sondern zusammenführt. " - "Der preußische Adler siegte über den nassauischen Löwen." - "Naussauer dienen unter der Pik- kelhaube. " - "Nassauische Ärzte blau-orange. Berufsprobleme und Geselligkeit im Vordergrund. " - "Heute noch gibt es den Nassauischen Studienfonds. 1817 begründete ihn der Herzog. " - " Der Kulturkampf schlug auch in Nassau hohe Wellen. " - "Banden durchstreifen allenthalben das Land." -'Buntes Kaleidoskop aus vergangenen Tagen. "
Ergänzt wird das Heft durch zahlreiche Heimat- und Mundartgedichte. Meisterliche Fotos aus unserer Heimat, unter anderem sind auch die Trachten abgebildet, die die Bauern vor hundert Jahren in der Gegend um Montabaur trugen, runden das Bild dieser gelungenen Heimatbeilage ab. Sie sei allen an unserer Heimatgeschichte Interessierten wärmstens empfohlen.
Bekanntmachungen vor 50 Jahren
Es wird mir gemeldet, daß Versorgungsberechtigte vielfach mehr Kartoffeln verbrauchen, als ihnen für den täglichen Verbrauch zugewiesen und freigegeben sind. Um irrigen Annahmen vorzubeugen, mache ich darauf aufmerksam, daß Nach- • lieferungen von Kartoffeln ausgeschlossen sind. Wer nicht hinreichend sparsam mit seinen Kartoffeln wirtschaftet, hat es sich selbst zuzuschreiben, wenn er später in Not gerät. Montabaur, den 10. Nov. 1916 Der Königl. Landrat;
Bertuch
Die Schulkinder der Gemeinde Eitelborn haben, weil in den Gemeindewaldungen keine Bucheckern vorhanden sind, Eicheln gesammelt und ein Gesamtergebnis von 280 Zentnern erzielt. Der Eifer der Schulkinder verdient Anerkennung.
Bekanntmachungen vor 100 Jahren
Einem geehrten Publikum zur Nachricht, daß ich Vertretungen in der freiwilligen und streitigen Gerichtsbarkeit jeder Art übernehme. Sodann erlaube ich mir zu bemerken, daß ich längere Jahre Landoberschultheiserei- und zuletzt Procurator- gehülfe war, mir gute Kenntnisse erworben habe, und die mir erteilt werdenden Aufträge im Interesse meiner Mandanten gut und pünktlich ausführen werde.
C. Borbonus, Rechtsanwalt Wohnung J. Maas, Naussauer Hof.
Nächsten Dienstag, 6. November, des Abends um 8 Uhr, beginnt der Unterricht in der Abendschule. Diejenigen jungen Leute, welche die Abendschule besuchen wollen, haben sich beim Herrn Lehrer Hilpisch zu melden, von welchem sie dann das Weitere vernehmen werden.
Montabaur, den 1. Nov. 1866 Der Lokalvorstand
Nach Einverleibung des Herzogthums Nassau in das Königreich Preußen sind nunmehr auch sämtliche Wegweiser, Geländer, Brunnenstöcke und dergleichen, deren Unterhaltung den Gemeinden unterliegt, sofern dieselben mit den Nassauischen Landesfarben versehen waren, mit den jetzigen Landesfarben (schwarz-weiß) mit Ölfarben dauerhaft anstreichen und schadhafte Wegweiser gleichzeitig her stellen zu lassen.
Nach 14 Tagen sieht man einer Vollziehungsmeldung entgegen.
Montabaur, 1. November 1866 Königliches Amt;
Gieße
MONTABAUR IN ZAHLEN
Zunächst beschäftigt sich unsere statistische Betrachtung heute mit den Gebäuden und Wohnungen in Montabaur nach dem Stande von 1961.
Es gab insgesamt 834 Wohngebäude, darunter 622 Ein-und Zweifamilienhäuser, 188 Mehrfamilienhäuser und 24 Bauernhäuser oder Nebenerwerbsstellen. Außerdem zählte man 110 Nichtwohngebäude und 13 sonstige Unterkünfte.
Ihrem Alter nach waren 204 Gebäude mit 347 Wohnungen vor 1870 erbaut worden, 88 Gebäude mit 188 Wohnungen zwischen
1870 und 1901, 103 Gebäude mit 225 Wohnungen zwischen 1901 und 1918, 170 Gebäude mit 336 Wohnungen zwischen 1919 und 1948 und 269 Gebäude mit 595 Wohnungen bis 1961. Nur ein Gebäude mit 2 Wohnungen hatte eine mangelhafte Wasserversorgung, doch hatten andererseits nur 5 Gebäude eine ausreichende Abwässer- und Fäkalienbeseitigung. Von den 344 Einfamilienhäusern hatten 268 ein Wc, 227 ein Bad.
Bei den 301 Gebäuden mit 2 Wohnungen hatten 218 für jede Wohnung ein eigenes Wc, 168 für jede Wohnung ein eigenes Bad. Von den 189 Gebäuden mit 3 oder mehr Wohnungen besaßen 143 ein eigenes Wc für jede Wohnung, 97 ein eigenes Bad für jede Wohnung.
ZIVILSTANDSREGISTER
der Stadt Montabaur vom Monat November 1866 Geborene;
6.11. Anna Maria, Tochter von Anton Helbach, Gerber
6.11. Dorothea, Tochter von Franz Kratz, Uhrmacher
6.11. Maria Anna, Tochter von Peter Schenk., Taglöhner
10.11. Joseph, Sohn von Johann Reichwein, Reallehrer
14.11. Wilhelm, Sohn von Friedrich Michel, Metzger
14.11. Joseph, unehelicher Sohn der Katharina Marx
15.11. Joseph, unehelicher Sohn der Anna Kobineck
20.11. Adam, Sohn von Philipp Hartenfels, Händler
23.11. Johann, Sohn von Joseph Jung, Taglöhner
27.11. Wilhelm, Sohn von Heinrich Geisel, Metzger
28.11. totgeborene Tochter des Jakob Meurer, Marau Gestorbene;
13.11. Margretha Dietrich, Kind, 11 Monate alt
13.11. Anna Maria Helbach, Kind, 8 Tage alt
15.11. Johann Philipp!, Glaser, 58 Jahre alt Copulierte;
25.11. Johann Lenz und Katharina Meurer
25.11. Johann Schenk und Katharina Nöller
Kennen Sie den UNTERWESTERWALDKREIS
Ein kleines Heimat = Quiz
1 0 Wieviel Nachbarkreise grenzen an den Unterwesterwaldkreis und wie heißen diese?
2. Wie heißt die höchste Erhebung im Unterwesterwaldkreis uncl wo liegt sie?
3. Wieviel Kilometer der Autobahnen führen durch unseren Kreis?
4. Welches ist die nach der Fläche kleinste Gemeinde im Unterwesterwaldkreis?
5. Schätzen Sie die Entfernung in Luftlinie zwischen den Pfarrkirchen St. Peter in Ketten in Montabaur und St; Bonifa- tius in Wirges!
Antworten;
1. Der Unterwesterwaldkreis hat 6 Nachbarkreise. Es sind dies; Der Oberwesterwaldkreis, der Kreis Limburg, der Unterlahnkreis, der Loreleykreis (1 km gemeinsamer Grenze in der Denzerheide), der Landkreis Koblenz und der Kreis Neuwied.
2. Die höehsteErhebung ist mit 546,1 m die Alarmstange auf der Montabaurer Höhe im Gemarkungsbereich von Montabaur. Sie ist benannt nach einer unter Napoleon dort errichteten Signalstange. Der Aussichtsturm auf dem 6 m niedrigeren Koppel überragt jedoch diese Höhe.
3. Durch den Unterwesterwaldkreis führen etwa 38 km Autobahnen, davon entfallen etwa über 28 km auf die Autobahn Köln-Frankfurt.
4. Bladernheim ist mit einer Gemarkungsfläche von 102 ha die flächenmäßig kleinste Gemeinde unseres Kreises, liegt aber nach der Einwohnerzahl an drittletzter Stelle.
5. Die Entfernung beträgt 4730 m.
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Verantwortlich für Satz und Gestaltung des Textteüs der heutigen Ausgabe; G. Rippel
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