Ausgabe 
9.12.1966
 
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beauftragte Stadtschultheis der Stadt Montabaur in ehrfurchts­voller Verbeugung den hochverehrten Kommissariusid.. her­zoglichen. Landesregierung, Herrn Geheimen Regierungsrat Schenckherzlichst begrüßte und ihm den Dank von sämtlichen Schultheisen und Deputierten aussprach.

Am 1. Mai 1819 erfolgte laui'Niederschrift die Abgrenzung ^wischen dem Stadt- und Horresser Gemeindewald, Horres­sen erhLg^t; seinen eigenen Wald. Die Niederschrift trägt die Unterschriften der Schultheisen und sämtlicher Vorsteher Jfer Stadt Montaur und der Gemeinde Horressen, Die erfor­derlichen ^Grenzsteine wurden in feierlicher Form gesetzt, Wovon noch ein Stein mit dem nassauischen Wappen nach tj:er Stadt gekehrt, erhalten, ist.

|om Stadtschultheisen der Stadt Montabaur wurde in einer mit entblößtem Haupte gehaltenen Rede u. a bemerkt, daß der erste Stein zur Scheidewand zwischen der Stadt j^Iontabaur und der Gemeinde Horressen gesetzt und damit 4ie Trennung Öer Wälddistrikte erfolgt sei. Die Bürger von Montabaur und Horressen haben seit urdenklichen Zeiten in Frieden und Eintracht gelebt und alle Vorteile brüderlich ge­gossen und alles Leid gemeinschaftlich getragen. Die bis­herige Eintracht als Grenznachbarn soll fortgesetzt und auch a'uf die Nachkommen übertragen werden. Die beidersei­tigen Vorstände gelobten dieses mit herzlichem Händedruck. Der herzogliche Schultheis von Horressen dankte nach vollen­deter Absteinung für die gute Gesinnung der Stadt Montabaur gegen Horressen und versprach, die nunmehr zu Horressen gehörenden Walddistrikte zu schützen, und zu pflegen und den Nachkommen nutzbar zu machen.

Die Gemeinde Horressen hat heute einen Waldbestand von 96 ha.

Die Holzbödenfläche der Stadt Montabaur nach dem Stande vom 1:10.54 beträgt 714,4110 ha. , die Gesamtverwaltungs- fläehe 748, 4111 ha. Das Mehr an Wald hat die Stadt durch Aufforstungen in den letzten 30 Jahren erhalten. Sie hat un- ter^BeWeis gestellt, daß alles zur Erhaltung des großen Wald- vespiögens in jeder Hinsicht getan wurde.

AnTsfrgr T

Auf Grund des Teilungsrezesses erhielten:

Flächenraum d.

Vergütung

Lfd.Nr.

Gemeinde

Köpfe

Morgen

Ruten Morgen

Ruten

1

Niederelbert

95

519

65

-

-

2

Montabaur mit

Horressen

526

2877

22

-

-

3

Eigendorf

73

399

31

-

a»

4

Dernbach

137

749

39

-

-

5

W irges

133

727

51

-

-

6

Siershahn

79

432

13

-

-

. 7*'

Ebernhahn

54

295

38

-

-

8

,,Heiligenroth

89

486

83

8

-

9

Moschheim

49

268

3

6

-

10

Eschelbach

51

278

97

15

-

11

Bannberscheid

27

147

69

4

12 ;

Oetzingen

52

284

44

13

-

13 :

Boden

44

240

68

5

-

14*

Staudt

35

191

45

-

-

15

Bladernheim

12

65

64

-

80

16 ,

Untershausen

22

120

34

1

40

17

Stahlhofen

37

202

39

-

-

18

Reokenthal,

19

103

93

-

-

19 ..

Oberelbert

50

273

50

-

-

20

Daubach

33

180

51

-

-

21 ,

Ettersdorf

15

82

5

-

-

221

Holler

93

508

71

3

-

23:

Welschneudorf

56

306

32

2

-

24 ?

W irzenborn

19

103

93

5

-

25;

Leuterod

44

240

68

-

-

\

'i

7

18 44

10 086

68

63

20

63

20

r.

Zusammen : 18 44

10149

88

Postamt Montabaur

" Postdienst beim Postamt Montabaur vor Weihnachten "

An den verkaufsoffenen Samstagen ( 10. und 17, Dez.1966] sind beim Postamt Montabaur der Schalter 1 und der Paket­schalter zusätzlich von 13. 00 Uhr - 15. 00 Uhr geöffnet.

Der Schalter 2 ist ab sofort bis 23. Dez.1966 einschließlich bereits ab 14. 00 Uhr geöffnet,

GLÜCKWÜNSCHE des Handels und Gewerbes

Wie in den früheren Jahren bringt der PRIMO-VERLAG Hans SCHMID in seiner letzten Ausgabe vor Weihnachten im Mitteilungs- und Nachrichtenblatt die Glückwünsche der Geschäftsleute in einem großen Glückwunsch-Anzeigen­teil zur Veröffentlichung,

Die Mitarbeiter des Verlages haben einen umfangreichen An- zeigen-Katalog an alle Geschäftsleute verteilt. Sofern der eine oder andere Geschäftsmann vergessen worden ist, bitten wir um Anforderung des Kataloges bei unseren Mitarbeitern oder direkt beim Verlag, PRIMO-VERLAG HANS SCHMID

WICHTIGER HINWEIS

Im Jahre 1966 erscheint die letzte Ausgabe des Jahres in der Woche vor Weihnachten, Wir weisen schon jetzt die Ver­eine und Geschäftsleute daraufhin und bitten darum, daß die Vereinsmitteilungen und Anzeigen schon in der Ausgabe Nr. 52 ( Woche vor Weihnachten) veröffentlicht werden müssen. PRIMO-VERLAG HANS SCHMID

AUS DEM KOMMUNALEN LEBEN

ZIVILSTANDSREGISTER

der Stadt Montabaur - Dezember 1966

Geborene :

8 . Dezember: Helena, Tochter von Wilhelm Hutter, Kaufmann

10. Dezember: Anna, Tochter von Caspar Steinebach,Oeconom

11. Dezember: Maria Anna, Tochter von Valentin Hohmann

Fuhrmann

11. Dezember: Helena, Tochter von Johann Meurer,Oelmüller

12. Dezember: Elisabetha, Tochter von Franz Knögel, Metzger 21. Dezember: Elisabetha, Tochter von Norbert Burg, Schneider 26, Dezembers Margaretha, Tochter von Wilhelm.Hammel,

Oberkellner

Ge storben e :

2. Dezember; Maria Anna Hoffroann (Kind), 2 Jahre alt 4. Dezember; Joseph Marx(uneheliches Kind), 14 Tage alt 11. Dezember; Maria Scheidt ( Ehefrau), 53 Jahre alt Vermählte:

18. Dezember: Michael. Klee und Maria Anna Zeis 24. Dezember: Joseph Vetter und Anna Maria Schuth 26, Dezember: Georg Schwenk und Katharina Neuroth 26, Dezember; Johann Bendel und Katharina .Weber 26. Dezember: Johann Peter Wirsdorf und Anna Isola Neue Heimatliteratur

Rechtzeitig zurHundertjahr-Feier des Unterwesterwaldkreises Ende Februar 1967 wird im Verlag Strüder, Neuwied, ein Bildband über unseren Heimatkreis erscheinen. Den geschicht­lichen Rückblick schrieb August Welker,

November , im Rückblick

Die für die 13 Amtsgerichtsbezirke im Regierungsbezirk Mon­tabaur zuständige Amtsanwaltschaft ist aus dem Amtsge­richtsgebäude ausgezogen. Das Gerichtsgebäude muß zum 1, Januar die aufgelösten Amtsgerichte Höhr-Grenzhausen, Selters und teilweise auch Wallmerod aufnehmen.

Dem Kreisvolksbildungswerk Unterwesterwald wollen 34 Gemeinden beitreten,

Richtfest wurde im Montabaurer Hallenschwimmbad gebaut

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