Guido Helmut Fuchs, Horressen
Jürgen Werner Kexel, Heiligenroth
Christiane Brigitte Huber, Wirges
Petra Korbach, Bannberscheid
Claudia Elisabeth Münch, Montabaur
Sibylle Roßbach, Montabaur
Christoph-Manfred Krätz, Marienhausen
Elisabeth Schmidt, Wirges . -
Jürgen Walter Jung, Siershahn
Ursula Margarete Bauschke, Welschneudorf
Günter Petri, Ruppenrod
Kristin Halfar, Montabaur
Kerstin Simone Zimmer, Niedererbach
Thomas Güberg,. Arzbach
Eva-Maria Ilse Neukirchner, Bad Niederbreisig
Sabine Kleiner, Montabaur
Silvia Skrebutis, Eigendorf
Frank Kremer, Weroth
Michael Schönberger, Ehringhausen
Walter Ströder, Selters
Rüdiger Erich Klaus, Montabaur
Eheschließungen
Manfred Ruprecht Baschab, Montabaur und Irmgard Alice Müller, Ochtendung
Manfred Ströder, Heiligenroth und Sibylle Finkei, Neuwied
Sterbefälle
Andreas Giehl, Marienberg 9 Jahre
Johann Neuroth, Heiligenroth 77 Jahre
Bruno Preuschoff, Nomborn 70 Jahre
Hartmut Schürg, Marienberg 22 Jahre
Luise Elisabeth Bahl geb. v.Ende, Montabaur 69 Jahre Luise Trum, Hübingen 65 Jahre
Katharina Sturm geb.Herbst,Heiligenroth 86 Jahre
Anna Kath. Nebgen geb. Steinebach, Eschelbach
68 Jahre
Margaretha Gröninger geb. Kunst, Montabaur 92 Jahre Agnes Schmidt geb. Knebel, Dernbach 63 Jahre
Christian Oster, Montabaur 89 Jahre
Anna Dupp, Eigendorf 69 Jahre
Katharina Maria Weber geb. Jäger, Montabaur 59 Jahre Johann Moritz Keul, Niederelbert 80 Jahre
Josefa Wolf geb. Winkler, Eschelbach 73 Jahre
Karl Friedrich Rudolf Busche, Essen-Süd 75 Jahre
Uwe Legrand , Rheinhausen 26 Jahre
Hans Günter Josef Zimmer, Rheinhausen 22 Jahre
Monika Laube, Mündersbach 5 Tage
Albert Waldl, Sipbachzell / Österreich 34 Jahre
Der Standesbeamte
AMTLICHE BEKANNTMACHUNGEN
Salmonellen in amerikanisch. Trockenmilch
Das Bundesgesundheitsroinisterium hat uns mitgeteilt, daß die vom Nahrungsmitteltrust " Borden" in den USA hergestellte Trockenmilch " Starlac" Salmonellen enthält.
Die Lebensmittelhändler, die Trockenmilch " Starlac" im Sortiment führen, werden ersucht, den Verkauf einzustellen und umgehend die Ortspolizeibehörde zu benachrichten.
Die Bevölkerung wird gebeten, beim Kauf von Trockenmilch auf diese Sachlage zu achten.
Montabaur, den 30. Nov.1966, Stadtverwaltung Montabaur -als Ortspolizeibehörde- gez. Mangels, Bürgermeister.
Kreisjugendspielschar
Am Samstag, dem 10. Dez. 1966, um 20.00 Uhr, führt " die oase" - Kreisjugendspielschar- im Festsaal der Joseph-Kehr- ein-Schule die Kriminalkomödie "Das Spinnennetz" von Agathe Christie auf.
Alle Veröffentlichungen der Schriftstellerin Agathe Christie zeichnen sich durch eine klare Kenntnis vom Menschen und seinen Verhaltensweisen aus.
Die jugendliche Spielschar hat bereits bei früheren Anlässen bewiesen, daß sie ein ansprechendes darstellendes Spiel bringt. Ein Besuch dieser Veranstaltung kann daher nur empfohlen werden.
Ober markerrecht
Das Obermärkerrecht der Stadt Montabaur und die Teilung des Montabaurer Märkerwaldes durch' Teilungsrezeß vom 20. August 1818.
Als die alten Marken verschwunden waren, blieb dennoch der Name derselben noch lange an den gemeinschaftlichen Waldungen bestehen. In dem sogenannten .Märkerwald, den die . Stadt Montabaur mit den Bännen Holler und Wirges gemeinschaftlich besaß, hatte die Stadt Montabaur das Obermärkerrecht. Der Stadtrat von Montabaur setzte fest, wann Bäume gesetzt werden sollten und wieviel jeder Märker zu liefern hatte. Die Verwaltung des Märkereiwesens hatten zwei Holzmeister zu besorgen, die aus den Schöffen der Stadt gewählt wurden. Jährlich wurden sie vom Bürgermeister zweimal berufen, um Rechnung über ihre Verwaltung zu legen.
Die Beaufsichtigung, Pflege und Erhaltung des Waldes lag den Förstern ob, die, wie die Holzmeister vom Bürgermeister und Rat der Stadt eingesetzt wurden.
Zum Montabaurer Märkerwald gehörten:
Die Stadt Montabaur mit Horressen, Niederelbert, Eigendorf, Dernbach, Wirges, Siershahn, Ebernhahn, Heiligenroth, Moschheim, Eschelbach, Bannberscheid, Otzingen, Boden, Staudt, Bladernheim, Untershausen, Stahlhofen, Reckenthal, Oberelbert, Daubach, Ettersdorf, Holler, Welschneudorf, Wirzenborn und Leuterod.
Fast 100 Jahre dauerte der Kampf um die Rechte, die der Stadt Montabaur von seinem Bann bestritten wurden. 1733 schlossen sich die Mitmärker zusammen, wählten einen Deputiertenkreis- je 1 Deputierter aus jeder Gemeinde- und führten Beschwerde gegen den Widerstand der Stadt Montabaur und des Landesfürsten von Trier. Sie stellten den Antrag, dm Markwald entsprechend der Zahl der Mitmärker zu verteilen. Die Mitmärker drängten auf eigenen Waldbesitz. Die Verhandlungen zogen sich Jahrzehnte ohne Erfolg hin. Sie gerieten besonders durch den Wechsel der Landesherrschaft von Kurtrier zu Nassau ins Stocken.
Erst 1818 wurden sie von Erfolg gekrönt. Die alte Markverfassung im Montabaurer Markwald wurde aufgehoben. Die Teilung, die durch eine Kommission der herzoglichen Regierung im Rathaus zu Montabaur erfolgte, geschah zur Abwendung der großen Nachteile, die eine gemeinschaftliche Waldnutzung zur Folge hatte, aber zur völligen Zufriedenheit und Wohlfahrt*’ aller Beteiligten.
Der Flächeninhalt des Montabaurer Markwaldes betrug nach Vermessungen des damaligen Oberförsters Nathan 10530 Morgen und 88 Ruten. Die Stadt Montabaur erhielt mit Horressen unter Aufgabe ihres Obermärkerrechtes vorweg 205 Morgen und 52 Ruten Waldfläche. Nach Abzug von Wegen, Steinbrüchen usw. verblieben laut Rezeß noch 10149 Morgen und 88 Ruten Waldfläche zur Verteilung, die unter die sämtlichen 25 Markwälder nach der Kopfzahl ihrer Teilhaber verteilt wurden. Es waren 1844 Teilhaber vorhanden. Auf jedes Märkerglied entfielen 5 Morgen und 47 Ruten Waldfläche.
Die zugeteilten Markwaldungen wurden nun Gemeindeeigentum ( siehe Anlage). i
Auf Anlaß der erfolgten Teilung veranstaltete der Rat der Stadt Montabaur eine Feier mit Festessen im Gartenahus des Stadtrats Herbst, in der u.a. der von der gesamten Märkerschaft
Das AMTLICHE BEKANNTMACHUNGSBLATT erscheint wöchentlich.
Bezug: Nur an Abonnenten. Anzeigenpreisliste Nr. 2.vom 1. Okt. 1965.
HERAUSGEBER: Hans Schmid. CHEFREDAKTION: Christa Frisch.
Produktionsleitung: Marion Scheidhauer. An zeigen leitung: E. Meiers.
Organisation? leitung: Günther Wurth. Vertriebsleitung: Robert Loth.
VERLAGSBURO ESCHBORN Organisationsleitung: Robert Degen.
DRUCK und VERLAG: PRIMO-VERLAG HANS SCHMID,
6689 Merchweiler /Saar, Pf. 20, Telefon 06825/5021, Telex 0444826.
6236 Eschborn/Taunus. Telefon 06196 / 41004, Telex 04 14396.

