Ausgabe 
3.2.1967
 
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Volksbanken im Bundesgebiet bis Ende 1966 Volksbank-Spar­briefe im Nennwert von 52, 2 Millionen DM verkauft. Das bedeutet einen Zuwachs im Jahre 1966 von 29,1 Millionen oder 125, 0 Prozent. Gegenüber dem Vorjahr (plus 15 Millio­nen) hat sich der Zuwachs also fast verdoppelt. Der Deutsche Genossenschaftsverband sieht durch dieses Ergebnis seine Er­wartungen bestätigt, die an die Einführung des Sparbriefes und damit an die Erweiterung des Sortiments der Volksbanken- Organisation für ihre Kunden geknüpft wurden.

Die Vorteile des Sparbriefes gegenüber Aktien und Rentenpa­pieren - kein Kursrisiko, kurze Laufzeit und gute Verzinsung hätten nicht zuletzt bei der unsicheren Kapitalmarktsituation im vergangenen Jahre das Kaufinteresse erhöht. Eine Aufglie­derung nach Quartalen zeige deutlich, daß der Sparbriefab­satz kontinuierlich zugenommen habe. Der Verkauf für über 20 Millionen DM allein in den letzten beiden Quartalen 1966 lasse daraufschliessen,. daß diese günstige Entwicklung auch im Jahre 1967 anhalten werde.

KENNEN SIE MONTABAUR?

Ein kleines Heimat-Quiz (Auflösung aus Nr. 4)

Hier noch einmal die Fragen?

1. Wie heißen die Nachbargemeinden Montabaurs?

2. Wo ist in Montabaur die Westerwaldstraße?

3. Wessen Denkmal steht neben der katholischen Pfarrkirche?

4. Seit wann gibt es in Montabaur ein Konvikt?

5. Welches sind die in Montabaur vertretenen Bankinstitute?

ANTWORTEN:

1. Im Uhrzeigersinn gesehen grenzen an Montabaur folgende Nachbargemeinden: Eschelbach, Staudt, Heiligenroth, Wir­zenborn, Holler, Niederelbert, Kadenbach, Hillscheid, Dernbach, Eigendorf und Horressen.

2. Die Westerwaldstraße verbindet im Distrikt Wassergraben die Koblenzer Straße mit der Jahnstraße.

3. Am Rande der Grünfläche neben der Pfarrkirche St. Peter in Ketten steht das Denkmal Joseph Kehreins. Er war im vergangenen Jahrhundert Direktor des Montabaurer Lehrer­seminars. Nicht nur als hervorragender Lehrer war er weit über die Grenzen unserer Stadt hinaus bekannt. Er schrieb nicht weniger als 50 wissenschaftliche Bücher. Sein drei­bändiges Werk "Volkssprache und Volkssitte in Nassau bildet noch heute die Grundlage der diesbezüglichen For­schung.

4. Das Bischöfliche Konvikt wurde 1866 zur Heranbildung von Jungen, die später einmal Priester werden könnten, gegrün­det. Das heutige Gebäude wurde in den Jahren 1908 - 1910 erbaut.

5. In Montabaur gibt es folgende Bankinstitute:

Volksbank zu Montabaur eGmbH, Bahnhofstraße 31 Kreissparkasse Unterwesterwald, Bahnhofstraße 35 Nassauische Sparkasse, Bahnhofstraße 43.

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INFORMATIONEN

DER BUNDESVERKEHRSWACHT

Neues, Interessantes

Der Winter kann noch lange dauern - Verschnei­te Straßen erfordern eine besondere Fahrtechnik. Die Bundes- verkehrswacht weist darauf hin, daß die Voraussetzung hierzu

zunächst einmal die richtige Ausrüstung des Fahrzeuges ist; Winterreifen oder Schneeketten, Frostschutzmittel im Kühler und in der Scheibenwaschanlage sowie eine gute Batterie und Heizung gehören dazu.

Bruchteile von Sekunden genügen oft, um ein Fahr­zeug aus der Bahn zu bringen, wenn es unversehens in eine Windböe gerät. Diese Gefahr ist besonders beim Durchfahren von Waldschneisen, Geländeeinschnitten, auf hohen Dämmen oder Talbrücken gegeben. Der verantwortungsbewußte Fahrer fährt in solchen Situationen mit verminderter Geschwindig­keit und konzentriert sich auf blitzschnelle Reaktionsmöglich­keiten, - rät die Bundesverkehrswacht.

Es ist Ihnen klar, daß Sie bei dem besonders schnell und überraschend wechselnden Straßenzustand im Winter die Fahrbahn ständig aufmerksam beobachten müssen. Das können Sie aber nur, wenn Ihre Sicht nicht durch beschlagene oder vereiste Scheiben eingeengt ist. Die Bundesverkehrswacht rät Ihnen also, vor Antritt der Fahrt und unterwegs immer wieder die Scheiben zu säubern. Nur bei guter Sicht erkennen Sie rechtzeitig vereiste Straßenstellen - z. B. im Schatten, auf Brücken und in Waldstücken.

Die Zahl der unter Alkoholeinfluß verursach­ten Straßenverkehrsunfälle mit Personenschaden im Bundesgebiet erhöhte sich in den ersten neun Monaten des Jah­res 1966 um 9, 3 % auf 36.451 gegenüber dem gleichen Vor­jahreszeitraum. Die Zunahme der Gesamtzahl der Unfälle mit Personenschaden betrug 5, 2 °jo und stieg demnach um 12. 554. Wie die Bundesverkehrswacht mitteilt, sind damit die Alkoholunfälle im Vergleich zu der Gesamtzahl dieser Unfälle um fast 100 °Jo mehr angestiegen. Sie warnt in diesem Zusammenhang vor dem weitverbreiteten Irrtum, daß man noch verkelirstüchtig sei, .wenn man nach einigen Gläsern alkoholischer Getränke noch keine Wirkung zu spüren glaubt.

Verantwortlich für Satz u. Gestaltung des Textteils der heu­tigen Ausgabe; G. Rippel

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