Ausgabe 
22.3.1968
 
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FÜR DIE HAUSFRAU

HEITERER WOCHENSALAT

I

KartoffelsalatMeisterschuß''

Ein Kilo Kartoffeln mit der Schale in Dampf garen und noch heiß pellen. Abgekühlt in dünne Scheiben schneiden und mit Öl, Essig, einer halben, feingeschnittenen Zwiebel vermengen mit Salz und einer Prise Pfeffer abschmecken. 125 g Dörr­fleisch in kleine Würfeichen schneiden und in wenig Butter andünsten, unter den Kartoffelsalat geben und durchziehen lassen. Den Salat auf Protionsteller verteilen, mit einer Sahne- Mayonnaise übergießen und mit Eischeiben, Gurkenstückchen sowie Petersilie garnieren.

Schwarzwurzeln mit Joghurt

Ein Kilo Schwarzwurzeln putzen und in fingerlange Stücke schneiden, ebenso eine halbe Sellerieknolle und ein Stückchen Meerrettisch. 60 g Butter und 60 g Mehl hell anschwitzen las­sen, bis die Masse kraus aussieht, dann unter Rühren mit 1/2 Liter Fleischbrühe (auch Würfel) auffüllen, das Gemüse darin kochen, dazu kommen kleine runde oder in Würfel ge­schnittene Kartoffeln, die beim Garen nicht zerfallen dürfen. Fleischbällchen bereiten und zuletzt im Schwarzwurzel Eintopf gar ziehen lassen. Vor dem Anrichten mit Joghurt begießen und mit feingewiegter Petersilie bestreuen.

FLEISCHBÄLLCHEN: 375 g durchwachsenes Ochsenfleisch, eine aufgeweichte, gut ausgedrückte Scheibe Weißbrot, etwas gedämpfte Zwiebel und Petersilie durch den Fleischwolf drehen, ein Ei, Salz und Pfeffer mach Geschmack einzufügen, gut verkneten, Fleischbällchen daraus formen und in der Ge­müsesuppe gar ziehen lassen.

KURZ BERICHTET

Hohe Zinsen der KKB

Die Kundenkreditbank (KKB), größte Teilzahlungsbank der Bundesrepublik mit etwa 170 Filialen, hat jetzt Namens- Schuldverschreibungen in Kleinstückelung ab 100 DM ausge­geben. Die Papiere haben zwei od£r vier Jahre Laufzeit und werden mit 6 1/2 sowie 7 1/4 Prozent verzinst. Damit ist der K?mpf um den kleinen Sparer um eine weitere Nuance be­reichert worden.

Über 47 000 DM Bezüge

Ein Abgeordneter des Deutschen Bundestages erhält gegenwärtig 47 250 DM pro Jahr für seine Tätigkeit im Parlament. Die monatlichen Bezüge setzen sich wie folgt zusammen: 1 590 DM Grunddiäten, 600 DM UnkostenPauschale, 1 000 DM Tage­geld und 770 DM ReisekostenPauschale. Dies ergibt eine steuerfreie Summe von 3 960 DM im Monat. Vergleichsweise das Einkommen eines Bundesministers: Rund 100 000 DM pro Jahr.

Die grüne Gemeinde"

Die Deutsche GartenbauGesellschaft plant am 3. und 4. Mai in Rüsselsheim eine Arbeitstagung unter dem MottoDie grüne Gemeinde von morgen. Vor kurzem hatte die Gesellschaft gemeinsam mit der Deutschen Sektion derInternational Hotel Association (IHA) einen BundeswettbewerbBlumen im Hotel 1968 ausgeschrieben. Dieser Wettbewerb ist sehr gut aufgenommen worden.

Umsatz in Gedanken

Über die Politik und ihre Repräsentanten unterhielten zwei versierte Journalisten.Meiner Meinung nach, sagti eine,muß ein moderner Politiker vor allem eine besonj Fähigkeit haben.Und Welche, wenn man fragen dai wollte der Kollege wissen.Nun, er muß es verstehen, einem ganz geringen Vorrat an Gedanken einen| großen Umsatz zu erzielen.

Unbekannte Hühner

Vor einer Nervenheilanstalt wurde ein Huhn überfahren. Fahrer des Wagens steigt aus, packt das Huhn an den Bei und tritt an den Zaun.Entschuldigen Sie, sagt er zu ein im Garten arbeitenden Mann,gehört dieses Huhn der i stall?Ganz bestimmt nicht, erhält er zur Antviij so flache Hühner haben wir hier überhaupt nicht!

Die Logik des Onkels

Fritzchen wollte von Onkel Otto wissen:Was meinst il Onkel, können Fische auch krank werden? Der Onkel üw legt einige Zeit, dann fällt ihm plötzlich ein:Aber natürlid mein Junge, hast Du noch nie etwas von der Fischvergift' gehört ?

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Er kennt sich aus

Der Lehrer wollte von Jürgen wissen:An welchen Sprui denkt wohl ein Mensch, wenn er in höchster Not ist? aus der Pistole geschossen, kommt die Antwort:In der frißt der Teufel Fliegen, Herr Lehrer!

RECHTSFÄLLE DES ALLTAGS

Beleuchtungspflicht auf Parkplätzen

Ein Lastwagenfahrer stellte den Anhänger auf einem 76 Met« langen Parkplatz ab, der Ein und Ausfahrten zu einer Bul desstraße hat. Obwohl er wußte, daß er den Anhänger vo| Einbruch der Dunkelheit nicht mehr abholen könne, sorgt er für keine Beleuchtung. Das brachte ihm eine erheblicl Geldstrafe ein. Das Bayerische Oberste Landesgericht will darauf hin (2 a St 511/67), die Beleuchtungspflicht fäl geparkte Fahrzeuge habe mindestens für solche Parkplätze gelten, die als abzweigender und wieder einmündender An einer Bundesstraße oder Autobahn angelegt seien. Im übrigel sei von jedem Kraftfahrer zu verlangen, daß er sich Kenntnij der straßenverkehrsrechtlichen Vorschriften verschaffe.

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Die PRIMATNACHRICHTEN erscheinen wöchentlich. Bezug: Nur an Abonnenten.

Anzeigenpreisliste Nr. 2 vom 1.1.1964. HERAUSGEBER und CHEFREDAKTEUR: Hans Schmid. VERLAGSLEITUNG: Christa Frisch. CHEF vom DIENST und PRO­DUKTIONSLEITUNG: Folker Doss. ANZEIGENLEITUNG: Werner Kuhn. DRUK- KEREI und VERSANDLEITUNG: Robert Loth. WERBE-und VERTRIEBSLEITUNG: Simon Frankenberger.

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Mitglied des Bundesverbandes Deutscher Verleger für Gemeinde-Mitteilungs und Orts- Nachrichtenblätter e. V.

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