STANDESAMTLICHE NACHRICHTEN
Personalstandsfälle Monat Januar 1967
Geburten
Heidi K e w i ts ch , Horressen Ute Cacilia K u lim a nn , Nentershausen Peter Reinhold M e n g e s , Girkenroth Heike Margarete K e x e 1, Heiligenroth Elke Reiff, Montabaur Thomas Karl Ger harz, Montabaur Kirstin Elisabeth Pelzer, Montabaur Kerstin T ei ch er t , Holler Jörg Schenk, Montabaur Michaele Irene I b r on , Weroth Mario Rudolf Herzinger, Thalheim Arno Müller, Horbach Sylvia Kaulbach, Montabaur Tatjana Christina Rossel, Siershahn Elke Maria Herz, Wirges Jürgen Fr ens ch , Girod Anna Natascha Hering, Pottum Frank Kespe, Montabaur Jens S chae fer , Montabaur Christoph Werner Funke , Guckheim Markus G ö b e 1, Kleinholbach Torsten F er d i n and , Ruppach Markus Eugen Runkel, Mogendorf Eva Maria Ortseifen, Heiligenroth Frank Mu ns ch, Elbingen Joachim Theodor Jung, Dahlen Stefan Moll, Montabaur
Eheschließung
BertholdEis, Elz, und Evelyn Gabriele Gilies , Montabaur
Sterbefälle
Klara Elisabeth H amm ers t ein geb. Pancera, Montabaur
- 61 Jahre -
Margareta S ch lag geb. Diefenbach, Molsberg/OWW
- 68 Jahre -
Frieda De ng er geb. Scheeder, Montabaur
- 81 Jahre -
Veronika S ehr öd er geb. Hahn, Horressen-59 Jahre - Elisabeth H e 11 e r geb. Fritz, Hintermühlen/OWW
- 75 Jahre -
Oswald Hermann Peukert, Wallmerod - 63 Jahre - Josef Henkes , Ruppach - 53 Jahre -
Elisabeth Susanna Storch, Montabaur - 79 Jahre - Auguste Erna Rolshoven geb. Stole, Eigendorf
- 61 Jahre -
Bernhard B e 1 z, Rieneck Krs. Gemünden/Main
- 32 Jahre -
Rudolf We i ßer , Wiesbaden - 60 Jahre -
Margarete Eberz geb. Wolf, Heiligenroth-35 Jahre - Heinrich Bernhard Wermelt, Montabaur - 73 Jahre - Rudolf Erich Michael Sabisch, Montabaur-10 Jahre - Josef Jakob N eiles , Ochtendunk - 23 Jahre -
Aloysius S ted en , Nentershausen - 57 Jahre -
Peter Franz Meuer, Bladernheim - 68 Jahre -
Gertrud Fuchs geb. Lenhard, Ransbach/UWW
- 70 Jahre -
Maria Katharina Rohskamp geb.Jakobs, Montabaur
- 69 Jahre -
Margareta B u rk geb. Schepper, Oberelbert
- 7 3 J ahre -
KLEINANZEIGEN KOSTEN WENIG ABER SIE BRINGEN VIEL
ERFOLG!!!!
VERBANDS-und VEREINSMITTEILUNGEN
Kegelclub
"Gemütlichkeit 1907"
begeht 60jähriges Bestehen mit einem grossen PREISKEGELN
Als 1907 einige beherzte Männer aus Montabaur, unter ihnen der heute noch lebende Heinrich Philippe, Waterloo-Str., einen Kegelclub gründeten und ihm den Namen "Gemütlichkeit” gaben, hofften sie auf ein Fortbestehen des Clubs über Generationen hinweg. Daß dem so war, ist in erster Linie ein Verdienst des seit 1918 der "Gemütlichkeit" angehörenden und bis 1958 sich aktiv dem Kegelsport widmenden Uhrmachermeisters Müller und des heutigen Präsidenten, des Kreishandwerksmeisters und Träger des Bundesverdienstkreuzes Josef W ey and. Er leitet mit Umsicht und Toleranz den Club und hat viel dazu beigetragen, daß eine gewisse Beständigkeit eingekehrt ist, denn seit 1962 waren weder Ab- noch Neuzugänge zu verzeichnen. Ein Präsident, in einem Club von Individualisten, muß schon ausgleichend wirken, denn manches Mal waren seine Worte'ausschlaggebend und entscheidend für den Zusammenhalt des Clubs. Das innere Gefüge des Clubs ist heute mehr denn je gefestigt. So vermag sich jedes Mitglied ein- bzw. unterzuordnen sobald durch Mehrheitsbeschluß beispielsweise die Spielregeln geändert oder sonstige Entscheidungen getroffen werden. Gesunder Ehrgeiz und energievolle Schaffenskraft sind Tugenden, die jedem Mitglied anhaften und die auch die tragenden Säulen der "Gemütlichkeit 1907" sind.
Was die Gründer seinerzeit b-.’Ogen haben mochte, dem Club den Namen "Gemütlichkeit 1907" zu geben, ist leider heute nicht mehr festzustellen. Jedoch lassen die aus dem Jahre 1921 stammenden Photographien, auf denen die damaligen Mitglieder inmitten von Kaplan Roth zu sehen sind, erkennen, daß die "Gemütlichkeit 1907" aus den Angehörigen i des Gesellenvereins hervorgegangen ist. Das Charakteristikum dieses Vereins gepaart mit Begeisterung, Geselligkeit, Frohsinn, Humor und verständnisvoller Duldsamkeit garantieren den Fortbestand des Clubs durch sorgenvolle und gefährliche Zeiten. Zu einem traditionsreichen Club gehören aber auch Überlieferungen, die einfach heute nicht mehr wegzudenken sind. So zählt von jeher zu den Höhepunkten eines Kegel- jahres der seit 1962 auf acht Tage festgesetzte Ausflug* eine Tagesfahrt und ein sogenanntes Nikolauskegeln mit den Frauen. Diese haben nicht nur Gefallen am Kegelsport, sondern auch an der in der "Gemütlichkeit 1907" herrschenden Kameradschaft gefunden. So haben sich die Damen dann auch zu einem selbständigen Club zusammengeschlossen und kennen nun genauso wie die Männer ihren Kegeltag. Denn jeder Kegelabend birgt zweierlei in sich. Das erste ist das Vergessen der täglichen Sorgen und Mühen, und das zweite besteht darin, daß in guter Laune und Gemütlichkeit körperlich und geistig entspannt die Kegelbahn mit dem Ausblick auf das nächste Mal verlassen wird. Alles in allem kann der älteste Kegelr club in Montabaur auf eine stolze Bilanz zurückschauen und seine Mitglieder bürgen auch weiterhin für sein Fortbestehen.
Es sind dies folgende Kegelbrüder (in Klammern das Eintritts- jahr):
Josef Weyand ( 1922), Josef Reusch (1937), Josef Schmidt (1943), Sebastian Schwickert (1946), Peter Roßbach (1948), August Rüddel (1948), Rudolf Stamm (1958), Alfred Kunoth, Eugen Deves, Günther Landsknecht, Leonhardt Weckwert und Wilhelm Ohly (alle seit 1962).
An dieser Stelle sei auch noch erwähnt, daß der leider allzu-
Das AMTLICHE BEKANNTMACHUNGSBLATT erscheint wöchentlich. Bezug: Nur an Abonnenten. Anzeigenpreisliste Nr. 2 vom 1. Okt. 1965.
HERAUSGEBER: Hans Schmid. CHEFREDAKTION: Christa Frisch. Produktionsleitung: Marion Scheidhauer. Anzeigenleitung: E. Meiers.
UKUCK und VERLAG: PRIMO-VERLAG HANS SCHMID, 6689 Merchweiler/Saar, Pf. 20, Telefon 06825/5021, Telex 0444826, 6236 Eschborn/Taunus. Telefon 06196 / 41004, Telex 0414396.
27 -

