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B EILAGEN-HINWEIS
Unserer heutigen Ausgabe liegt eine Druckschrift des Missionshauses Mellatz in 8991 Opfenbach bei.
Wir bitten unsere Leser un deren Beachtung.
- 1874
Bürgermeister
- 1885
Bürgermeister
- 1890
Bürgermeister
- 1895
Bürgermeister
- 1916 ,
Bürgermeister
- 1920
Bürgermeister
1921
Bürgermeister
- 1926
Bürgermeister
- 1933
Bürgermeister
- 1943
Bürgermeister
- 1945
Bürgermeister
1945
Bürgermeister
- 1947
Bürgermeister
- 1964
Bürgermeister
2J.964
Bürgermeister
D ie Bürgermeister der Stadt Montabaur
Unser dem Preußenkönig Friedrich Wilhelm dem I. (1713 - 1740) entstanden die ersten staatlichen Verwaltungsbezirke, denen die Funktionen einer Selbstverwaltungskörperschaft zu eigen waren. Nach der Revolution von 1848 ergingen für die einzelnen pr eußischen Provinzen Kreisordnungen, durch wel. che die Landkreise und damit auch gleichzeitig die Gemeinden mit echt en Selbstverwaltungsbefugnissen ausgestattet wurden.
Vom Revolutionsjahr 1848 an sollen deshalb nun nachstehend die einzelnen Bürgermeister genannt werden, so wie sie in den Folgejahren als Stadtoberhaupt die Geschicke unserer Heimatstadt maßgebend gelenkt und mitgestaltet haben.
V. M. Waterloo K. Neurohr
1890
1896
1922 1926 1933 1943
1946
1947 - 1964 Bürgermeister Robert Kraulich
Villi Mangels
Von der Jahrhundertwende an sind die ehemaligen Bürgermeister noch in der Erinnerung der Bevölker ung. Deshalb sollen einzelne Angaben zu dem genannten Personenkreis gemacht werden.
Bürgermeister Sauerborn trat am 31. März 1916 in den Ruhestand. Unter der damaligen Magistratsverwaltung wurde als sein Nachfolger Bürgermeister Hans Reis am 1. März 1916 vereidigt. Er war bis zum 15. April 1920 im Dienst.
Auf die kürzeste Amtszeit kann Bürgermeister Franz Hartenfels zurückblicken. Er trat am 1. Apr il 1921 sein Amt an und hat es bereits zum 31. Dezember des gleichen Jahres wieder zur Verfügung gestellt.
Bürgermeister Rudolf Mönig stellte sich am 1. Apr il 1922 als neugewählter Bürger meister dem Magistrat und der Stadt- ver ordnetenversammlung vor. Schon nach 4 Jahren, am 15. Januar 1926 ist er wieder aus städtischen Diensten ausgeschieden. In dieser Zeit, und zwar vom 15. März 1923 bis zum 30. November 1924 war er durch die Besatzungsbehörden ausgewiesen., Die Bürgermeistergeschäfte wurden in dieser Zeit wie schon so oft bei seinen Vorgängern durch den Magistrat und die Stadtverordnetenversammlung wahrgenommen.
Mit Bürgermeister Heinrich Roth, der vom 2. Juni 1926 bis zum März 1933 die Geschicke der Stadt lenkte, hatte Montabaur ein Oberhaupt gewonnen, das sich tatkräftig um die städtischen Einrichtungen und die Weiterentwicklung der Stadt bemühte. In seine Amtszeit fällt die 1000-Jahrfeier von Montabaur, die im Jahre 1930 begangen wurde. Bürgermeister Roth war gleichzeitig Mitglied des preußischen Staatsrates.
Die Machthaber des Dritten Reiches erzwangen am 26. März 1946 sein Ausscheiden aus dem Amt, aus dem er ohne Pen- sions anspruch entlassen wurde.
Nach dem Zusammenbruch im Mai 1945 wurde Bürgermeister Heinrich Roth demonstrativ von den Bürgern der Stadt wieder in sein Amt eingeführt. Seine Tätigkeit währte aber hier nicht lange, da er bald darauf als Landrat in St. Goar seine Dienstgeschäfte aufnahm.
Der erste Bürgermeister im Dritten Reich war Georg Hinter-
Wälder. Er übte dieses Amt vom 15. Dezember 1933 bis Mai 1943 aus, dann wurde er als Landrat nach Gelnhausen versetzt. Sein Nachfolger in den letzten Kriegsjahren war Bürgermeister Karl Cäsar, der im Juni 1943 kommisarisch das Amt des Bürgermeister übernommen hatte und es bis zum Kriegsende weitergeführt hat.
Nach der schon erwähnten . kurzen Amtsperiode von Bürgermeister Heinrich Roth wurde dann am 1. Oktober 1946 zunächst als ehrenamtlicher Bürgermeister Hans Wirges gewählt. Bürgermeister Wirges leitete die Geschicke der Stadt bis zum 15. Juni 1947. Von diesem Zeitpunkt an wurdeer ebenfalls als Landrat nach St. Goarshausen abberufen.
Nachfolger von Bürgermeister Wirges wurde Robert Kraulich, der am 15. Juni 1947 zunächst ebenfalls als ehrenamtlicher Bürgermeister sein Amt übernahm. Am 1. September 1949 wurde er für 12 Jahre hauptamtlich gewählt und hat nach Ablauf dieser Amtszeit die Bürgermeistergeschäfte weitere 3.
Jahre geführt.
Bürgermeister Willi Mangels übernahm am 1. Februar 1964 seine Diens tgeschäfte als Bürgermeister.
Oktober im Rückblick
Montabaur wird seine Geschäftsstraßen in der Vor Weihnachtszeit mit Adventskr änzen schmücken. Die Stadt gewährt einen 50 prozentigen Zuschuß zu den elektrischen Anlagen. Horessen wird seine Kanalisation an die Kläranlage in Montabaur anschliessen.
Den Köppelturm bestiegen nunmehr über 10000 Personen'.
Auf einen Notruf des Montabaurer Gymnasiums hin haben sich sieben Lehrkräfte beworben.
Der Schlußball der höheren Schulen war zum erstenmal mit einem Tanzturnier der Klasse I verbunden.
Stadtoberinspektor Reinhar d Sonnenschein konnte auf seine 25 jährige Tätigkeit im öffentlichen Dienst zurückblicken.
In der Volksschule war eine Ausstellung über die Religionen der Welt. Veranstaltet war dieSteyler Mission.
Die Volkshochschule Montabaurbietet im Wintersemester 12 Arbeitskreise, 8 Sprachkurse und 6 berufsbildende Kurse.
Die Stadt Möhr-Grenzhausen möchte sich mit Hillscheid vom Unt erwesterwaldkreis trennen.
Stadtamtmann Adolf Gilles wurde zum Stadtamtsrat befördert. Am Staat liehen Gymnasium .bestanden 39 Abiturienten die Reifeprüfung.
Das Kreisjugendamt veranstaltete einen Quizabend. Sieger wurden Marianne Lenaif und Bernd Noll.
Die AOK Unterwesterwald wird ihre Beiträge ab 1. Januar von 10, 3 auf 11 % erhöhen.
Die freiwillige Feuerwehr wird im kommenden Jahr ein neues Löschfahrzeug erhalten.
Für Wege auf der Alberthöhe wählte der Stadtrat folgende Namen aus; Am Wolfsturm, Gäulsbach, Am Biebrichsbach, Moselstraße.
Die Stadt wird 22 °]o Flächenbeitrag für das Baulandumlegungsverfahren auf der Alberthöhe erheben.
Für das Gebiet "In und auf der Bächel" wird ein Bebauungsplan aufgestellt.
Neue Heimatliterätur
Auch in diesem Jahr hat die "Nassauische Landeszeitung’’ wieder eine Sonderbeilage zur Heimatgeschichte herausgegeben. Das 56 Seiten starke Heft im Großformat erschien Ende Oktober und trägt den Titel "1866 - 1966. Nassau nach 1866 im größeren Verband".
Zahlreiche Aufsätze befassen sich wieder mit unserer Westerwälder Heimat. Es seien genannt: "Vor 150 Jahren aus bitterer Not geboren: Hausierwesen mit eigener Note. Die Westerwälder "Landgänger" und ihre Geschichte" - "Im Land des "guten Tons". Westerwälder Keramik in aller Welt". - "Wester Wälder Humor" - "O du schöner Westerwald. Über die Entstehung des Westerwaldliedes".
Andere Artikel sind wiederum auf Nassau im allgemeinen zugeschnitten, So etwa; "Die nas säuischen Lande sind eine Brücke zwischen Norden und Süden. Berglandschaft, die nicht trennt,
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