Ausgabe 
17.3.1967
 
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übersenden ist.

Der Wahlberechtigte kann diese Papiere auch noch nach - träglich.bis spätestens am Tage vor der Wahl, 12. 00 Uhr, von her Gemeindeverwaltung erhalten. Bei der Briefwahl muß der Wahlberechtigte den Wahlbrief mit dem Stimmzet­tel und dem Wahlschein so rechtzeitig an den Kreiswahl - leiter einsenden, daß der Wahlbrief dort spätestens am Tage der Abstimmung bis 18. 00 Uhr eingeht. Der Wahl - brief braucht bei Aufgabe im Bundesgebiet oder in West­berlin nicht freigemacht zu werden. Er kann auch in der Dienststelle des Kreiswahlleiters in Montabaur abgegeben werden.

Nähere Hinweise darüber, wie der Wahlberechtigte die Briefwahl auszuüben hat, sind auf der Rückseite des Wahl­scheins angegeben.

Montabaur, den 9. März 1967

Die Stadtverwaltung, gez. Mangels Bürgermeister

KENNEN SIE MONTABAUR?

Ein kleines Heimat - Quiz Fragen:

1. Welche Namen führt die Bundesstraße 49 im Stadtbezirk?

2. Welcher Bach fließt unter dem Juxplatz ?

3. Wo befindet sich die Amtsanwaltschaft ?

4. Wieviel Einwohner hatte Montabaur vor 100 Jahren ?

5. Montabaur wurde im Mittelalter dreimal von Bränden heimgesucht . Wann ?

FEBRUAR IM RÜCKBLICK

Höhepunkt der Montabaurer Fastnachtwar auch in diesem Jahr wieder der Fastnachtszug am Fastnachtsdienstag.

Fast über einen Kilometer erstreckte sich der Zug ge - lungener Wagen und Fußgruppen.

Die Mittel für den Bau des Schulsportplatzes " In der Bächel " können noch in diesem Jahr bereitgestellt werden Diebe erbeuteten in einem Uhren- und Goldwarenge­schäft in der Bahnhofstraße Gold waren im Werte von 8.300 DM.

Im Sommer wird ein Privatbus Besucher zum Köppelturm bringen können.

Die 100-Jahrfeier des Unterwesterwaldkreises wurde still­schweigend übergangen.

Die Freiwillige Feuerwehr, die im vergangenen Jahr 38 mal alarmiert worden war, mußte mehrfach zur Be - kämpfung von Flächenbränden ausrücken, die durch Ab - brennen von Wiesen entstanden waren.

Der Kegelclub " Gemütlichkeit "feierte 1 sein 60jähriges Bestehen.

Die DRK-Bereitschaften Montabaur und Horressen wurden vereinigt.

Die Bezirksverkehrswacht Montabaur zeichnete bewährte Kraftfahrer für unfallfreies Fahren aus.

Ab 1. März werden Mülltonnenmarken eingeführt.

Nach kurzer, schwerer Krankheit verstarb der Montabaurer Redakteur der Westerwälder Zeitung, Benno Wolf, im Alter von 38 Jahren.

VOR 50 JAHREN

Die Kommandantur der Festung Ehrenbreitstein erließ eine Bekanntmachung, wonach der Ausschank von Branntwein in der Zeit vom 15. bis 21. Februar verboten und die . Veranstaltung karnevalistischer Veranstaltungen etc., das Tragen von karnevalistischen Abzeichen und der Verkauf von Karnevalsartikeln untersagt wurde.

In einem Ökonomiegebäude der Barmherzigen Brüder brach ein Großfeuer aus. Das in den Stallungen befindliche Vieh konnte rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden, da - gegen brannte das Gebäude mit großen Heuvorräten, Kraft­futtermitteln usw. bis auf die Umfassungsmauern nieder.

WERBUNG BRINGT ERFOLG !

VOR 100 JAHREN

Die Neueinrichtung unserer Kreisverwaltung Wir berichteten bereits über die Bildung des Regierungsbe­zirkes Wiesbaden und seiner 12 Kreise vor 100 Jahren :

Wir bringen heute Auszüge aus der Organisation der Ver­waltungsbehörden in dem vormaligen Herzogt hume Nassau.

Wir WILHELM von Gottes Gnaden König von Preu ßen etc., verordnen, auf den Antrag Unseres Staatsministeriums, was folgt;

§ 7; An die Spitze eines jeden ländlichen Kreises wird ein Landrath gestellt, welcher vorbehaltlich der Einführung eines Präsendationsrechtes seitens der künftigen Kreis - Vertretung durch Uns ernannt wird.

§ 8; Der Landrath ist das Organ, dessen die Regierung in allen Theilen der Verwaltung zur Vollziehung ihrer Ver­fügungen sich bedient. Er führt seine Verwaltung in dem Umfange wie die Landräthe in den übrigen Provinzen der Monarchie und nach den für diese bestehenden Vor - Schriften, sofern und so lange nicht spec* feile Einrichtungen und geltende Gesetze oder Anordnungen eine Abweichung bedingen. Insbesondere gehen auf den Landrath über im Bereich des ehemaligen Herzogthums Nassau die Functionen, welche seither den Ämtern als Verwaltungsbehörden zu - standen,

§ 9; In dem Gebiete des ehemaligen Herzogthums Nassau bleiben die Amtsbezirke als engere Verwaltungsbezirke in ihrer bisherigen.Begrenzung bestehen« An die Spitze eines solchen Amtsbezirks wird ein Amtmann gestellt, dem die Aufsicht über die Handhabung der Qrtspolizei in seinem Bezirke obliegt, und welcher zugleich als Organ des Landraths für alle dem letzteren übertragenen Ge - schäftszweige fungiert.

§ 12; Für das ehemalige Herzogthum Nassau tritt eine so­fortige Trennung der Rechtspflege von der Verwaltung auch für die unterste Instanz ein.

In den Amtsbezirken wird fortan die Rechtspflege von be­sonders damit beauftragten richterlichen Beamten in bis­heriger Weise gehandhabt werden.

Urkundlich unter Unserer Höchsteigienhändigen Unterschrift und beigedruckter Königlichen Insiegel«

Gegeben Berlin, den 22, Februar 1867

WILHELM

ZIVILSTANDSREGISTER

der Stadt Montabaur - März 18 67 Geborene ;

4. März; Philipp Joseph, Sohn von H J ; Schnupp,fmann

8. März; Peter, Sohn von Anton Jösch, Postillon

8, März; Damian, Sohn von W. Kunst, Buchbinder

9, März: Katharina, Tochter von H« MaßfeH'er, Hausknecht

10. März; Anna Maria, Tochter v. C« Gros, Landjäger

11. März; Margarethe, Tochter von J. P, Jahn, Kaminfeger 17. März; Lucia Louise, Tochter von J, Fuchs, Oberförster

19. März; Johann Adam, Sohn v. A. Hammerste in, Taglöhner

20. März: Anton, Sohn v. C. Weidenfeller, Bäcker

25. März; Anne Maria, Tochter v, M. Baldus, Mehlhändler 28, März: Katharina, Tochter v. J. A« Wolf, Lajidmann Gestorbene;

2. März; Anna Hennrich, Witwe, 80 Jahre alt 14. März: Johann Flock, Schuhmacher, 65 Jahre alt 16. März: Georg Hannappel, Schulknabe, 13 Jahre alt 27. März: Barbara Sabel, Kind, 4 Jahre all

VOLKSTÜMLICHE RÄTSEL

Da erseht off veer Feeß, dann off zwei Feeß,

de letzt off drei Feeß. Wat es datt ? ( Der Mensch )

Et setzen i32 Gesellchen en em dunkle Ställchen, et setzt e rut Möpschen dabei,

so setzen se all en aaner Reih« ( Die Zähne )

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