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erwähnt, daß bei der diesjährigen Brandmeistertagung des Kreises bekanntgegeben wurde, daß 11 Verkehrstote durch die Wehren des Unterwesterwaldkreises im Dienstjahr 1966 geborgen wurden. Hiervon entfallen allein auf die Freiw. Feuerwehr Montabaur 10. Diese Zahl sagt alles. Erfreulich ist, daß durch den schnellen Einsatz und das überlegte Handeln vielen Menschen geholfen und das Leben erhalten werden konnte. Darauf sind wir besonders stolz, aber auch, dankbar, daß wir diesen Menschen helfen durften.
Die Wehr wurde im Dienstjahr 1966 insgesamt achtund- dreißigmal zum Einsatz gerufen. Die Einsätze setzten sich wie folgt zusammen;
Kfz. -Brände 13; Kfz. -Unfälle 7 (dabei 10 Verkehrstote) Brand in Ölanlage 1; Ölunfälle 2; Waldbrände 4; Gebäudebrände 8; (davon 5 im Stadtgebiet Montabaur) Sonstige Einsätze 3.
Bei Einsätzen im Stadtgebiet von Montabaur war die Wehr insgesamt zehnmal eingesetzt.
Zur Verbesserung der technischen Ausrüstung rechnet die Wehr mit der Neuanschaffung eines modernen Löschfahrzeuges vom Typ LF 16. Gemessen an den zahlreichen Einsätzen bedeutet ein solches Fahrzeug eine Erhöhung der Schlagkraft und die Anerkennung für die unermüdliche Bereitschaft der Wehrmänner.
Fester Bestandteil der Wehr ist seit Jahren der Fanfarenzug. Aus kleinen Anfängen hat er sich im Laufe der Zeit zu ei - nem Klangkörper entwickelt, der bei Freundschaftstreffen und Wettstreiten ein gewichtiges Wort mitspricht, oder besser gesagt - einen gewichtigen Ton mitspielt.
Erstmalig findet nun auch in Montabaur solch ein Wettstreitspielen mit Fanfarenzügen anderer Wehren statt. Vom 10. bis 12. Juni treffen sich mehr als 35 Vereine aus allen Ländern der Bundesrepublik. Bei diesem Massenaufgebot steht jetzt schon fest, daß kräftig ins Horn gestoßen und die Trom mel gerührt wird. Sorgen allerdings bereitet heute schon die Unterbringung. Vielleicht aber revanchieren sich die Bürger der Stadt einmal, ihrerseits durch tätige Mithilfe Der Freiwilligen Feuerwehr Montabaur aber sei bescheinigt, daß sie getreu ihrem Wahlspruch, die Anerkennung ihrer Mitbürger, der Nachbargemeinden und vieler Menschen, denen sie aus der Not geholfen, längst gefunden hat.
KENNEN SIE MONTABAUR?
Ein kleines Heimat - Quiz
Antworten;
1. Die Gemarkungsfläche Montabaurs umfaßt 20,15 qkm. Davon sind T2, 31 qkm mit Wald bestanden.
2. ln Montabaur gibt es rund 2 100 Haushaltungen.
3. Das Kulturamt ist in der Limburger Straße Nr. 15
4. Die St. -Anna-Kapelle finden wir zwischen der katholischen Pfarrkirche und dem Landratsamt. Die gotische Kapelle war frülier das Beinhaus des um die Kirche herum gelegenen Friedhofes. Da damals hier Fultrleute oft im Gebete verweilten, wird sie auch "Fuhrmannskapelle" genannt. Heute ist sie zu einer Kriegergedächtniskapelle gestaltet.
5 . Vor hundert Jahren, am 26. Februar 1967, wurde der Unterwesterwaldkreis aus den nassauischen Ämtern Montabaur, Selters und Wallmerod gebildet. Bei einer Einwohnerzahl von 53 732 umfaßte er neben dem heutigen Kreisgebiet auch noch den Raum bis Sainscheid, Drei
felden und Linden. Im Jahre 1885 wurden die Orte des Amtes Wallmerod und ein Teil des Amtes Selters dem Kreis Westerburg zugeschlagen. Das südliclre Gebiet des Amtes Wallmerod kehrte 1932 zum Unterwesterwald- kreis zurück. Montabaur ist also mit Ausnalime dieses östlichen Kreisteiles seit 100 Jahren Kreisstadt für die Orte des Unterwesterwaldkreises.
M0NS TABOR, KLEINE STADT
Im Glast versunken liegst du, kleine Stadt, die meine große Liebe hat.
Du bist, umraltmt von zaubrisch schöner Welt, Vergangenheit und Zukunft, lichtumhellt,
Mons Tabor, zur Verklärung auserwählt. -
Wie war sie wundervoll, die Jugendzeit im Städtclien, in den Wäldern weit, und, wo zuhaus der Mutter Güte scliwang, nur Heimatstolz des Vaters Wort durchdrang. - Jclt lausche sinnend unvergess*nem Klang.
Nun führt mich HeimweJikranken hier der Weg, den Bach hinüber auch der Steg.
Du nimmst mich zärtlich auf in deine Hut.
Schon hör ich Heimatlaute, klar und gut.
Schenk kurze Weile, daß das Herz ausruht!
Aus offnen Fenstern grüßt der Blumen Flor, darüber schwebend Glockenchor. - Die lange Lebensreise ohne Rast.
Die Ferne log; blieb einzig Leere, Last.
Die Heimat gab, was du besessen hast. -
Um branden Hast und Lärm auch unsre Zeit, du ruhst in der Unzeitlichkeit.
Du bist im Zauber, der verklärt dich hat, mit Kirchen, Gassen, der Burg auf holiern Grat; Mons Tabor, meine Liebe, kleine Stadt.
Walter Kalb
FÜR SIE NOTIERT
Nicht die Berufsbezeichnung,
sondern die Art der ausgeübten Tätigkeit ist dafür maßgebend, ob jemand sozialversicherungspflichti g ist oder nicht. Als "Provisionsvertreter" war ein Mann in einer Großwäscherei und chemischen Reinigung angestellt worden. Er war dort auf Provisionsbasis in der Annahmestelle tätig. Trotz dieser Bezeichnung in seinem Vertrag war er sozialversicherungspflichtig. Tatsächlich übte er nämlich aufgrund der getroffenen Feststellungen eine Tätigkeit als Filialleiter im Angestellten Verhältnis aus. Letztlich war dalier für die Entscheidung di e eclite Art seiner Tätigkeit, nicht aber die im Vertrag gewählte Dienstbezeichnung maßgebend.
Sind Sie auch so abgeklärt wie der Aufsichtsrichter eines kleinen hessischen Gericlitsl Dem meldete empört der Wachtmeister, der eben neu angeschaffte teure Kommentar zum Strafgesetzbuch sei aus dem Sitzungssaal gestohlen worden. "Iüas ist nicht weiter schlimm", belehrte ilin der alte Richter. "Mich freut, daß die Leute die Strafgesetze lesen."
..ärgerlich!
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Zahlung versäumt:...
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