Ausgabe 
22.3.1968
 
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AMTLICHE BEKANNTMACHUNGEN

Sperrgutabfuhr

Wir geben den Einwohnern von Montabaur bekannt, daß die nächste Sperrgutabfuhr für den Bereich unserer Stadt am Dienstag, dem 26 März 1968, ab 7 o 00 Uhr in der gleichen Reihenfolge wie bei der Müllabfuhr erfolgt»

Unter den Begriff des Sperrgutes fallen ausschließlich die in Haushaltungen gelegentlich anfallenden sperrigen Gegen­stände, die sich nicht in den Müllgefäßen unterbringen lassen oder wegen ihrer Art und Beschaffenheit diesen nicht beigefüllt werden dürfen, weil hierdurch Beschädigungen an der Mechanik des Müllwagens verursacht werden können»

Zu dem Begriff "Sperrgut" gehören u» a» Möbelstücke, Sessel und Liegemöbel, Matratzen, Öfen, Ofenrohre, Teppiche in gerolltem und verschnürtem Zustand, Kinderwagen, Fahrräder und sonstige sperrige Haushaltswagen, Verpackungs­material aus Holz und Pappe soweit diese flach zusammen­gelegt und zu handlichen Packs verschnürt sind»

Ausgeschlossen von der Sperrgutabfuhr sind sämtliche Ab­fälle, Verpackungsmaterialien und Gegenstände aus ge­werblichen Betrieben, Kraftfahrzeuge oder deren Zubehör und Ersatzteile, ferner Bauelemente, Bauschutt,' Flaschen, Einmachgläser, Blumentöpfe oder ähnliche Dinge»

Die Sperrgüter sollen auf dem Bürgersteig an der Bordstein­kante derart bereitgestellt werden, daß eine Straßenver­unreinigung sowie eine Verkehrsgefährdung - oder behinde- rung unterbleibt»

Montabaur, den 22» März 1968

Stadtverwaltung Montabaur gez» Mangels Bürgermeister

Gasöl-Betriebsbeihilfe

für die Kalenderjahre 1968 und 1969 Die Stadtverwaltung Montabaur hat heute an alle Schlepper­besitzer von Montabaur, die nach Maßgabe der §§ 1 und 2 des Gasöl-Verwendungsgesetzes - Landwirtschaft vom 22» 12» 1967 (BGBl» I S» 1339) eine Verbilligungsberechtigung haben, Anträge verschickt»

Wir weisen darauf hin, daß die ausgefüllten Anträge bis spätestens 30» März 1968 dem Landratsamt in Montabaur vorliegen müssen»

Montabaur, den 19» 3» 1968

Stadtverwaltung Montabaur gez» Mangels Bürgermeister

Gewährung von Darlehen

zur Instandsetzung von Wohngebäuden, die vor dem 1» Juli 1956 bezugsfertig geworden sind, für Antragsteller mit geringem Ein- k o m m e n

Der Bundeswohnungsbauminister wird demnächst an die Länder zur Weitergabe an Einzeldarlehnsnehmer einen Ge­samtbetrag von 15 Mill» DM für lnstandsetzungs- und Modernisierungsmaßnahmen an Altwohngebäuden bereitstellen» Es handelt sich hier um niedrig zu verzinsende Darlehen, die wie bisher an Personen mit einem bestimmten Ein- kommen weitergegeben werden können»

Die Einkommensgrenzen betragen:

Für den Antragsteller 8» 400, - DM .jährlich

für den Ehegatten 3» 360,, --- DM jährlich

für jeden sonstigen zum Haushalt

rechnenden Angehörigen 1» 680, DM jährlich»

Die Mittel sind für solche Wohngebäude bestimmt, die vor dem 1» Juli 1956 bezugsferig geworden sind» Wegen des verhältnismäßig kleinen Gesamtbetrages werden die Förde­rungssätze niedriger sein als bisher»

Es wird darauf aufmerksam gemacht, daß vorerst nur von solchen Hauseigentümern Anträge vorgelegt werden sollen an deren Wohnhäusern dringende Arbeiten durchgeführt vs müssen (Dacheindeckung, Erneuerung von Tüfen und Fensl sowie Geschößdecken und evtl» Außenputz)»

In Zweifelsfällen können sich die Interessenten an das Landratsarrrt, Referat Wohnungsbau und Siedlungswesen, zur persönlichen Vorsprache wenden»

Montabaur, den 19» März 1968

Stadtverwaltung Montabaur gez» Mangels Bürgermeister

R entenzahlungen

Beim Postamt Montabaur werden die Renten für den Monat April 1968 wie folgt ausgezahlt:

Versorgungsrenten: 28» März 1968

Versicherungsrenten: 1» April 1968

NACHRUF

Die Stadt Montabaur gedenkt des am 12» März 1968 verstorbenen Herrn

Prof* Dr. Ludwig Walters

Im ehemaligen städtischen Kaiser-Wilhelms- Gymnasium übte der Verstorbene von 1904 bis zum Eintritt in den Ruhestand am 1» Oktober 1936 seine Lehrtätigkeit aus»

Bei seinen Kollegen und Schülern erwarb er sich Achtung und Anerkennung ob seines reichen Wissens, vor allem im Lehrfach der Geschichte»

Über seine berufliche Tätigkeit hinaus, fühlte sich Herr Professor Walters mit dem alten Mons Tabor als seiner Wahlheimat stark ver­bunden» Wir möchten ihm danken für all seine Begeisterung und Hingabe, mit der er sich als Historiker um die Geschichte der Stadt ver­dient gemacht hat»

"^Bürgerschaft, Rat und Verwaltung der Stadt Montabaur werden dem Verstorbenen ein ehren­des Andenken bewahren»

gez» Mangels Bürgermeister

Landesbühneninformation

zu Goethes "Urfaust" mit jungen Leuten Am Donnerstag, 4» 4. 68, bringt die Landesbühne in Montabaur Goethes "Faust in der ursprünglichen Gestalt", den sogenannten "Urfaust"»

Damit steht seit längerer Zeit wieder ein Werk des großen Klassikers auf dem Spielplan»

So bietet die Landesbühne die Gelegenheit, den Eindruck dieser Weltdichtung, der doch durch reines Lesen sehr ein­seitig bleibt, zu ergänzen oder gar zu revidieren»

Jeder gebildete Deutsche - so heißt es - kennt seinen Faust Das ist natürlich eine Gefahr für eine Aufführung, denn wenn der Zuschauer auf Zitatansuche geht, bleibt von den unmittelbaren Eindruck nicht viel übrig»

Bei dem Urfaust besteht diese Gefahr nicht»

Lange Zeit galt diese Dichtung als verschollen» Doch im Jahre 1887 wurde eine Abschrift aufgefunden, welche die Weimarer Hofdame Luise von Göchhausen 1776 angefertigt hatte» Das war ein unschätzbarer Fund - auch wenn die sittsame Dame einige der derbsten Stellen unterschlagen hatte - denn der "Urfaust" ist trotz seines fragmentarischer' Charakters eine selbständige Dichtung, die durch die end­

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