeschriebene Überweisungen, Schecks und Lastschriften über 5,7 Milliar­den DM aus. Von den 12* 5 Millionen Girokonten bei Spar­kassen und Girozentralen werden 9 Millionen für Arbeitei; Angestellte, Beamte, Rentner, Hausfrauen, kurz; für wirt­schaftlich Unselbständige, geführt. Von den 9 Millionen Privatgirokonten wiederum sind rd. 70 °]o Konten von Arbei­tern, Angestellten und Beamten. Der Spargiroverkehr ist, wie man sieht, eine von allen Schichten der Bevölkerung genutzte vorteilhafte Einrichtung.

''KREISVERKEHR"

hat Vorrang

Nach den Vorschriften der Straßenverkehrsordnung haben Fahrzeuge im Kreisverkehr Vorfahrt. Die "Kreisverkehr- Regelung" gilt u.a. für rd. 10 Millionen Kraftfahrer. Für .. eine noch größere Zahl von "Verkehrsteilnehmern" hat ein anderer "Kreisverkehr" ebenfalls Vorrang. Gemeint sind die bargeldlosen Zahlungen über Sparkassen und Girozen­tralen. Das italienische Wort "giro" stammt aus dem Grie­chischen und bedeutet soviel wie "rund oder gerundet". Im Giroverkehr der Sparkassenorganisation spielt sich der "Kreis» verkehr" mittels Überweisung, Scheck und Lastschrift zwi­schen Millionen von Konten ab. Die Teilnehmer am Spar­giroverkehr brauchen als "Führerschein" ein Girokonto bei der Sparkasse oder Girozentrale. Im Verlaufe des Jahres 1967 hatten die Sparkassen und Girozentralen 1, 3 Millionen Neu­zulagen zum Spargiroverkehr, das heißt Eröffnungen neuer Girokonten für Geschäftsleute, Betriebe, Behörden und Wirt­schaftsunternehmen aller Art sowie für Arbeiter, Angestell­te, Beamte, Rentner und Hausfrauen zu verzeichnen. Da­durch erhöhte sich die Gesamtkontenzahl auf 12, 5 Millionen Stück. Davon entfallen 72. °fo (9 Millionen Konten) auf Pri­vat- und 28 °Jo (3, 5 Millionen Konten) auf Geschäftsgiro­konten. An der ständig steigenden Airzahl der Privat- und Geschäftsgirokonten bei den Sparkassen zeigt sich, daß im Zahlungsverkehr der bargeldlose(SxafKreis-)verkehr vor dem Barverkehr Vorrang hat.

Die 12, 5 Millionen Girokonten wurden aber auch "bewegt", wie es in der Fachsprache heißt. Allein an Überweisungs­aufträgen wurden im letzten Jahr 588 Millionen Stück über 513 Milliarden DM den Girokonten belastet. Dazu kamen noch 186 Millionen Schecks über 177 Milliarden DM sowie 72 Millionen Lastschriften über 22 Milliarden DM. Zusam­men waren das 846 Millionen Belastungen über 712 Milliar­den DM in einem Jahr.

Der Kreisverkehr der bargeldlosen Zahlungen kann auch hin­sichtlich seiner Schnelligkeit den Vergleich mit einem mo­dernen Auto aufnehmen. Im Überweisungsverkehr der Spair» kassen und Girozentralen werden alle Überweisungsaufträge mit Beträgen von DM 300, und darüber automatisch, d.h. ohne besondere Weisung des Kunden, im Eilverkehr aus­geführt. Diese Überweisungen erreichen direkt die Sparkasse des Empfängers so schnell wie ein Brief. In brandeiligen Fällen können Überweisungen im "Blitzgiroverkehr" durch Fernschrei­ber, Telefon oder Telegramm an die Empfängersparkasse wei­tergeleitet werden. Eine Überweisung voy Hamburg nach Mün­chen dauert im "Blitzgiroverkehr" ganze 10 Minuten.

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