beauftragte Stadtschultheis der Stadt Montabaur in ehrfurchtsvoller Verbeugung den hochverehrten Kommissariusid.. herzoglichen. Landesregierung, Herrn Geheimen Regierungsrat Schenckherzlichst begrüßte und ihm den Dank von sämtlichen Schultheisen und Deputierten aussprach.
Am 1. Mai 1819 erfolgte laui'Niederschrift die Abgrenzung ^wischen dem Stadt- und Horresser Gemeindewald, Horressen erhLg^t; seinen eigenen Wald. Die Niederschrift trägt die Unterschriften der Schultheisen und sämtlicher Vorsteher Jfer Stadt Montaur und der Gemeinde Horressen, Die erforderlichen ^Grenzsteine wurden in feierlicher Form gesetzt, Wovon noch ein Stein mit dem nassauischen Wappen nach tj:er Stadt gekehrt, erhalten, ist.
|om Stadtschultheisen der Stadt Montabaur wurde in einer mit entblößtem Haupte gehaltenen Rede u. a bemerkt, daß der erste Stein zur Scheidewand zwischen der Stadt j^Iontabaur und der Gemeinde Horressen gesetzt und damit 4ie Trennung Öer Wälddistrikte erfolgt sei. Die Bürger von Montabaur und Horressen haben seit urdenklichen Zeiten in Frieden und Eintracht gelebt und alle Vorteile brüderlich gegossen und alles Leid gemeinschaftlich getragen. Die bisherige Eintracht als Grenznachbarn soll fortgesetzt und auch a'uf die Nachkommen übertragen werden. Die beiderseitigen Vorstände gelobten dieses mit herzlichem Händedruck. Der herzogliche Schultheis von Horressen dankte nach vollendeter Absteinung für die gute Gesinnung der Stadt Montabaur gegen Horressen und versprach, die nunmehr zu Horressen gehörenden Walddistrikte zu schützen, und zu pflegen und den Nachkommen nutzbar zu machen.
Die Gemeinde Horressen hat heute einen Waldbestand von 96 ha.
Die Holzbödenfläche der Stadt Montabaur nach dem Stande vom 1:10.54 beträgt 714,4110 ha. , die Gesamtverwaltungs- fläehe 748, 4111 ha. Das Mehr an Wald hat die Stadt durch Aufforstungen in den letzten 30 Jahren erhalten. Sie hat un- ter^BeWeis gestellt, daß alles zur Erhaltung des großen Wald- vespiögens in jeder Hinsicht getan wurde.
AnTsfrgr T
Auf Grund des Teilungsrezesses erhielten:
Flächenraum d.
Vergütung
Lfd.Nr.
Gemeinde
Köpfe
Morgen
Ruten Morgen
Ruten
1
Niederelbert
95
519
65
-
-
2
Montabaur mit
Horressen
526
2877
22
-
-
3
Eigendorf
73
399
31
-
a»
■4
Dernbach
137
749
39
-
-
5
W irges
133
727
51
-
-
6
■Siershahn
79
432
13
-
-
. 7*'
Ebernhahn
54
295
38
-
-
8 •
,,Heiligenroth
89
486
83
8
-
9
Moschheim
49
268
3
6
-
10
Eschelbach
51
278
97
15
-
11
Bannberscheid
27
147
69
4
12 ;
Oetzingen
52
284
44
13
-
13 :
Boden
44
240
68
5
-
14*
Staudt
35
191
45
-
-
15
Bladernheim
12
65
64
-
80
16 ,
Untershausen
22
120
34
1
40
17
Stahlhofen
37
202
39
-
-
18
Reokenthal,
19
103
93
-
-
19 ..
Oberelbert
50
273
50
-
-
20
Daubach
33
180
51
-
-
21 ,
Ettersdorf
15
82
5
-
-
221
Holler
93
508
71
3
-
23:
Welschneudorf
56
306
32
2
-
24 ?
W irzenborn
19
103
93
5
-
25; ■
Leuterod
44
240
68
-
-
\
'i
7
18 44
10 086
68
63
20
63
20
r.
Zusammen : 18 44
10149
88
Postamt Montabaur
" Postdienst beim Postamt Montabaur vor Weihnachten "
An den verkaufsoffenen Samstagen ( 10. und 17, Dez.1966] sind beim Postamt Montabaur der Schalter 1 und der Paketschalter zusätzlich von 13. 00 Uhr - 15. 00 Uhr geöffnet.
Der Schalter 2 ist ab sofort bis 23. Dez.1966 einschließlich bereits ab 14. 00 Uhr geöffnet, “
GLÜCKWÜNSCHE des Handels und Gewerbes
Wie in den früheren Jahren bringt der PRIMO-VERLAG Hans SCHMID in seiner letzten Ausgabe vor Weihnachten im Mitteilungs- und Nachrichtenblatt die Glückwünsche der Geschäftsleute in einem großen Glückwunsch-Anzeigenteil zur Veröffentlichung,
Die Mitarbeiter des Verlages haben einen umfangreichen An- zeigen-Katalog an alle Geschäftsleute verteilt. Sofern der eine oder andere Geschäftsmann vergessen worden ist, bitten wir um Anforderung des Kataloges bei unseren Mitarbeitern oder direkt beim Verlag, PRIMO-VERLAG HANS SCHMID
WICHTIGER HINWEIS
Im Jahre 1966 erscheint die letzte Ausgabe des Jahres in der Woche vor Weihnachten, Wir weisen schon jetzt die Vereine und Geschäftsleute daraufhin und bitten darum, daß die Vereinsmitteilungen und Anzeigen schon in der Ausgabe Nr. 52 ( Woche vor Weihnachten) veröffentlicht werden müssen. PRIMO-VERLAG HANS SCHMID
AUS DEM KOMMUNALEN LEBEN
ZIVILSTANDSREGISTER
der Stadt Montabaur - Dezember 1966
Geborene :
8 . Dezember: Helena, Tochter von Wilhelm Hutter, Kaufmann
10. Dezember: Anna, Tochter von Caspar Steinebach,Oeconom
11. Dezember: Maria Anna, Tochter von Valentin Hohmann
Fuhrmann
11. Dezember: Helena, Tochter von Johann Meurer,Oelmüller
12. Dezember: Elisabetha, Tochter von Franz Knögel, Metzger 21. Dezember: Elisabetha, Tochter von Norbert Burg, Schneider 26, Dezembers Margaretha, Tochter von Wilhelm.Hammel,
Oberkellner
Ge storben e :
2. Dezember; Maria Anna Hoffroann (Kind), 2 Jahre alt 4. Dezember; Joseph Marx(uneheliches Kind), 14 Tage alt 11. Dezember; Maria Scheidt ( Ehefrau), 53 Jahre alt Vermählte:
18. Dezember: Michael. Klee und Maria Anna Zeis 24. Dezember: Joseph Vetter und Anna Maria Schuth 26, Dezember: Georg Schwenk und Katharina Neuroth 26, Dezember; Johann Bendel und Katharina .Weber 26. Dezember: Johann Peter Wirsdorf und Anna Isola Neue Heimatliteratur
Rechtzeitig zurHundertjahr-Feier des Unterwesterwaldkreises Ende Februar 1967 wird im Verlag Strüder, Neuwied, ein Bildband über unseren Heimatkreis erscheinen. Den geschichtlichen Rückblick schrieb August Welker,
November , im Rückblick
Die für die 13 Amtsgerichtsbezirke im Regierungsbezirk Montabaur zuständige Amtsanwaltschaft ist aus dem Amtsgerichtsgebäude ausgezogen. Das Gerichtsgebäude muß zum 1, Januar die aufgelösten Amtsgerichte Höhr-Grenzhausen, Selters und teilweise auch Wallmerod aufnehmen.
Dem Kreisvolksbildungswerk Unterwesterwald wollen 34 Gemeinden beitreten,
Richtfest wurde im Montabaurer Hallenschwimmbad gebaut
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