Ausgabe 
9.12.1966
 
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Guido Helmut Fuchs, Horressen

Jürgen Werner Kexel, Heiligenroth

Christiane Brigitte Huber, Wirges

Petra Korbach, Bannberscheid

Claudia Elisabeth Münch, Montabaur

Sibylle Roßbach, Montabaur

Christoph-Manfred Krätz, Marienhausen

Elisabeth Schmidt, Wirges . -

Jürgen Walter Jung, Siershahn

Ursula Margarete Bauschke, Welschneudorf

Günter Petri, Ruppenrod

Kristin Halfar, Montabaur

Kerstin Simone Zimmer, Niedererbach

Thomas Güberg,. Arzbach

Eva-Maria Ilse Neukirchner, Bad Niederbreisig

Sabine Kleiner, Montabaur

Silvia Skrebutis, Eigendorf

Frank Kremer, Weroth

Michael Schönberger, Ehringhausen

Walter Ströder, Selters

Rüdiger Erich Klaus, Montabaur

Eheschließungen

Manfred Ruprecht Baschab, Montabaur und Irmgard Alice Müller, Ochtendung

Manfred Ströder, Heiligenroth und Sibylle Finkei, Neuwied

Sterbefälle

Andreas Giehl, Marienberg 9 Jahre

Johann Neuroth, Heiligenroth 77 Jahre

Bruno Preuschoff, Nomborn 70 Jahre

Hartmut Schürg, Marienberg 22 Jahre

Luise Elisabeth Bahl geb. v.Ende, Montabaur 69 Jahre Luise Trum, Hübingen 65 Jahre

Katharina Sturm geb.Herbst,Heiligenroth 86 Jahre

Anna Kath. Nebgen geb. Steinebach, Eschelbach

68 Jahre

Margaretha Gröninger geb. Kunst, Montabaur 92 Jahre Agnes Schmidt geb. Knebel, Dernbach 63 Jahre

Christian Oster, Montabaur 89 Jahre

Anna Dupp, Eigendorf 69 Jahre

Katharina Maria Weber geb. Jäger, Montabaur 59 Jahre Johann Moritz Keul, Niederelbert 80 Jahre

Josefa Wolf geb. Winkler, Eschelbach 73 Jahre

Karl Friedrich Rudolf Busche, Essen-Süd 75 Jahre

Uwe Legrand , Rheinhausen 26 Jahre

Hans Günter Josef Zimmer, Rheinhausen 22 Jahre

Monika Laube, Mündersbach 5 Tage

Albert Waldl, Sipbachzell / Österreich 34 Jahre

Der Standesbeamte

AMTLICHE BEKANNTMACHUNGEN

Salmonellen in amerikanisch. Trockenmilch

Das Bundesgesundheitsroinisterium hat uns mitgeteilt, daß die vom Nahrungsmitteltrust " Borden" in den USA hergestellte Trockenmilch " Starlac" Salmonellen enthält.

Die Lebensmittelhändler, die Trockenmilch " Starlac" im Sor­timent führen, werden ersucht, den Verkauf einzustellen und umgehend die Ortspolizeibehörde zu benachrichten.

Die Bevölkerung wird gebeten, beim Kauf von Trockenmilch auf diese Sachlage zu achten.

Montabaur, den 30. Nov.1966, Stadtverwaltung Montabaur -als Ortspolizeibehörde- gez. Mangels, Bürgermeister.

Kreisjugendspielschar

Am Samstag, dem 10. Dez. 1966, um 20.00 Uhr, führt " die oase" - Kreisjugendspielschar- im Festsaal der Joseph-Kehr- ein-Schule die Kriminalkomödie "Das Spinnennetz" von Agathe Christie auf.

Alle Veröffentlichungen der Schriftstellerin Agathe Christie zeichnen sich durch eine klare Kenntnis vom Menschen und seinen Verhaltensweisen aus.

Die jugendliche Spielschar hat bereits bei früheren Anlässen bewiesen, daß sie ein ansprechendes darstellendes Spiel bringt. Ein Besuch dieser Veranstaltung kann daher nur empfohlen werden.

Ober markerrecht

Das Obermärkerrecht der Stadt Montabaur und die Teilung des Montabaurer Märkerwaldes durch' Teilungsrezeß vom 20. August 1818.

Als die alten Marken verschwunden waren, blieb dennoch der Name derselben noch lange an den gemeinschaftlichen Wal­dungen bestehen. In dem sogenannten .Märkerwald, den die . Stadt Montabaur mit den Bännen Holler und Wirges gemein­schaftlich besaß, hatte die Stadt Montabaur das Obermärker­recht. Der Stadtrat von Montabaur setzte fest, wann Bäume gesetzt werden sollten und wieviel jeder Märker zu liefern hatte. Die Verwaltung des Märkereiwesens hatten zwei Holz­meister zu besorgen, die aus den Schöffen der Stadt gewählt wurden. Jährlich wurden sie vom Bürgermeister zweimal be­rufen, um Rechnung über ihre Verwaltung zu legen.

Die Beaufsichtigung, Pflege und Erhaltung des Waldes lag den Förstern ob, die, wie die Holzmeister vom Bürgermeister und Rat der Stadt eingesetzt wurden.

Zum Montabaurer Märkerwald gehörten:

Die Stadt Montabaur mit Horressen, Niederelbert, Eigendorf, Dernbach, Wirges, Siershahn, Ebernhahn, Heiligenroth, Mosch­heim, Eschelbach, Bannberscheid, Otzingen, Boden, Staudt, Bladernheim, Untershausen, Stahlhofen, Reckenthal, Oberel­bert, Daubach, Ettersdorf, Holler, Welschneudorf, Wirzen­born und Leuterod.

Fast 100 Jahre dauerte der Kampf um die Rechte, die der Stadt Montabaur von seinem Bann bestritten wurden. 1733 schlossen sich die Mitmärker zusammen, wählten einen Deputiertenkreis- je 1 Deputierter aus jeder Gemeinde- und führten Beschwerde gegen den Widerstand der Stadt Montabaur und des Landes­fürsten von Trier. Sie stellten den Antrag, dm Markwald entsprechend der Zahl der Mitmärker zu verteilen. Die Mit­märker drängten auf eigenen Waldbesitz. Die Verhandlungen zogen sich Jahrzehnte ohne Erfolg hin. Sie gerieten besonders durch den Wechsel der Landesherrschaft von Kurtrier zu Nas­sau ins Stocken.

Erst 1818 wurden sie von Erfolg gekrönt. Die alte Markverfas­sung im Montabaurer Markwald wurde aufgehoben. Die Tei­lung, die durch eine Kommission der herzoglichen Regierung im Rathaus zu Montabaur erfolgte, geschah zur Abwendung der großen Nachteile, die eine gemeinschaftliche Waldnut­zung zur Folge hatte, aber zur völligen Zufriedenheit und Wohlfahrt* aller Beteiligten.

Der Flächeninhalt des Montabaurer Markwaldes betrug nach Vermessungen des damaligen Oberförsters Nathan 10530 Morgen und 88 Ruten. Die Stadt Montabaur erhielt mit Horressen unter Aufgabe ihres Obermärkerrechtes vorweg 205 Morgen und 52 Ruten Waldfläche. Nach Abzug von Wegen, Steinbrüchen usw. verblieben laut Rezeß noch 10149 Morgen und 88 Ruten Wald­fläche zur Verteilung, die unter die sämtlichen 25 Markwälder nach der Kopfzahl ihrer Teilhaber verteilt wurden. Es waren 1844 Teilhaber vorhanden. Auf jedes Märkerglied entfielen 5 Morgen und 47 Ruten Waldfläche.

Die zugeteilten Markwaldungen wurden nun Gemeindeeigen­tum ( siehe Anlage). i

Auf Anlaß der erfolgten Teilung veranstaltete der Rat der Stadt Montabaur eine Feier mit Festessen im Gartenahus des Stadtrats Herbst, in der u.a. der von der gesamten Märkerschaft

Das AMTLICHE BEKANNTMACHUNGSBLATT erscheint wöchentlich.

Bezug: Nur an Abonnenten. Anzeigenpreisliste Nr. 2.vom 1. Okt. 1965.

HERAUSGEBER: Hans Schmid. CHEFREDAKTION: Christa Frisch.

Produktionsleitung: Marion Scheidhauer. An zeigen leitung: E. Meiers.

Organisation? leitung: Günther Wurth. Vertriebsleitung: Robert Loth.

VERLAGSBURO ESCHBORN Organisationsleitung: Robert Degen.

DRUCK und VERLAG: PRIMO-VERLAG HANS SCHMID,

6689 Merchweiler /Saar, Pf. 20, Telefon 06825/5021, Telex 0444826.

6236 Eschborn/Taunus. Telefon 06196 / 41004, Telex 04 14396.