Ausgabe 
19.4.1968
 
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III

HEITERER WOCHENSALAT

Wichtigste Frage

Auf einem alten englischen Schloß hatte sich ein Gast nachts in den Gängen verirrt. Da tauchte vor ihm das Schloßgespenst auf.Schon seit 800 Jahren ist dies mein Revier, erklärte das Gespenst drohend.Ein Glück für mich, antwortete der Gast erleichtert,da wissen Sie doch sicher, wo hier dieToilet- te zu finden ist ?

Der Preisvergleich

Herr Huber ist ein leidenschaftlicher Sonntagsjäger. Treffen tut er allerdings höchst selten. Am Sonntag kam er wieder mit einem Hasen nach Hause. Seine Frau betrachtete das Her von allen Seiten.Weißt du, sagte sie zu ihrem Gatten, das hät­ten wir billiger haben könen. Mein Wildbrethändler verlangt drei Mark weniger als hier auf dem Etikett steht.

Einleuchtender Vertrag

Vor der Sparkasse steht Anton mit seinem Eisstand. Sein Freund Hubert eilt auf ihn zu: >r Anton, gut, daß ich dich treffe, kannst du mir schnell zehn Mark leihen? ,Ja, weißt du, lieber Hubert, das ist so eine Sache. Es geht mit dem besten Willen nicht. Ich habe nämlich eine Vereinbarung mit der Sparkasse.Welche Vereinbarung denn?, will Hubert wissen. )r Die Sparkasse hat sich verpflichtet kein Eis feilzubieten, und ich darf kein Geld ausleihen.

Kleiner Unterschied

Es muß doch schrecklich sein, sagte die musikbegeisterte Dame zum Pianisten,wenn ein ausgezeichneter Sänger plötz­lich seine Stimme verliert.Durchaus, durchaus, gnädige Frau, bemerkte tiefsinnig der Pianist,viel schlimmer aber ist es, wenn er es nicht merkt!

BUNTES WELTMOSAIK

Die Schiedsrichterlist

Der italienische Schiedsrichter Laurenti hatte vor kurzem bei einem Fußballspiel in Urbino drei Spieler des lokalen Klubs vom Platz gewiesen. Um der daraufhin entbrannten Volkswut zu entgehen, mußte der Schiedsrichter eine List anwenden: Er zog sich die Uniform eines Polizisten an und erreichte mit einem Polizeifahrzeug den Bahnhof und damit den rettenden Zug. Wohlbehalten kam er in seiner Heimatstadt Padua an.

Ein guter Rat

Alserfahrener Seemann gab der Schwede Ronald Söderstrom mehreren schwedischen Tageszeitungen eine Anzeige auf,mit der er einunfehlbares Mittel gegen die Seekrankheit anpries. Gegen Einsendung von einer Krone wollte er seinenwert­vollen Rat preisgeben. Die Zahl der Interessenten war groß. Sie alle erhielten einen gedruckten Zettel mit den Worten: Bleibe auf dem Lande!

BUNTES WELTMOSAIK

Materialbesorgt"

Aus den Orgeln mehrerer englischer Dorfkirchen waren Pfei- fen demontiert worden. Als man endlich den Dieb in Enborne faßte, erklärte er seine Tat folgendermaßen: ,Jch wollte mir doch nur eine Heimorgel bauen /

JAH

Trennung nicht möglich

Eine junge Ehefrau in Singapore gab vor Gericht zu, daß sie ] BIERE zwar ihren Gatten verlassen habe, aber gern wieder zu ihm | * ,,

zurückkehre, falls die Schwiegermutter den Schlafplatz unter dem ehelichen Bett räume. Die Mutter des Ehemannes zeigte Sbnntag sich jedoch unerbittlich. Sie köne sich nicht von ihrem Sohn trennen.

Nur zwei Insassen

Der Gefängnisverwalter in einem Ort in der NähevonGöteborg nahm es mit der Ehrlichkeit nicht so genau. Seit längerem fhrte er in seinen Rapporten zwölf Häftlinge auf, obwohl nur zwei in seinem Arrestlokal untergebracht waren.

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2 &. 4 . : 1

FÜR SIE NOTIERT

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Sparen nicht gefragt

Wenig Sparfreude zeigen die Franzosen. Einer neueren Statis­tik ist zu entnehmen, daß etwa 44 Prozent aller französischen

Staatsbürger sterben, ohne ihren Erben auch nur einen einzigen Franc zu hinterlassen

Gute Kletterer

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v£n San bis Sam,

Trotz ihrer Schwere sind die. größten Antilopen Afrikas,die Elenantilopen, recht gute Kletterer. Sie wurden bereits in mehr als 4000 Meter Höhe auf dem Kilimandscharo beobach­

tet.

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Die PRIMAT-NACHRICHTEN erscheinen wöchentlich. Bezug: Nur an Abonnenten. Anzeigenpreisliste Nr. 2 vom 1. 1. 1964. Herausgeber und Chefredakteur: Hans Schmid. Ver Lagsleit ung : Christi Frisch. Chef vom Dienst und Produktionsleitung: Volker Doss. Anzeigenleitung: Werner Kuhn. Druckerei- und Versandleitung: Robert Loth. Werbe- und Vertriebslei­tung: Simon Frankenberger.

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