Ausgabe 
20.1.1967
 
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I lebendigen Glaubens an Christum, zu einer trauten | Friedensstätte unter den Menschen, zu einem Vorhofe des Himmels.

Nach einem Gebete stimmte der Gesangverein Mendels­sohn-Bartholdy den Beethovschen Chor: 'Die Ehre Gottes" an, und als er verklungenwar, erhoben sich alle Festteil­nehmer zu dem von Posaunen-, Orgel- und Giockenklang begleiteten Gesang: "Nun danket alle Gott", der jeden bis ins innerste Herz hinein ergriff.

Nachdem Schlußvotüm und dem Segen, gesprochen von Dekan Hatzfeld-Flacht, endete um 1 Uhr die erhebende kirchliche Feier,

Um 2 Uhr mittags begann das Festmahl im prächtig ge­schmückten Rathaussaal, das mehr als 150 Tischgenossen Ivereinigte und, durch viele Trinksprüche gewürzt, glän- Izend verlief.

Eine Enkelin unseres Dichters Schiller, Frau Regierungs­präsident von Wurmb. befand sich unter den Teilneherm. Ein Abend-Konzert in Hilberts Garten beschloß den fest- I liehen Tag.

Ilm Jahre 1900 wurde Wirges, dessen industrielle Ent - Iwicklung ein schnelles Anwachsen der evangelischen 1 Bevölkerung zur Folge hatte, als selbständige Gemeinde Imit 20 eingepfarrten Orten abgezweigt.

[Montabaur behielt an Ortschaften die gleiche Zahl. Von [Montabaur aus wird auch Wallmerod kirchlich versorgt, jdas zwar zu Hadamar gehört, aber von Montabaur be- Iquemer zu erreichen ist.

Ivom 1. Januar 1829 bis zur Gegenwart sind 12 evange­lische Geistliche hier tätig gewesen, 10 als Pfarrvikar, iie beiden letzten, Dekan Weckerling und der jetzige IStelleninhaber als Pfarrer.

ES GEHT UM IHR GELD

|Mit Vorsicht ins neue Jahr )er Jahresanfang ist die Zeit der Voraussagen.

Jur wenige Menschen unterziehen sich der Mühe, am [Jahresende festzustellen, welche der zwölf Monate zuvor gemachten Prophezeihungen eingetroffen sind und welche [falsch waren.

srade an diesem Jahresende sollte man sich weniger denn Jje auf die Propheten, um so mehr aber auf sich selbst und iie eigene Vorsorge verlassen. Die veränderte Wirtschafts­lage gebietet das.

/as aber kennzeichnet die Wirtschaftslage 1 Nichts anderes als das Normale, das dieser unserer Wirtschaftsordnung eigentümlich ist.

formal aber ist es für eine die von Millionen freier Konsu- tentenentscheid ungen und Hunderttausenden freier Unter- iiehmerentscheidungen bestimmt wird, daß ihre Ent - ncklung von Schwankungen erfüllt ist. sht es aufwärts, geschieht bald zuviel des Guten. Es vird zuviel gebaut, zuviel angeschafft, zuviel an Schul­den gemacht.

Löhne, Preise und Zinsen steigen schnell. Der Rückschlag Ist unvermeidlich. Wo bisher Optimismus herrschte, kehrt Pessimismus ein.

für wenige bauen noch, nur zögernd wird gekauft, nur fcögemd Kredit gegeben.

Arbeitslosigkeit breitet sich aus, Betriebe mit zu geringem fi'genkapital brechen zusammen.

Doch neue Kräfte sammeln sich und der nächste Aufschwung beginnt. *

Gegen diesen unvermeidlichen Konjukturzyklus von Auf­schwung und Stockung kann und muß sich jeder einzelne wappnen und zwar durch eigene Vorsorge, besonders durch Rücklagenbildung in den "fetten Jahren".

Denn der Betriebsinhaber, der über Reserven verfügt, der Lohnempfänger, der ein gut ausgestattetes Sparkonto hinter sich weiß, kommt leichter durch die Wellentäler der Konjuktur als derjenige, der vergessen hatte, vorzu­sorgen.

Die über 130 Milliarden DM auf den Sparkonten zeigen, daß es nur wenige sind.

FÜR SIE NOTIERT

Überfahren

lassen sollten Sie sich nicht im täglichen Rechtsleben.

Sie sollen selbst aber auch nicht überfahren, nämlich als Kraftfahrer über die ununterbrochene weiße Linie.

Diese weiße nicht unterbrochene Linie darf weder über­fahren noch mit den Reifen berührt werden. Dabei heißt "Überfahren " im Sinne dieser Vorschrift nicht nur das echte Fähren der Räder über die Linie.

Nach dem Zweck der Bestimmung soll die klare Begren­zung der Fahrbahn sichergestellt werden. Jeder Kraft­fahrer soll mit seinem Fahrzeug im Rahmen seiner Fahr­bahn bleiben.

Seitlich über die Räder hinausragende Aufbauten eines Lkw wurden einem Fahrer zum Verhängnis.

Er hatte seinen Wagen so weit links gefahren, daß diese Aufbauten ( nicht die Räder selbst ) über die weiße Linie hinausragten und damit einen Unfall verursachten.

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