Ausgabe 
22.3.1968
 
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gültige Fassung nicht erübrigt wird. Das Werk des Sechsund- zwanzigjährigen ist die geistige und theatralische Summe des jungen Goethe, Er offenbart eine Unmittelbarkeit des Gefühls- und eine sprachschöpferische Genialität wie kein anderes Werk dieser Epoche und ist so zum Inbegriff dessen geworden, was man die "deutsche Bewegung" genannt hat, jene Selbstbefreiung des Individuums in einer politisch erstarrten Zeit,

Welchen Schock mag das Behagen am Derben und Urtüm­lichen bei den "gebildeten" Zeitgenossen Goethes ausgelöst 'haben, die noch weitgehend französisch als Umgangssprache pflegten!

Vieles von dieser Ursprünglichkeit wird noch heute bei einer Aufführung deutlich, und so ist der "Urfaust" als reines Theaterstück wirkungsvoller als die Endfassung,

Es ist klar, daß Goethe, mit diesem Faust sich selbst meinte, viele biographische Züge sind in diese Dichtung mit einge­flossen, und so muß dieser Faust auch jung sein. Er wird von Gustaf Gromer gespielt. Ebenso muß der Mephisto jung sein, denn was ist er anders als Fausts Gegenbild? So wird Stephan Larne diesem Mephisto Gestalt verleihen. Und natürlich wird Auerbachs Keller nicht mehr von bornierten Spießbürgern bevölkert, sondern von auch nicht gerade auf­geweckten Studenten (Hans Helmut Straub, Wolf Dieter Tropf, Gert Müller und Erich Heller),

Das Gretchen wird von Imogen-Maria Coupke und Rosmarin Frauendorfer abwechselnd gespielt.

Die Inszenierung wird Herbert G, Doberauer leiten, der als Regisseur von "Jeanne oder die Lerche" noch in bester Er­innerung sein dürfte,

Kartenvorverkauf:

Stadt, Verkehrsamt, Rathaus, Zimmer 8,

EM FREHJOHR

Mer hott dot Frehjohr em Gemiehd onn good denn Wender iwwerstannp.

Kain Wonner! Voll en Bliehde stiehd die Weid, wie doll frehmorjens schliehd schon Vuhlssang, Blome vill mer siehd: sein all gesond noch offgestanne,

Em weide Land en zarder Doft, well su zärdlich enn ons wieje,

Off*t Frehjohr hommer su gehoffd,

Wender wor 2e grendig ofd.

Neu frehjohrsfrehlich früh mer hoffd, mer wem e goodes Johr och krieje.

Wie wärmd wie Sejd die helle Sonn, mer läßt sech prudschle alle Seide,

Die Long pompd mer sech voll met Wonn. - Wor Ustere onn Pingste schon, sein bahl vorbei die Frehjohrsstonn, onn Sommer, Herbst kimmt schon beizeide,

Leihd suvill Lichd off onsrer Erd ! - Es och dot Weegsteck kerzer wure, dot heiromm mer noch strample werd, Häärgodd ainem schon bescherd, datt mer sech off der Erd bewährd,

Do lachd die Weid, wie neigebore,

Walter Kalb

WICHTIGER HINWEIS

IN EIGENER SACHE

Sehr geehrter Leser,

am 1,4,1968 beginnt das neue Bezugsvierteljahr, Wir haben unseren Austrägern bereits Bezugsgeld-Quittungen übersandt.

Halten Sie daher bitte den Betrag von DM 2,40 bereit, wenn unser Austräger in den nächsten Tagen bei Ihnen vorspricht, um diesen Betrag auch bei Ihnen zu kassieren.

Sie haben damit das Mitteilungsblatt für weitere drei Monate bezahlt.

Für Ihre Treue danken wir Ihnen bestens.

Mit freundlichen Grüßen

PRIMAT-VERLAG HANS SCHMID Redaktion und Verlag-

VERBANDS-und VEREINSMITTEILUNGEN

V olksbank zu Montabaur

Am 25,3, feiert Bamkdirektor Willy Hain, der vor 13 Jahren von der Westerwald-Bank Altenkirchen nach Montabaur kam um hier die Geschäfte der Volksbank zu übernehmen, seinen 50, Geburtstag,

Eng verbunden mit dieser Tätigkeit ist auch die überdurch­schnittliche Geschäftsentwicklung der Volksbank Montabaur, die sich im hiesigen Wirtschaftsraum einen guten Ruf er­warb.

Mit freundlichem Gruß

Volksbank zu Montabaur EGMBH

T ischtennisnachrichten

Am vergangenen Wochenende bestritt die 1, Tischtennis­mannschaft des TuS ihr Meisterschaftsspiel der TT,-Bezirks­liga Westerwald beim TTC Eisighofen, Mit einem 7:4 Sieg, trotz Ersatzgestellung, holte der TuS Sieg und Punkte in die Kreisstadt,

Da die Spfr. Dernbach ihr Team aus dem Wettbewerb der TT,-Kreisklasse herausgezogen haben, blieb die 2, Mann­schaft des TuS am 9, 3, 68 spielfrei.

Am kommenden Samstag, dem 23,3,1968, ist die erste TuS-Garnitur spielfrei, während die "Zweite" beim heim­starken TV Arzbach I um den 2, Tabellenplatz kämpfen wird, was für den TuS jedoch lediglich im Falle eines Sieges in Betracht käme. Nach dem 6:6-Vorspiel ist der TV Arzbach auf eigener Platte als Favorit anzusehen, zumal beim TuS der Stammspieler Fresenius ersetzt werden muß,

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F ÜR SIE NOTIERT Kaum zu glauben

Zwei Gastarbeiter tollten in der Mittagspause umher, dabei kam es zu einem Zusammenstoß, Der eine stürzte und schnitt si ch än den Scherben einer Bierflasche, die er in der Hand gehalten hatte und zerbrochen war.

Der Drucker war beim Zurichten, als an der Falzschiene ein kleiner Brand ausbrach; erceilte sofort hin, um mit einem Feuerlöscher den Brand zu bekämpfen, und hat in der Auf­regung das Zurichtmesser mit der Klinge nach oben in die Hosentasche gesteckt. Irgendwie ist er während der Eile mit dem Unterarm darangekommen.

Beim Öffnen der Klosett-Türe wurde Arm und Hand von einem vorbeifahrenden Transport-Karren mit Wellpapp- Stapeln zwischen Tür und Stapel eingeklemmt.

Frau Y ist beim Begehen der Treppe durch hohe, mit Eisen verstärkten Absätzen hängengeblieben und die letzten sechs Stufen gefallen.

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