früh verstorbene Kegelbruder Johann Roßbach von 1948 bis zu seinem Tode im Jahre 1962 aktiv dem Club angehörte.
Mit welcher Entschlossenheit der Club zu handeln vermag, geht aus der für den 7.1. 1967 kurzfristig einberufenen Generalversammlung beim Kegelbruder Kunoth in Eschelbach hervor. Hier wurde einmütig beschlossen, aus Anlaß seines 60- jährigen Bestehens vom 18.2. bis 19.3. 1967 jeweils an den Samstagen und Sonntagen ein Preiskegeln zu veranstalten.
Für einen Einsatz von DM 1, -- für 3 Wurf in die Vollen wurden folgende Geldpreise ausgesetzt:
1. Preis DM 250, --
2. Preis DM 150, --
3. Preis DM 100, --
4. Preis DM 75, --
5. Preis DM 50, --
6. Preis DM 25, --
Darüber hinaus sind 10 Tagespreise a DM 20, -- zu gewinnen. Jede aktive Keglerin und jeder aktive Kegler sowie alle Freun de des Kegelsports der näheren und weiteren Umgebung Montabaurs sollten diese einmalige Chance nicht ungenutzt verstreichen lassen. Auch findet am 19. 3.1967 im Anschluß an die Preisverteilung im Kolpinghaus ein gemütliches Beisammensein bei einem Faß Freibier statt.
Mit diesem Bericht sollte versucht werden, der Öffentlichkeit Zeugnis zu geben, über einen der vielen Kegelclubs, der sich zum Ziel gesetzt hat, das Erbe der Gründer in "Gemütlichkeit" weiterzutragen.
Segelfluggruppe hielt Rückschau auf 1966
Anläßlich der Jahreshauptversammlung der Segelfluggruppe Montabaur konnte deren 1. Vorsitzender Alfons Glasner fast alle Mitglieder begrüßen. Er wertete die rege Beteiligung am Rückblick auf das verflossene Vereinsjahr als sichtbaren Ausdruck des Interesses am Geschehen der Fliegergemeinschaft. Reinhold Glasner legte als Kassierer eine vorbildlich geführte Kassenabrechnung für 1966 vor, die nach erfolgter Prüfung die allgemeine Zustimmung und Entlastung durch die Versammlung erfuhr. Im Rückblick auf das Jahr 1966 erklärte Alfons Glasner, daß vom April bis Oktober an nur 32 Tage geflogen werden konnte. Dabei erfolgten aber immerhin 842 Starts, die zu insgesamt 204 Flugstunden führten. Das verflossene Flugjahr wurde insbesondere von den jungen Piloten wahrgenommen, die ersten Prüfungen abzulegen. Je zwei A-, B- und C-Prüfungen wurden erfolgreich absolviert. Mit einem Fünf-Stunden-Flug erfüllte ein Mitglied die letzte Bedingung für die Silber-C, das begehrte internationale Segelflieger-Leistungsabzeichen. Insgesamt wurden seit dem ersten Start im Jahre 1954 9. 820 Flüge unfallfrei auf vereinseigenen Segelflugzeugen durchgeführt, das bedeutet, daß schon bald, bei einigermaßen günstigen Flugbedingungen nach Wiederaufnahme des Flugbetriebes in diesem Frühjahr der 10.000 Start seit 1954 erfolgen wird. '
Höhepunkt des Jahres 1966 war das Ferienlager vom 17. 7. bis 1. 8. in der Nähe der nordfranzösischen Stadt Valencien- nes, über das die "Westerwälder Zeitung" in ihrer Ausgabe vom 16. August 1966 berichtete. Die damals mit den französischen Segelfliegern angeknüpfte Freundschaft ist inzwischen vielfach durch Gegenbesucher bestätigt worden. So ließen es sich die Freunde aus Valenciennes nicht nehmen, mit neun Segelfliegern als Gäste am traditionellen "Abfliegen" im November in Montabaur teilzunehmen. Die dabei gezeigten Filme, Dias und Bilder weckten bei allen Beteiligten noch einmal die Erinnerung an die herrlichen T age der jungen deutsch-französischen Fliegerkameradschaft.
Im Mai dieses Jahres ist ein Ferienlager in Montabaur, wobei sich die beiden Fluggruppen im wahrsten Sinne des Wortes ein "weites"Ziel gesteckt haben: Die Montabaurer Wolken- Stürmer wollen versuchen, mit ihren Hochleistungsseglern Valenciennes anzufliegen, während die französischen Segelflieger alles daran setzen wollen, Montabaur mit ihren Segelflugzeugen zu erreichen.
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Die Segelfluggruppe Montabaur hofft, im April den regelmäßigen Wochenend-Flugbetrieb wieder aufnehmen zu können. Bis dahin allerdings harrt noch manches Stück Arbeit,
Der zweisitzige "Bergfalke" wird gegenwärtig generalüberholt; das Flugzeug muß noch bespannt und lackiert werden. Auch die im vergangenen Herbst um gebaute Schleppwinde beansprucht noch manche Werkstunde. Aber die Segelflieger sind zuversichtlich, daß sie den selbst gesetzten Termin einhalten werden. So werden die seit Herbst 1966 geleisteten 3. 500 Arbeitsstunden der Mitglieder, die dazu meist die langen Winterabende ausnutzten, sich wahrscheinlich auf 4. 000 erhöhen.
Briefmarken-Tauschabend
Die Briefmarkenfreunde aus Montabaur und Umgebung treffen sich künftig jeden dritten Dienstag im Monat um • 20.00 Uhr in der Gaststätte "Zur Stadt Montabaur" (Rossbach) in der Alleestraße. Parkplatz dortselbst.
Josef-Kehrein-Schule
Der Elternbeirat der Joseph-Kehrein-Schule setzt am Sonntagabend 20,00 Uhr die im Dezember begonnene Vortragsreihe in der Aula der Volksschule in der Gelbachstraße fort.
Es spricht Herr Siber über den "Einfluß der Massenmedien (Fernsehen, Funk , Illustrierte) auf den Menschen".
Der Elternbeirat bittet die Eltern, nicht nur der schulpflichtigen Kinder, die mit viel Mühe vorbereiteten Vorträge zu besuchen. Der Eintritt ist frei. Erstmals werden für die Eltern beider Konfessionen Schriften angeboten, die eine wichtige Hilfe in der Erziehung der Kinder darstellen.
Es geht um unsere Kinder, darum, Eltern kommt!
AKTUELL+AKTUELL+AKTUELL+AKTUELL
Probealarm
am 22. Februar 1967
Am Mittwoch, dem 22. Februar 1967, werden im Bundes' gebiet die festen Sirenenanlagen erprobt. Der Probealarm wird nach folgendem Zeitplan durchgeführt:
1. von 11. 30 Uhr bis 11. 31 Uhr
2. von 11. 34 Uhr bis 11, 35 Uhr
3. von 11. 38 Uhr bis 11. 39 Uhr
Helfer in der Not
das Signal "Entwarnung" (gleichmäßiger Dauerton von 1 Minute Dauer) Bedeutung: Beendigung der Gefahr nach Luft-bzw. ABC-Alarm das Signal "Luftalarm" (Heulton von 1 Min. Dauer Bedeutung: Alarm bei Luftangriffen das Signal "Entwarnung" (gleichmäßiger Dauerton von 1 Minute Dauer)
Einsatzbilanz der Freiw. Feuerwehr Montabaur im J ahre 1 9 6 6.
Im ersten Jahresdrittel rufen Vereine und Verbände ihre Mitglieder zur Jahreshauptversammlung. Der Rechenschaftsbericht über das Vereinsleben im vergangenen Jahr steht dabei im Mittelpunkt der Tagesordnung. Für Freunde, Anhänger und Gönner des Vereins eine wichtige Sache. So gut, so richtig.
Wie aber sieht es aus, wenn die Tätigkeit einer Hilfs- und Notgemeinschaft - und das ist jede Feuerwehr - nach 365 verflossenen Tagen in die Erinnerung zurückgerufen wird.
Es heißt da im Jahresbericht:
Das Dienstjahr 1966 war für die Wehr ein sehr schweres und arbeitsreiches Jahr. Wenn es heißt, ein schweres Jahr, so sind damit die schweren seelischen Belastungen gemeint, denen die Feuerwehrleute bei den Einsätzen auf der Autobahn ausgesetzt waren. Es sei in diesem Zusammenhang

