Ausgabe 
20.1.1967
 
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Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird umgehende An­meldung bei der Geschäftsstelle im Rathaus, Zimmer 8, er­beten.

Bei der Anmeldung ist eine Anzahlung von DM 60, - zu leisten. Erste Vorbesprechung ist am Montag, dem 23.1.67, um 19.30 Uhr , in der Josef-Kehrein-Schule in Montabaur. Montabaur, den 12.1.1967 Volkshochschule

Montabaur, gez. Mangels, Bürgerm.

Frankreichfahrt der VHS. Montabaur In den Pfingsttagen dieses Jahres veranstaltet die VHS! Monta­baur wieder eine mehrtägige Studienfahrt nach Frankreich und zwar sind dieses Mal die franz. Alpen, die Cotd dAzur mit Cannes, Nizza und Monte Carlo sowie das Rhonetal mit Avignon und Lyon das Ziel.

Im einzelnen sieht der Reiseplan folgendes vor:

1. Tag': Montabaur - Basel-Genfer See - Lausanne - Genf-

Übernachtung in Annezy

2. Tag : Annezy - Mont Blanc - Grenoble - Route Napoleon-

Übernachtung in Cannes

3. Tag: Cannes - Nizza - Monte Carlo - Mentone -

Übernachtung wieder in Cannes *

4. Tag: Cannes - St. Tropez - Toulon - Marseille -

Übernachtung in Avignon

5. Tag: Avignon - Rhonetal - Arles - Nimes - Pont du Gard-

Orange - Übernachtung in Lyon

6. Tag: Lyon - Besancon - Beifort - Kolmar - Straßburg -

Montabaur

Die Reise, die unter Leitung von Oberstudienrat Dr. Wenzel durchgeführt wird, beginnt am Samstag, den 13. Mai und endet am Donnerstag, dem 18. Mai 1967 ( 6 Tage )

Nähere Auskunft über Einzelheiten und Kosten wird bei der Geschäftsstelle der VHS., Rathaus, Zimmer 8, erteilt.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist umgehende An - meldung zu empfehlen.

Die erste Vorbesprechung findet am Montag, den 23.1.1967, um 19.30 Uhr in der Joseph-Kehrein-Schule statt.

Volkshochschule Montabaur gez. Mengels - Bürgermeister -

Wir dürfen darauf aufmerksam machen, daß am Mittwoch, den 25. Januar 1967 der zweite Vortrag über

"Griechenland, Wiege der Europäischen Kultur " im Festsaal der Joseph-Kehrein-Schule stattfindet.

Dieses Mal führt uns Herr Dr. Franz Noll nach der Insel­welt der Ägäis.

Beginn ist wieder um 20. 00 Uhr und der Eintritt ist frei.

TuS Montabaur

Der traditionelle Preismaskenball des TUS Montabaur findet am Sonnabend, den 28. Januar 1967, 20.11 Uhr im Kolping­haus statt.

Prinz Karneval mit seinem Gefolge und der Elferrat der "Heiterkeit " werden der Veranstaltung beiwohnen.

Zum Tanze spielt die Kapelle "Ramona ",

Eintrittspreise: Masken: 1, 50 DM, Mitglieder 2, 50 DM, Mitglieder mit Ehefrau zusammen : 4, - DM, alle anderen Besucher : 3. 50 DM.

Es wird eine Verlosung durchgeführt. Lose sind bei den Vereinsmitgliedern und an der Abendkassen zu erhalten.

Die drei schönsten Masken werden prämiiert; es sind Geld­preise ausgesetzt.

Die Abendkasse wird um 19.00 Uhr eröffnet. Ein Kartenvor­verkauf findet nicht statt.

Alle Vereinsmitglieder und sonstigen Besucher sind herzlichst eingeladen.

DIE KRIMINALPOLIZEI RÄT

Kriminalpolizeiliches Vorbeugungsprogramm Februar 1967

ALLES HAT SEINE GRENZEN !

- Me ist fängt es ganz harmlos an: man trinkt und findet schnell "Freunde ".

- Doch wer weiß, was der im Schilde führt, der sich anbiedert oder animiert ?

- Diebstähle und Überfälle nach Zechtouren sind leider keine Seltenheit !

- Deshalb : Vorsicht bei Zechbekanntschaften !

Prahlen Sie nicht mit Ihrem Geld !

- Suchen Sie keine zweifelhaften Abenteuer !

Verzichten Sie auf die Begleitung Unbekannter !

-So beugen Sie am besten Diebstählen, Schlägereien und Überfällen vor !

ZUR GESCHICHTE

DER EVGL. PFARRGEMEINDE

Von Dekan Eberlin g ( verst, )

Fortsetzung aus Nr. 1

In der Hauptsache war er auf die Mithilfe des Gustav- Adolf-Vereins und seine eigene Sammeltätigkeit ange­wiesen. Er unternahm selbst Kollektenreisen und warb bei allen möglichen Gelegenheiten und Personen für seine Sache.

Eine besonders gebefreudige Spenderin war die Prinzessin Marianne der Niederlande zu Erbach a. Rh. Es dauerte lange, bis man einen geeigneten Bauplatz für die Kirche gefunden hatte, und begrüßte es schließlich als ein günsti­ges Geschick, daß man das große Besitztum des Kirchen­vorstehers und Anwaltes Cramer samt Wohnhaus und Hofweite, das er wegzugshalber verkaufen wollte, er­werben konnte.

Frühjahr 1874 wurde der erste Spatenstich zum Kirchenbau getan, die Grundsteinlegung aber aus verschiedenen Gründen bis zum 18. Juni 1874 verschoben. Am Morgen ver­sammelte sich die. Gemeinde mit den aus Nah und Fern her­beigeeilten Gästen auf dem Schloßhof vor der ev. Kapelle, und nach einer kurzen Feier dort, bei der der Ortspfarrer die Rede hielt, bewegte sich ein stattlicher Zug unter Vorantritt eines Musikkorps durch die festlich geschmückte Stadt zur Baustelle, Der fast schon bis zum Dachfirst fertige Rohbau vermochte kaum die Menge der Teilnehmer zu fassen. Zwei Lieder, vom Gesangverein Mendelssohn- Bartholdy vorgetragen, umrahmten die Feier. Die Fest­rede hielt als Vertreter des Gustav Adolf-Vereins Dekan Schröder von Seelbach. Dann legte das älteste Gemeinde­mitglied , Rechtsanwalt Cramer, eine Blechbüchse mit verschiedenen Urkunden in den Grundstein, der an der Steile versenkt wurde, wo sich jetzt der Altar erhebt. Den Weihe­akt nahm Konsistorialrat Ohly- Wiesbaden vor.

Dekan Held-Nordhofen sprach Dankgebet und Segen. Um 2 Uhr fand ein Festessen im Hotel zur Krone statt.

Die Einweihung der Kirche am 27. Oktober 1875 vollzog sich in ähnlicher Weise. Wiederum ein Festgottesdienst in der Schloßkapelle , den einer der früheren Geistlichen Montabaur, Dekan Steubing-Dillenburg, hielt, dann Fest­zug durch die Stadt zum eigenen neuen Gotteshaus.

Geh» Regierungsrat Dr. Firnhaber nahm die Schlüssel aus den Händen des Bauleiters entgegen, um sie dem Landes­bischof Dr. Wilhelmi zu überreichen, der sie mit einer kurzen Ansprache dem Ortspfarrer übergab. Letzterer öffnete dann die Tore der Kirche, und der Gottesdienst begann.

Die Kapelle des 68. Regiments leitete, von der Orgel be­gleitet, den Gesang der Gemeinde ein: "Ach, wie heilig ist der Ort !"

Dann nahm der Landesbischof die Weihe der Kirche vor und übergab sie ihrer Bestimmung.

Kraftvoll erklang darauf vom Gesangverein Mendelssohn- Bartholdy vorgetragen Ps. 24 7 - 10; "Hoch tut Euch auf!" von der Empore nieder.

Die Festpredigt hielt der Ortspfarrer im Anschluß an das Evangelium von der Verklärung Christi auf dem Berge Tabor.

"Auch unser Gotteshaus soll ein Mons Tabor sein", so lautete das Thema seiner Predigt. Denn es sei bestimmt zu einem Tempel dankerfüllter Anbetung Gottes, zu einer Pflanzschule