zur Versicherung seiner Lohrinde bei Aachener und Münchener Feuerversicherungsgesellschaft ist bei Zustimmung der Nachbarn nichts zu erinnern.
5. Desgl. gegen die Gesuche des Joh. Dispers Witv r e des Joh. King u. Jacob Blaum um Prolongation (Verlängerüng) ihrer bisherigen Mobiliarversicherung.
6. Verschiedene Rechnungen wurden geprüft und genehmigt.
7. Desgl. der Rechnungs-Überschlag des Hospitalfonds pro 1866 und die 1865 r Rechnung über den Stiftungsfond des Pfarrer Kneiber.
'8. Schließlich wurden die Erhebungslisten des Schulgeldes fürs Wintersemester 1865/66 geprüft und festgesetzt.
Auszug aus den Verhandlungen des Kreisbezitksraths Herzoglichen Amts Montabaur vom 18. Juli 1866 :
1. Das Recursgesuch (Beschwerde) des Georg Schwenk von Montabaur wegen verweigerten Antritts des angeborenen Bürgerrechts zum Zweck seiner Verehelichung mit der ledigen Margaretha Kraus von Montabaur wurde vorerst nicht statt- und dem Bittsteller anheimgegeben, sein Gesuch nach 1/2 Jahre zu erneuern.
2. Den Gesuchen der Gemeinden Montabaur und Horessen um Genehmigung zur Übertragung der Sauerthaler Papiermühle von Nikolaus Thönges an Philipp Stuntz von Montabaur wurde die nachgesuchte Gmehmigung erteilt.
JUNI IM RÜCKBLICK
Der Aussichtstyrm auf dem Koppel im Montabaurer Stadtwald wurde am 19. Juni seiner Bestimmung übergeben. Die Festansprache hielt Regierungspräsident Dr. Schmidt. Von den zwei der Öffentlichkeit zugänglichen Terrassendes fast 40 m hohen Betonturmes kann man bei guter Fernsicht bis weit in den Westerwald, den Taunus und die Eifel hineinschauen. Selbst das Sitnengebirge ist zu sehen. Für Gehbehinderte ist ein Fahrstuhl eingebaut worden. Doch bleibt das V& ldgebiet in einem Umkreis von etwa 3 bis 5 km um den Turm für jeden Kraftfahrzeugverkehr gesperrt.
Die neuen Mittelpunktschulbezirke werden nun auch öffentlich diskutiert. Die Stadtverwaltung Montabaur hat sich bereit erklärt, neben den Hauptschulkindern des Schulbezirkes Reckenthal auch weiterhin denjenigen von Eschelbach und Holler Gastrecht zu gewähren, da bis zu dem im Jahre 1972 vorgesehenen Bau der zweiten Volksschule kein Schulraummangel herrsche.
Die FDP denkt daran, einen Antrag auf Umbenennung des Unterwesterwaldkreises in "Kannenbäckerland" zu stellen.
Das erste Sozialzentrum des Bistum« Limburg ist in Montabaur in Bau. Mit einem Kostenaufwand von 1,5 Millionen DM wird ein Kindergarten für 75 Kinder, ein Saal und Jugendheim, Büroräume für Caritas, kath. Jugendamt u. Sozialamt, sowie eine Hausmeisterwohnung gebaut.
Fortsetzung erfolgt in unserer nächsten Ausgabe.
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